Öldämpfe entstehen überall dort, wo Öle und Kühlschmierstoffe (KSS) hohen Temperaturen oder mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind. In der metallverarbeitenden Industrie, in Kfz-Werkstätten und an CNC-Bearbeitungszentren bilden sich diese Aerosole als unsichtbare Belastung der Hallenluft.

Bereits ab einer Konzentration von 5 mg/m³ Mineralölnebel in der Atemluft greift der Arbeitsplatzgrenzwert der TRGS 900. Ölnebel, Ölrauch und Öldämpfe verursachen Atemwegserkrankungen, Hautreizungen und erhöhen bei langfristiger Einatmung das Krebsrisiko.

Wirksame Absaug- und Filteranlagen erfassen diese Schadstoffe direkt am Entstehungsort und schützen die Gesundheit der Mitarbeiter.

Was sind Öldämpfe und we unterscheiden sie sich von Ölnebel?

Öldämpfe bezeichnen die gasförmige Phase von Ölen und ölhaltigen Flüssigkeiten. Gemäß ISO 8573-5 umfasst der Begriff Öldampf die Summe aller Aerosole und organischen Verbindungen ab n-Hexan, die bei Verdunstung oder thermischer Zersetzung (Pyrolyse) in die Luft gelangen.

Ölnebel hingegen besteht aus feinen Öltröpfchen, die als Aerosol in der Atmosphäre schweben. Beide Formen treten in industriellen Arbeitsumgebungen häufig gemeinsam auf.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Partikelgröße und dem Aggregatzustand. Ölnebel setzt sich aus flüssigen Tröpfchen mit einem Durchmesser von 0,5 bis 5 Mikrometern zusammen. Öldämpfe dagegen sind vollständig gasförmig und lassen sich mit bloßem Auge nicht erkennen.

Ölrauch entsteht bei besonders hohen Temperaturen, wenn Öl thermisch zersetzt wird, und enthält ultrafeine Teilchen unter 0,5 Mikrometern. Gerade diese Mischung aus Ölnebel, Öldämpfen und Ölrauch macht die Luftbelastung in Fertigungshallen so gefährlich, weil die verschiedenen Partikelgrößen unterschiedlich tief in die Atemwege eindringen.

Wie entstehen Öldämpfe in der Metallbearbeitung?

Die Entstehung von Öldämpfen hängt unmittelbar mit der Temperatur und der Art des eingesetzten Kühlschmierstoffs zusammen. Bei spanabhebenden Verfahren wie Drehen, Fräsen, Schleifen und Bohren erzeugen hohe Schnittgeschwindigkeiten und der Kontakt zwischen Werkzeug und Werkstück Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius. An diesen Kontaktzonen verdampfen Kühlschmierstoffe und setzen Öldämpfe frei, die sich in der gesamten Halle verteilen.

Folgende Prozesse begünstigen die Bildung von Öldämpfen und Emulsionsnebel:

  • Zerstäubung von Kühlschmierstoffen durch schnell rotierende Maschinenteile und Spindeln an CNC-Bearbeitungszentren
  • Thermische Verdampfung von Öl an heißen Werkstückoberflächen bei Schleif- und Härteprozessen
  • Einsatz von Druckluft zum Abblasen ölbenetzter Werkstücke, wobei anhaftendes Öl fein vernebelt wird
  • Leckagen an Hydrauliksystemen und Werkzeugmaschinen, die Öl auf heiße Maschinenteile tropfen lassen
  • Minimalmengenschmierung (MMS), bei der geringe Ölmengen unter hohem Druck direkt in die Bearbeitungszone gesprüht werden

Neben der Metallbearbeitung entstehen Öldämpfe auch in Kfz-Werkstätten beim Umgang mit Motorölen und Bremsflüssigkeiten, bei der Kunststoffverarbeitung und überall dort, wo Öle erhitzt werden. Selbst Ölheizungen können in Wohngebäuden problematische Konzentrationen freisetzen, wenn Tanks undicht sind oder Leitungen lecken.

Welche Gesundheitsgefahren verursachen Öldämpfe am Arbeitsplatz?

Öldämpfe stellen eine erhebliche Gesundheitsgefahr für alle Mitarbeiter dar, die regelmäßig in belasteten Arbeitsbereichen tätig sind. Die feinen Aerosole und gasförmigen Bestandteile gelangen über die Atemwege tief in die Lunge und können dort bei anhaltender Exposition chronische Schäden verursachen.

  1. Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Folgen einer dauerhaften Öldämpfe-Exposition. Ölnebelpartikel sind lungengängig und dringen bis in die Lungenbläschen vor. Chronische Bronchitis, Asthma und die sogenannte Lipidpneumonie, bei der sich Ölpartikel im Lungengewebe ablagern, gehören zu den dokumentierten Krankheitsbildern.
  2. Krebsrisiko besteht insbesondere durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die bei der thermischen Zersetzung von Ölen entstehen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft bestimmte Mineralölnebel als potenziell krebserregend ein. Hochtemperatur-Öldämpfe enthalten diese krebserzeugenden Verbindungen in besonders hoher Konzentration.
  3. Hautreizungen und Allergien treten auf, wenn Öltröpfchen und ölhaltige Aerosole auf die Haut gelangen. Emulgatoren und Konservierungsstoffe in wassermischbaren Kühlschmierstoffen verstärken diese Wirkung. Kontaktdermatitis und Ölakne sind typische Hauterkrankungen bei unzureichendem Schutz. Neben diesen chronischen Erkrankungen verursachen Öldämpfe bei vielen Betroffenen akute Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Reizungen der Schleimhäute.
  4. Neurologische Effekte sind bei längerer Exposition ebenfalls möglich. Öldämpfe können über die Lunge in den Blutkreislauf gelangen und toxische Wirkungen im Nervensystem entfalten.

Welche Grenzwerte gelten für Öldämpfe und Ölnebel?

Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) für Kühlschmierstoff-Emissionen ist in der TRGS 900 festgelegt. Für Mineralöle in stark raffinierter Form gilt ein AGW von 5 mg/m³ (alveolengängige Fraktion) als Schichtmittelwert über acht Stunden.

Die DGUV-Regel 109-003 konkretisiert die Anforderungen für die Metallbearbeitung und definiert einen Stand-der-Technik-Wert von 10 mg/m³ für die Gesamtbelastung aus Aerosol und Dampf wassergemischter Kühlschmierstoffe.

Der allgemeine Staubgrenzwert der TRGS 900 begrenzt die alveolengängige Fraktion (A-Staub) auf 1,25 mg/m³ und die einatembare Fraktion (E-Staub) auf 10 mg/m³.

Schadstoff Grenzwert Regelwerk
Mineralöl, stark raffiniert (A-Fraktion) 5 mg/m³ TRGS 900
Wassergemischte KSS (Aerosol + Dampf) 10 mg/m³ DGUV-Regel 109-003
Allgemeiner Staubgrenzwert (A-Fraktion) 1,25 mg/m³ TRGS 900
Allgemeiner Staubgrenzwert (E-Fraktion) 10 mg/m³ TRGS 900

Die Einhaltung dieser Grenzwerte erfordert regelmäßige Messungen der Luftqualität. Gravimetrische Verfahren und optische Partikelzähler liefern präzise Daten zur tatsächlichen Belastung am Arbeitsplatz.

Aus der Praxis industrieller Absaugtechnik zeigt sich, dass viele Betriebe ohne geeignete Absaug- und Filteranlagen die zulässigen Grenzwerte deutlich überschreiten, insbesondere an CNC-Maschinen mit hohen Spindeldrehzahlen.

Wie lassen sich Öldämpfe wirksam reduzieren?

Die Reduzierung von Öldämpfen folgt dem STOP-Prinzip (Substitution, Technische Maßnahmen, Organisatorische Maßnahmen, Persönliche Schutzausrüstung), das eine klare Rangfolge der Schutzmaßnahmen vorgibt.

  1. Substitution steht an erster Stelle: Lässt sich der eingesetzte Kühlschmierstoff durch eine weniger emittierende Alternative ersetzen? Der Wechsel auf wasserbasierte Kühlmittel oder Minimalmengenschmierung kann die Bildung von Öldämpfen und Emulsionsnebel in manchen Anwendungen deutlich verringern.
  2. Technische Maßnahmen bilden den Kern einer dauerhaften Lösung. Geschlossene Maschineneinhausungen verhindern, dass Öldämpfe unkontrolliert in die Hallenluft gelangen. Effektive Quellenabsaugungen erfassen Ölnebel und Öldämpfe direkt am Entstehungsort, bevor sich die Schadstoffe in der Fertigungshalle verteilen. Leistungsfähige Ölnebelabscheider arbeiten mit mehrstufiger Filtration: Eine Vorabscheidung trennt grobe Partikel und Metallabrieb ab, die Hauptstufe entfernt Ölnebel und Emulsionsnebel, und eine Nachfiltration mit Fein-Filtern (Nachfilterstufe) hält feinste Aerosole und Ölrauch zurück. Aktivkohlefilter ergänzen das System, wenn gasförmige Kohlenwasserstoffe und Gerüche eliminiert werden müssen. Moderne Absauganlagen erreichen Abscheidegrade von bis zu 99,95 % und führen die gereinigte Luft in den Arbeitsbereich zurück, was gleichzeitig die Energieeffizienz durch Wärmerückgewinnung verbessert.
  3. Organisatorische Maßnahmen umfassen die regelmäßige Wartung und Kontrolle der Kühlschmierstoffe nach TRGS 611, die Schulung der Mitarbeiter im sicheren Umgang mit Kühlschmierstoff-Emissionen und die Einhaltung definierter Wartungsintervalle für die Filteranlagen. Die Temperatur in der Produktion sollte so niedrig wie möglich gehalten werden, idealerweise unter 40 Grad Celsius, um die Verdampfung von Ölen zu minimieren.
  4. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Atemschutzmasken kommt erst dann zum Einsatz, wenn technische Maßnahmen die Exposition nicht ausreichend senken. Der Grundsatz bleibt: Absauganlagen und Ölnebelabscheider haben Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen und persönlicher Schutzausrüstung.

Welche Rolle spielen Absauganlagen bei der Bekämpfung von Öldämpfen?

Absauganlagen bilden die wirksamste technische Maßnahme zur Reduzierung von Öldämpfen, Ölnebel und Ölrauch in industriellen Arbeitsumgebungen. Die Wahl zwischen Einzelplatzlösung und zentraler Absauganlage hängt von mehreren Faktoren ab: Anzahl der zu erfassenden Maschinen, benötigter Volumenstrom, Art und Konzentration der Kühlschmierstoffe sowie die räumlichen Gegebenheiten in der Fertigungshalle.

Für die Abscheidung von Öldämpfen kommen verschiedene Filtertechnologien zum Einsatz. Mechanische Filter und Koaleszenzfilter (die feine Öltröpfchen zu größeren Tropfen verschmelzen lassen) trennen Öltröpfchen aus der Luft. Die Filtertürme lassen sich je nach Schwerpunkt und Notwendigkeit an unterschiedlichen Stellen in der Fertigungshalle positionieren.

Die Dimensionierung einer Absauganlage sollte immer auf Basis konkreter Messdaten erfolgen. Pauschale Schätzungen führen häufig zu unterdimensionierten Anlagen, die den erforderlichen Volumenstrom nicht erreichen und die Luft nur unzureichend reinigen. Erfahrene Hersteller von Absauganlagen berücksichtigen bei der Auslegung neben dem Volumenstrom auch die Partikelgrößenverteilung, die eingesetzten Kühlschmierstoffe und die Betriebsbedingungen der Maschinen.

KAWEHA: Ihr Partner für saubere Luft am Arbeitsplatz

KAWEHA entwickelt seit 1991 maßgeschneiderte Absaug- und Filteranlagen für industrielle Arbeitsumgebungen. Von Einzelplatzlösungen für einzelne Werkzeugmaschinen bis zu komplexen Anlagen mit individuell gefertigten Erfassungselementen bietet KAWEHA als Unternehmen für Absaugtechnik die passende Lösung für jede Anwendung.

Der Oilmaster OM Reverse erreicht Abscheidegrade von bis zu 99,95 % und entfernt Ölnebel, Öldämpfe und Emulsionsnebel zuverlässig aus der Hallenluft.

Unser Leistungsspektrum umfasst Beratung, Planung, Montage, Inbetriebnahme und Service aus einer Hand. Ob Sie energieeffiziente Anlagen mit Wärmerückgewinnung oder spezielle ATEX-konforme Systeme (nach europäischer Richtlinie für explosionsgefährdete Bereiche) benötigen: Mit KAWEHA haben Sie einen zuverlässigen Partner an Ihrer Seite.

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Was sind Öldämpfe?

Öldämpfe sind gasförmige Kohlenwasserstoffe, die bei der Verdunstung oder thermischen Zersetzung von Ölen und Kühlschmierstoffen entstehen. In der metallverarbeitenden Industrie treten Öldämpfe gemeinsam mit Ölnebel und Ölrauch auf und belasten die Luftqualität am Arbeitsplatz.

Sind Öldämpfe giftig?

Öldämpfe sind gesundheitsschädlich, insbesondere bei längerer Exposition. Die Einatmung kann zu Atemwegserkrankungen, Hautreizungen und bei bestimmten Verbindungen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zu einem erhöhten Krebsrisiko führen. Der Arbeitsplatzgrenzwert für Kühlschmierstoff-Emissionen liegt bei 5 mg/m³.

Was tun, wenn man Öldämpfe eingeatmet hat?

Bei akuter Belastung durch Öldämpfe sollten Betroffene den belasteten Bereich sofort verlassen und frische Luft einatmen. Bei anhaltenden Symptomen wie Atemnot, Schwindel oder Übelkeit ist ärztliche Hilfe erforderlich. Langfristig schützen technische Maßnahmen wie Absauganlagen und Ölnebelabscheider die Mitarbeiter vor einer Exposition.

Wie lassen sich Öldämpfe in der Halle messen?

Die Messung von Öldämpfen und Ölnebel erfolgt durch gravimetrische Verfahren, optische Streulichtphotometer oder elektronische Partikelzähler. Die TRGS 402 beschreibt das Vorgehen bei der Ermittlung und Beurteilung der Gefahrstoffexposition am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse der Messung fließen direkt in die Dimensionierung geeigneter Absauganlagen ein.

Welche Absauganlagen eignen sich für Öldämpfe?

Für die Abscheidung von Öldämpfen eignen sich Ölnebelabscheider mit mehrstufiger Filtration, die mechanische Filter, Koaleszenzfilter und bei Bedarf Aktivkohlestufen kombinieren. KAWEHA bietet als Hersteller industrieller Absaug- und Luftfiltrationssysteme maßgeschneiderte Lösungen, die auf die spezifischen Anforderungen jeder Anwendung ausgelegt werden.

Die Gefährdungsbeurteilung für Ölnebel zählt zu den zentralen Pflichten jedes Arbeitgebers in der Metallbearbeitung. Bereits bei geringen Arbeitsplatzkonzentrationen von Kühlschmierstoffnebel drohen Atemwegserkrankungen, Hautreizungen und langfristige Gesundheitsschäden.

Um diese Expositionsrisiken systematisch zu erfassen und wirksame Schutzmaßnahmen abzuleiten, schreibt die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) eine dokumentierte Gefährdungsanalyse vor. Für Betriebe mit CNC-Maschinen, Drehbänken oder Schleifanlagen bedeutet das: Ohne eine ordnungsgemäße Beurteilung der Ölnebelbelastung und der damit verbundenen Aerosolexposition riskieren Unternehmen nicht nur die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, sondern auch empfindliche Bußgelder.

Was ist Ölnebel und warum erfordert er eine Gefährdungsbeurteilung?

Ölnebel entsteht durch die Freisetzung feiner Öltröpfchen in die Luft, die ein gesundheitsschädliches Aerosol bilden. Bei spanabhebenden Verfahren wie Drehen, Fräsen, Schleifen und Bohren zerstäuben die eingesetzten Kühlschmierstoffe (KSS) und Kühlmittel aufgrund hoher Schnittgeschwindigkeiten und Einspritzdrücke zu Partikeln im Mikrometerbereich.

Neben dem sichtbaren Emulsionsnebel entsteht bei höheren Temperaturen auch Ölrauch, der aus noch feineren Partikeln besteht und tiefer in die Atemwege eindringt. Thermische Prozesse verstärken diesen Effekt, etwa wenn heiße Maschinenteile Öl zum Verdampfen bringen oder Minimalmengenschmierung (MMS) zum Einsatz kommt.

Die unsichtbaren Aerosoltröpfchen verteilen sich in der Hallenluft und setzen sich auf Oberflächen, Maschinen und elektronischen Steuerungen ab. Diese Ablagerungen beeinträchtigen die Luftqualität in der gesamten Arbeitsumgebung und können bei ölhaltigen Rückständen in der Nähe von Wärmequellen sogar eine Brandgefahr darstellen.

Sichtbare Anzeichen wie ölige Rückstände auf Gehwegen oder eine trübe Raumluft deuten auf eine erhöhte Belastung hin. Aus der Projektierungspraxis wissen wir bei Kaweha, dass viele Betriebe die Ausbreitung von Ölnebel unterschätzen: Eine einzelne unabgesaugte Drehbank kann bei Überflutungsschmierung die Konzentration im gesamten Hallenbereich messbar erhöhen, sodass auch Arbeitsplätze betroffen sind, die in der Gefährdungsbeurteilung zunächst als unkritisch eingestuft wurden.

Die Gefahrstoffverordnung verpflichtet Arbeitgeber deshalb, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, bevor Mitarbeite rTätigkeiten mit Exposition gegenüber Ölnebel aufnehmen. Diese Pflicht gilt unabhängig von der Betriebsgröße und umfasst alle Arbeitsplätze, an denen Kühlschmierstoffe, Emulsionen oder Schneidöle eingesetzt werden. Dort, wo industrielle Absaug- und Filteranlagen fehlen, steigt die Belastung der Hallenluft in der Regel schnell über die zulässigen Werte.

Welche gesetzlichen Grundlagen gelten für die Gefährdungsbeurteilung bei Ölnebel?

Die rechtliche Basis bildet ein Zusammenspiel aus der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und mehreren Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS). § 6 der GefStoffV konkretisiert die Anforderungen an die Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung: Der Arbeitgeber muss feststellen, ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden, und alle davon ausgehenden Gefährdungen beurteilen. Die §§ 7 bis 9 GefStoffV regeln anschließend die Ableitung und Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen.

Die TRGS 402 beschreibt das Vorgehen bei der Ermittlung und Beurteilung der inhalativen Gefahrstoffexposition am Arbeitsplatz. Sie legt fest, wie Arbeitsplatzmessungen durchzuführen und zu dokumentieren sind. Ergänzend definiert die TRGS 400 den allgemeinen Rahmen für die Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen.

Für die Metallbearbeitung besonders relevant ist die TRGS 611, die Verwendungsbeschränkungen und Prüfanforderungen für wassermischbare Kühlschmierstoffe formuliert, etwa zur Vermeidung von Nitrosaminbildung.

Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) stellt zusätzliche Anforderungen an die Raumluftqualität und verlangt, dass gesundheitsschädliche Verunreinigungen der Luft durch geeignete Lüftungs- und Absaugmaßnahmen auf ein Minimum reduziert werden.

Arbeitsplatzgrenzwerte und Beurteilungsmaßstäbe für Ölnebel

Die Grenzwertlage bei Kühlschmierstoffen ist komplex, da die TRGS 900 keine einheitlichen Pauschalwerte für KSS vorsieht. Stattdessen greifen je nach Stoffart unterschiedliche Beurteilungsmaßstäbe.

Übersicht der relevanten Grenzwerte und Beurteilungsmaßstäbe

KSS-Art Beurteilungsmaßstab Wert Fraktion Quelle
Mineralöle, stark raffiniert Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) 5 mg/m³ Alveolengängig (A) TRGS 900
Wassergemischte KSS Technischer Beurteilungsmaßstab 10 mg/m³ Summe Dampf + Aerosol DGUV Regel 109-003
Allgemeiner Staubgrenzwert (E-Fraktion) AGW 10 mg/m³ Einatembar (E) TRGS 900
Allgemeiner Staubgrenzwert (A-Fraktion) AGW 1,25 mg/m³ Alveolengängig (A) TRGS 900
Einzelstoff-AGW (z. B. Diethanolamin) Stoffspezifischer AGW 0,5 mg/m³ Einatembar (E), hautresorptiv TRGS 900

Wichtig: Der AGW von 5 mg/m³ für stark raffinierte Mineralöle bezieht sich auf die alveolengängige Fraktion und betrifft nichtwassermischbare Schneidöle und Schleifölprodukte unmittelbar. Der Wert von 10 mg/m³ für wassergemischte KSS aus der DGUV Regel 109-003 ist ein technischer Richtwert, kein gesundheitsbasierter Grenzwert.

Er beschreibt die Konzentration, die nach dem Stand der Technik erreichbar ist. Die stoffspezifischen Grenzwerte der in den KSS enthaltenen Einzelkomponenten wie Emulgatoren, Biozide und Korrosionsinhibitoren müssen zusätzlich eingehalten werden.

Die Einhaltung dieser Werte lässt sich mit verschiedenen Messmethoden überprüfen. Gravimetrische Verfahren sammeln Ölnebelpartikel auf einem Filter und bestimmen die Massenkonzentration durch Wiegen.

Optische Messgeräte wie Streulichtphotometer erfassen die Partikelgrößenverteilung in Echtzeit. Elektronische Partikelzähler ergänzen das Messspektrum und liefern präzise Daten zur Anzahl und Größe der Aerosoltröpfchen.

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) empfiehlt, Arbeitsplatzmessungen in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, insbesondere nach Änderungen im Produktionsprozess, nach einem Wechsel des Kühlschmierstoffs oder bei Beschwerden der Mitarbeiter.

Aus über 30 Jahren Projektierungserfahrung wissen wir bei Kaweha, dass die Ergebnisse solcher Messungen Betriebe häufig überraschen: An CNC-Bearbeitungszentren mit hohen Spindeldrehzahlen und Überflutungsschmierung liegen die tatsächlichen Konzentrationen regelmäßig deutlich über dem technischen Beurteilungsmaßstab von 10 mg/m³.

Besonders bei Schleifprozessen mit nichtwassermischbaren Schneidölen entstehen durch die Kombination aus hoher thermischer Belastung und feiner Tröpfchenverteilung Aerosolkonzentrationen, die ohne geeignete Ölnebelabscheiderund Absaug- und Filteranlagen den AGW von 5 mg/m³ deutlich überschreiten.

Welche Gesundheitsgefahren verursacht Ölnebel am Arbeitsplatz?

Ölnebel stellt eine ernsthafte Gefährdung für die Gesundheit dar. Die feinen Aerosoltröpfchen gelangen über die Atemwege tief in die Lunge und können dort bei anhaltender Exposition chronische Schäden verursachen.

Zu den häufigsten Folgen zählen Atemwegserkrankungen wie chronische Bronchitis und Asthma. Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) werden diese durch die tief in die Lunge eindringenden Öltröpfchen und deren chemische Zusätze wie Emulgatoren und Konservierungsmittel verursacht.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft unbehandelte und mild behandelte Mineralöle als krebserregend für den Menschen ein (Gruppe 1). Diese Einstufung basiert hauptsächlich auf der nachgewiesenen Assoziation mit Hautkrebs bei beruflicher Exposition.

Hochraffinierte Mineralöle, wie sie in modernen KSS-Formulierungen überwiegend zum Einsatz kommen, fallen dagegen in die IARC-Gruppe 3 (nicht klassifizierbar hinsichtlich Krebsrisiko). Die Qualität des eingesetzten Grundöls spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Risikobewertung.

Neben den Atemwegen greift Ölnebel auch die Haut an. Wiederholter Kontakt mit ölhaltigen Aerosolen kann zu Kontaktdermatitis und Ölakne führen. Zusätzlich verursachen die chemischen Bestandteile im Ölnebel akute Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel, besonders in schlecht belüfteten Arbeitsbereichen.

Eine besonders tückische Langzeitfolge ist die sogenannte Lipidpneumonie, bei der sich eingeatmete Ölpartikel in der Lunge ablagern und chronische Entzündungen auslösen.

Hinzu kommt ein Aspekt, der in vielen Gefährdungsbeurteilungen zu kurz kommt: Ölnebelablagerungen auf Hallenboden und Maschinenflächen erhöhen das Unfallrisiko durch Rutschgefahr erheblich.

Gleichzeitig greifen die Ablagerungen elektronische Steuerungen und empfindliche Sensorik an, was zu Maschinenausfällen und erhöhtem Wartungsaufwand führt. All diese Gesundheits- und Sicherheitsrisiken unterstreichen, warum eine sorgfältige Gefährdungsbeurteilung und wirksame technische Schutzmaßnahmen wie die Absaugung von Öl- und Emulsionsnebel direkt an der Entstehungsquelle unverzichtbar sind.

Wie wird eine Gefährdungsbeurteilung für Ölnebel durchgeführt?

Die Gefährdungsbeurteilung für Ölnebel folgt einem strukturierten Prozess, der in der TRGS 400 und TRGS 402 beschrieben ist. Ziel ist es, die tatsächliche Exposition der Beschäftigten zu ermitteln und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen.

Im ersten Schritt werden alle Arbeitsplätze identifiziert, an denen Ölnebel, Emulsionsnebel oder Ölrauch auftreten kann. Dazu gehören CNC-Bearbeitungszentren, Schleifmaschinen, Drehbänke und alle weiteren Werkzeugmaschinen, die mit Kühlschmierstoffen oder Kühlmitteln arbeiten.

Für jeden Arbeitsplatz wird erfasst, welche Art von Kühlschmierstoff eingesetzt wird (wassermischbar oder nichtwassermischbar), welche Mengen verbraucht werden und wie die räumlichen Gegebenheiten beschaffen sind.

Ein häufiger Fehler in der Praxis: Die Beurteilung beschränkt sich auf die unmittelbare Maschinenumgebung, ohne die tatsächliche Ausbreitung der Aerosole in der Halle zu berücksichtigen. Offene Maschinengehäuse, fehlende Einhausungen und Thermik durch warme Werkstücke können dazu führen, dass sich der Ölnebel weit über den eigentlichen Bearbeitungsbereich hinaus verteilt.

Im zweiten Schritt erfolgt die Expositionsermittlung. Die TRGS 402 unterscheidet zwischen einer Abschätzung ohne Messung und einer messtechnischen Ermittlung. Bei der Abschätzung werden vorhandene Daten wie Sicherheitsdatenblätter, Erfahrungswerte und Branchenvergleiche herangezogen.

Die messtechnische Ermittlung liefert präzisere Ergebnisse und ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Abschätzung keine eindeutige Aussage erlaubt. Gerade bei gemischten Maschinenparks, in denen wassermischbare und nichtwassermischbare KSS gleichzeitig im Einsatz sind, empfiehlt sich die messtechnische Ermittlung, da die Aerosolzusammensetzung je nach KSS-Typ stark variiert und unterschiedliche Grenzwerte greifen.

Im dritten Schritt werden die Ergebnisse bewertet und mit den jeweiligen Beurteilungsmaßstäben verglichen. Liegt die gemessene Konzentration oberhalb der geltenden Grenzwerte, müssen unmittelbar Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Die gesamte Beurteilung ist zu dokumentieren und regelmäßig zu aktualisieren. Die BGHM empfiehlt einen Aktualisierungszyklus von mindestens drei Jahren, bei wesentlichen Änderungen im Produktionsprozess auch häufiger.

Welche Schutzmaßnahmen leiten sich aus der Gefährdungsbeurteilung ab?

Die Auswahl der Schutzmaßnahmen folgt dem STOP-Prinzip (Substitution, Technisch, Organisatorisch, Persönlich), das eine klare Rangfolge vorgibt.

Substitution steht an erster Stelle: Lässt sich das eingesetzte Kühlmittel durch eine weniger gefährdende Alternative ersetzen? In manchen Anwendungen kann der Wechsel auf Minimalmengenschmierung oder Trockenbearbeitung die Bildung von Ölnebel und Emulsionsnebel drastisch reduzieren.

In der Praxis stößt die Substitution allerdings bei vielen Fertigungsprozessen an ihre Grenzen: Schleif- und Honprozesse etwa erfordern nach wie vor eine intensive Kühlschmierstoffversorgung, um die geforderten Oberflächengüten und Toleranzen zu erreichen. In solchen Fällen rücken technische Maßnahmen in den Vordergrund.

Technische Maßnahmen bilden den Kern einer wirksamen Ölnebelreduzierung. Maschinennahe Absauganlagen erfassen die Aerosole direkt an der Entstehungsquelle, bevor sie sich in der Hallenluft verteilen können.

Moderne Ölnebelabscheider arbeiten mit mehrstufiger Filtration: Zunächst werden grobe Partikel und Tropfen in der Vorabscheidung durch mechanische Edelstahl-Gestrickfilter zurückgehalten. Dabei nutzen die Filter das Koaleszenz-Prinzip: Die feinen Öltröpfchen verbinden sich an den Filterfasern zu größeren Tropfen, die gezielt gesammelt und in Auffangbehälter abgeführt werden.

Anschließend erfolgt die Hauptabscheidung von Ölnebel und Emulsionsnebel, und eine Nachfiltration mit HEPA-Filtern (hocheffiziente Schwebstofffilter) entfernt die Restpartikel aus der Luft. Die mechanische Filtration hat sich gegenüber elektrostatischen Abscheidern in den letzten Jahren als die leistungsstärkere Variante erwiesen, sowohl hinsichtlich der Abscheideleistung als auch der Filterstandzeit im Dauerbetrieb an Fertigungslinien.

Leistungsfähige Systeme wie der Oilmaster OM Reverse von Kaweha erreichen dabei Abscheidegrade von bis zu 99,95 % bei einem Restwertgehalt der gereinigten Luft von unter 5 mg/m³.

Bei der Auswahl der richtigen Absauglösung fließen die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung direkt in die Anlagendimensionierung ein. Art und Konzentration des Kühlschmierstoffs, die Anzahl der zu erfassenden Maschinen, der benötigte Volumenstrom und die räumlichen Gegebenheiten bestimmen, ob eine Einzelplatzlösung oder eine zentrale Absauganlage die richtige Wahl ist.

Bei Kaweha setzen wir für die Dimensionierung auf die konkreten Messdaten aus der Gefährdungsbeurteilung, da pauschale Schätzungen häufig zu unterdimensionierten Anlagen und damit zu weiterhin überhöhten Konzentrationen am Arbeitsplatz führen.

Der ermittelte Volumenstrom ist dabei die zentrale Auslegungsgröße: Ein CNC-Bearbeitungszentrum mit geschlossenem Maschinengehäuse und Überflutungsschmierung erfordert je nach Einhausung einen Erfassungsvolumenstrom, der weit über dem liegt, was viele Betriebe zunächst annehmen.

Für einzelne Maschinen oder kleinere Maschinengruppen bietet sich eine mobile Einzelplatzlösung wie der Oilmaster Mini R ST/M mit einem Volumenstrom von 600 bis 1.500 m³/h an.

Bei vier oder mehr Maschinen in einem Hallenbereich ist eine zentrale Absauganlage mit gemeinsamer Verrohrung in der Regel wirtschaftlicher: Der stationäre Oilmaster OM R deckt Volumenströme von 1.500 bis 100.000 m³/h ab und ist für den 24/7-Dauerbetrieb an Fertigungslinien ausgelegt.

Die Vorteile einer korrekt ausgelegten Absauganlage sind erheblich: saubere Luft im gesamten Arbeitsraum, Einhaltung der Vorschriften zum Gesundheitsschutz, reduzierter Verschleiß an Geräten und elektronischen Steuerungen sowie eine längere Lebensdauer der Produktionsmaschinen.

Ein oft unterschätzter Zusatznutzen ist die Rückgewinnung von Kühlschmierstoff: Die abgeschiedenen Öltröpfchen werden in Auffangbehältern gesammelt und können dem KSS-Kreislauf wieder zugeführt werden. Bei Betrieben mit hohem Ölverbrauch amortisiert sich die Absauganlage dadurch schneller.

Organisatorische Maßnahmen ergänzen die technische Lösung. Dazu gehören die regelmäßige Wartung und Pflege der Kühlschmierstoffe nach TRGS 611, die Schulung der Mitarbeiter im sicheren Umgang mit KSS-Emissionen und die Einhaltung von Wartungsintervallen für die Absauganlage.

Modulare Filterkonfigurationen, wie sie bei industriellen Absaugsystemen zum Einsatz kommen, lassen sich an veränderte Produktionsbedingungen anpassen und mit Aktivkohlefiltern zur Eliminierung von Aromaten und Gerüchen erweitern.

Auch die KSS-Pflege selbst hat direkten Einfluss auf die Emissionsbelastung: Überalterte oder mikrobiell befallene Emulsionen erzeugen deutlich mehr Aerosol und Geruch als frisch angesetzte und korrekt überwachte Kühlschmierstoffe.

Die regelmäßige Überprüfung von Konzentration, pH-Wert und Keimbelastung nach TRGS 611 ist daher nicht nur aus hygienischer, sondern auch aus absaugtechnischer Sicht geboten, da höhere Aerosolbelastungen die Filterstandzeiten verkürzen und den Wartungsaufwand der Absauganlage steigern.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Atemschutzmasken mit A2P3-Filtern kommt erst dann zum Einsatz, wenn die vorgenannten Maßnahmen die Exposition nicht ausreichend senken können.

Nach dem Grundprinzip der TRGS 500 haben technische Maßnahmen wie Ölnebelabscheider und Absauganlagen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen und persönlicher Schutzausrüstung.

Dokumentationspflichten und Prüffristen

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung müssen schriftlich dokumentiert werden. Die Dokumentation umfasst die ermittelten Gefährdungen, die festgelegten Schutzmaßnahmen, die Ergebnisse der Wirksamkeitsprüfung und den Zeitpunkt der nächsten Überprüfung.

Bei Arbeitsplätzen mit Ölnebelexposition empfiehlt die BGHM eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung mindestens alle drei Jahre. Die GefStoffV selbst schreibt in § 6 Abs. 8 eine regelmäßige Überprüfung und bedarfsgerechte Aktualisierung vor, ohne einen festen Turnus vorzugeben.

Eine vorzeitige Überprüfung ist in jedem Fall erforderlich bei einem Wechsel des Kühlschmierstoffs, bei Änderungen der Maschinenausstattung oder des Produktionsprozesses, bei Beschwerden oder gesundheitlichen Auffälligkeiten der Mitarbeiter, nach Arbeitsunfällen mit Bezug zur Ölnebelexposition und bei neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen oder geänderten Grenzwerten.

Die Dokumentation muss für die zuständige Aufsichtsbehörde jederzeit einsehbar sein. Auch die Nachweise über durchgeführte Arbeitsplatzmessungen, die regelmäßige Wartung installierter Absaug- und Filteranlagen sowie Schulungsunterlagen gehören zur vollständigen Dokumentation.

Ein Punkt, der in der Praxis häufig übersehen wird: Die Wartungsnachweise der Absauganlage sind integraler Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung. Ein verschmutzter oder gesättigter Filter, ein undichter Kanal oder ein verschlissener Ventilator können die Absaugleistung drastisch reduzieren, sodass die in der Beurteilung angenommene Schutzwirkung nicht mehr gegeben ist.

Kaweha empfiehlt deshalb, die Wartungsintervalle der Absauganlage in den Prüfzyklus der Gefährdungsbeurteilung einzubinden. Mit einem Wartungsvertrag dokumentieren Sie die Funktionsfähigkeit Ihrer Anlage lückenlos und erfüllen gleichzeitig die Nachweispflichten gegenüber der Aufsichtsbehörde.

KAWEHA: Ihr Partner für saubere Luft am Arbeitsplatz

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung bilden die Grundlage für die Auslegung einer wirksamen Absauglösung. Als Hersteller industrieller Absaug- und Luftfiltrationssysteme seit 1991 entwickelt Kaweha am Standort Lohfelden bei Kassel maßgeschneiderte Anlagen, die auf Basis Ihrer konkreten Messdaten und Produktionsbedingungen projektiert werden.

Von der Beratung über Planung und Montage bis zur Inbetriebnahme und dem laufenden Service mit Wartungsverträgen begleiten wir Sie über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Absauganlage.

Ob Einzelplatzlösung mit dem Oilmaster Mini R ST/M an einer CNC-Maschine oder zentrale Absauganlage mit dem Oilmaster OM R für eine komplette Fertigungshalle, ob ATEX-konforme Systeme für explosionsgefährdete Bereiche oder Sonderkonstruktionen mit individuell gefertigten Erfassungselementen: Kaweha legt jede Anlage auf Basis der tatsächlichen Expositionsdaten aus, damit Sie die Grenzwerte dauerhaft einhalten und eine gesunde Arbeitsumgebung für Ihre Mitarbeiter schaffen.

Wer ist für die Gefährdungsbeurteilung bei Ölnebel verantwortlich?

Der Arbeitgeber trägt die Verantwortung für die Durchführung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung. Er kann diese Aufgabe an fachkundige Personen delegieren, etwa an die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder den Betriebsarzt. Die Verantwortung selbst bleibt jedoch beim Arbeitgeber.

Wie oft muss die Gefährdungsbeurteilung aktualisiert werden?

Die GefStoffV verlangt eine regelmäßige Überprüfung und bedarfsgerechte Aktualisierung. Die BGHM empfiehlt als Richtwert einen Zyklus von mindestens drei Jahren. Bei wesentlichen Änderungen im Produktionsprozess, beim Wechsel des Kühlschmierstoffs oder bei gesundheitlichen Beschwerden der Mitarbeiter muss die Beurteilung unverzüglich überprüft werden.

Welche Grenzwerte gelten für Ölnebel am Arbeitsplatz?

Für stark raffinierte Mineralöle (nichtwassermischbare Schneidöle) gilt ein AGW von 5 mg/m³ für die alveolengängige Fraktion nach TRGS 900. Für wassergemischte KSS definiert die DGUV Regel 109-003 einen technischen Beurteilungsmaßstab von 10 mg/m³ (Summe aus Dampf und Aerosol). Zusätzlich sind die stoffspezifischen Grenzwerte der enthaltenen Einzelkomponenten einzuhalten.

Was passiert bei Überschreitung der Grenzwerte?

Bei Überschreitung der Beurteilungsmaßstäbe müssen unverzüglich Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Bis zur wirksamen Umsetzung technischer Maßnahmen wie Absauganlagen ist den Mitarbeitern geeignete persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Wiederholte Verstöße können Bußgelder nach sich ziehen.

Welche Rolle spielen Absauganlagen bei der Gefährdungsbeurteilung?

Absauganlagen sind in der Regel die wirksamste technische Maßnahme zur Reduzierung der Ölnebelexposition. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung bestimmen die Anforderungen an das Absaugsystem, etwa den erforderlichen Volumenstrom, den Abscheidegrad und die Art der Filtration.

Die Messdaten fließen direkt in die Anlagendimensionierung ein: Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Absaugleistung für die tatsächlichen Emissionen im Betrieb ausreicht. Kaweha bietet als Hersteller industrieller Absaug- und Luftfiltrationssysteme maßgeschneiderte Lösungen, die auf Basis der konkreten Messergebnisse ausgelegt werden.

Müssen auch kleine Betriebe eine Gefährdungsbeurteilung durchführen?

Ja, die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung gilt unabhängig von der Betriebsgröße. Auch Handwerksbetriebe oder kleine Werkstätten, die mit Kühlschmierstoffen arbeiten, müssen die Exposition ihrer Mitarbeiter beurteilen und dokumentieren. Gerade in kleinen Fertigungsbereichen mit geringem Raumvolumen steigt die Aerosolkonzentration besonders schnell an, weshalb eine mobile Einzelplatzlösung am Arbeitsplatz häufig die wirtschaftlichste Maßnahme darstellt.

Ölnebel entsteht schnell, sobald CNC-Werkzeuge, Erodiergeräte oder Metallbohrer zum Einsatz kommen. Das Problem: Der Öl- und Emulsionsnebel belastet die Umwelt, die Gesundheit und das Arbeitsumfeld massiv. Um der schädlichen Verunreinigung Herr zu werden, gibt es Ölnebelfilter. Durch innovative Techniken reinigen sie die Luft von den Partikeln – ob im Umluft- oder Abluftbetrieb. Bei KAWEHA finden Sie leistungsstarke Ölnebelfilter in bester Qualität.

Was sind Ölnebelfilter?

Ölnebelfilter sind Luftreinigungssysteme, die beim industriellen Fertigungsprozess entstehenden Ölnebel und Ölrauch aus der Luft entfernen. Die Filter kommen überall dort zum Einsatz, wo Maschinen mit Kühlschmierstoffen arbeiten oder Ölnebel als Nebenprodukt entsteht. Sie filtern dank spezieller Filtrierungstechniken den Ölnebel aus der Raumluft, sammeln das abgeschiedene Öl in Behältern und führen die gereinigte Luft durch einen Ventilator wieder zurück. So halten sie die Luft sauber und kreieren ein hygienisches Arbeitsumfeld, in dem sowohl Mitarbeiter als auch Maschinen rundum sicher sind.

Wie funktionieren Ölnebelfilter?

Um Ölnebel und Öltröpfchen aus der Luft zu beseitigen, arbeiten Ölnebelfilter mit einem mehrstufigen System. Ihre Funktionsweise ist einfach, aber effektiv: Ein Absaugsystem erfasst den ölhaltigen Nebel an der Quelle und leitet ihn in den Filter. Ein Vorfilter entfernt zunächst alle größeren Partikel und Tropfen, bis die Hauptfiltration beginnt, die aus mehreren leistungsstarken Schichten besteht. Bei dem anschließenden Filterungsprozess kommen verschiedene Techniken wie der mechanische Filter, der elektrostatische Filter oder der Zentrifugalabscheider zum Einsatz. Die mechanische Filtration hat sich in den letzten Jahren als die effektivste Variante in Bezug auf die Abscheideleistung sowie die Standzeit erwiesen und wird daher dringend empfohlen.

Durch den als Koaleszenz bezeichneten Prozess verbinden sich die Öltröpfchen zudem zu größeren Tröpfchen im Filter, welche dann gezielt gesammelt und abgeführt werden können. In einigen Systemen folgt daraufhin eine Feinfiltration mit einem Fein-Filter, der selbst kleinste Partikel bis zu 0,3 Mikrometer mit einer Effizienz von bis zu 99,97 % entfernt. Am Ende strömt die gereinigte Luft ungehindert durch die Filter und kehrt zurück in den Arbeitsraum oder ins Freie.

Deshalb sind Ölnebelfilter wichtig

Ölnebelfilter sind in vielen industriellen Bereichen unverzichtbar – und das aus gutem Grund. Sie schützen die Gesundheit aller Mitarbeiter, indem sie schädliche Aerosole und Ölrauch aus der Luft entfernen. Dadurch kreieren sie eine saubere und sichere Arbeitsumgebung, in der das Risiko, an Atemwegserkrankungen oder Hautausschlägen zu erkranken, deutlich geringer ist. Doch nicht nur die Gesundheit profitiert: Ölnebelfilter verlängern auch die Lebensdauer von Maschinen, indem sie schädliche Ablagerungen von Ölnebel verhindern und obendrein die Wartungskosten reduzieren.

Zudem helfen sie dabei, im Betrieb die gesetzlichen Grenzwerte für Luftverunreinigungen einzuhalten. In vielen Fällen ermöglichen die Systeme sogar die Rückgewinnung von Öl, wodurch sowohl Kosten gespart werden als auch die Umwelt geschont wird. Kurzum: Ölnebelfilter machen den Arbeitsplatz sicherer, sauberer, nachhaltiger und effizienter.

Vorteile auf einen Blick:

  • Schützt die Gesundheit der Mitarbeiter
  • Verbessert die Luftqualität
  • Hält Arbeitsschutzvorschriften ein
  • Verlängert die Lebensdauer von Maschinen und Anlagen
  • Spart Energie durch Rückführung gereinigter Luft
  • Gewinnt Öl und schont die Umwelt
  • Verbessert die Produktqualität
  • Schützt vor Bränden
  • Langfristige Kosteneffizienz

Diese Ölnebelfilter gibt es

Mechanische Ölnebelfilter sind eine solide Basislösung für alle Bereiche. Sie verwenden physische Barrieren wie Trommeln, Patronen, Taschen oder Lamellen, um die Öltröpfchen aus der Luft zu filtern. Elektrostatische Ölnebelabscheider hingegen setzen auf elektrische Ladungen, um die Aerosole zu neutralisieren und anzuziehen. Für die allerkleinsten Tröpfchen sind zusätzliche HEPA-Ölnebelfilter optimal.

Dann gibt es noch Koaleszenzfilter, welche die mechanische Filtration mit dem Koaleszenz Prinzip kombinieren. Mehrschichtige Filtersysteme, wie sie häufig in leistungsstarken Abscheidern zu finden sind, vereinen verschiedene Filtertechnologien und besitzen zumeist eine Vor-, Haupt- und Nachfilterstufe. Ebenfalls praktisch sind Aktivkohlefilter, die zusätzlich zur Ölabscheidung auch Gerüche aus der Luft entfernen.

Elektrostatische Ölnebelabscheider vs. Mechanische Ölnebelabscheider

Zwei der gängigsten Ölnebelabscheider-Technologien sind die elektrostatischen und mechanischen Ausführungen. Mechanische Ölnebelabscheider sind die ideale Lösung für industrielle Anwendungen, die Wert auf Zuverlässigkeit, Effizienz und niedrigen Wartungsaufwand setzen. Perfekt sind sie vor allem für groben Ölnebel ab 0,3 Mikrometer und konstante Luftströme. Sie filtern die Aerosole mithilfe von physikalischen Barrieren aus der Luft und nutzen dazu Methoden wie Impaction, Interception und Diffusion. Ihr Energieverbrauch ist deutlich geringer, da nur der Ventilator elektrisch betrieben wird.

Im Vergleich zu elektrostatischen Ölnebelabscheidern punkten mechanische Abscheider auch mit anderen Vorteilen. So nutzen sie robuste Filtermedien, die besonders bei hoher Partikelbelastung konstant arbeiten und dadurch auch unter anspruchsvollen Bedingungen eine stabile Leistung erbringen. Im Gegensatz zu elektrostatischen Abscheidern, die durch ihren hohen Energieverbrauch und die aufwändige Reinigung ihrer Kollektorplatten auffallen, überzeugen mechanische Systeme durch ihre Effizienz und einfache Handhabung. Der Austausch von Filtern ist unkompliziert und wartungsarm. Zudem sind mechanische Ölnebelabscheider viel weniger störanfällig als elektrostatische Varianten und daher perfekt für den Einsatz in industriellen Bereichen.

Das sind die Vorteile mechanischer Ölnebelabscheider:

  • Zuverlässige Abscheidung auch bei starker Partikelbelastung
  • Mechanische Systeme arbeiten mit deutlich geringerem Energieaufwand
  • Einfacher Filterwechsel reduziert den Aufwand und spart Kosten
  • Weniger anfällig für technische Probleme und Ausfälle
  • Nutzung robuster, leistungsstarker Filtermedien

Wo werden Ölnebelfilter verwendet?

Ölnebelfilter werden besonders in der Metallbearbeitung verwendet, da hier beim Schleifen, Fräsen oder Bohren häufig starker Ölnebel entsteht. Aber auch in anderen Branchen wie der Kunststoff-, Textil- oder Lebensmittelindustrie sind Ölnebelfilter unverzichtbar, um schädliche Dämpfe zu entfernen und Maschinen zu schützen. Auch in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, wo präzise und saubere Arbeitsbedingungen notwendig sind, bieten Ölnebelfilter eine effektive Lösung zur Luftreinigung.

Das Gute ist, dass Ölnebelfilter flexibel sind und sich problemlos an die verschiedensten industriellen Anforderungen anpassen lassen. So tragen Ölnebelfilter in allen industriellen Bereichen dazu bei, den Menschen und die Umwelt zu schützen, während sie nebenbei die Effizienz und Produktivität steigern.

Ölnebelabscheider von KAWEHA

Die KAWEHA Absaugtechnik GmbH bietet Ihnen innovative Lösungen für eine zuverlässige Absaugung von Öl- und Emulsionsnebeln. Unser Produktportfolio umfasst sowohl stationäre als auch mobile Absauganlagen, welche die höchsten Anforderungen an Gesundheitsschutz, Luftqualität und Umweltentlastung erfüllen. Bei uns finden Sie:

  • Oilmaster OM R (stationär): 1.500 – 100.000 m³/h
  • Oilmaster Mini R ST/M (mobil): 600 – 1.500 m³/h
  • Sonderlösungen: zum Beispiel für Brand- und Explosionsschutz, klebrige Stäube und ATEX-Anforderungen

Unsere Ölnebelabscheider sind flexibel und zielen darauf ab, Ihnen jederzeit die besten Ergebnisse bei kleinstem Aufwand zu liefern.

Wie gefährlich ist Ölnebel?

Ölnebel ist eine Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die feinen, schwebenden Aerosole reizen bei längerer Exposition die Atemwege und können zu Erkrankungen wie Bronchitis, Asthma oder sogar zu Lungenschäden führen. Auch die Augen und Haut bleiben nicht unberührt: Dermatitis und Reizungen treten ebenfalls häufig auf. Zusätzlich belastet Ölnebel die Umwelt, da die feinen Partikel sich nicht nur in der Luft ablagern, sondern auch Boden und Gewässer verunreinigen können.

Ölnebelfilter von KAWEHA: Ihre Lösung für saubere Luft

Bei KAWEHA entwickeln wir seit 1991 innovative Absauglösungen, welche Ihre Arbeitsumgebung sauber und sicher halten. Wenn Sie mit Ölnebel, Aerosolen oder anderen Schadstoffen kämpfen, sind unsere maßgeschneiderten Ölnebelfilter und Absauganlagen die ideale Wahl für sie. Unsere Produkte schützen sowohl Ihre Mitarbeiter als auch Ihre Maschinen und die Umwelt. Und das Gute: Sie lassen sich überall einsetzen, von der Metallbearbeitung über die Lebensmittelproduktion bis hin zu Laboren und speziellen Fertigungsprozessen.

Interessiert an einer maßgeschneiderten Lösung? Dann kontaktieren Sie uns noch heute, und gemeinsam finden wir den perfekten Ölnebelfilter für Ihre Produktion!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was macht ein Ölnebelfilter?

Ein Ölnebelfilter entfernt feine Öltröpfchen und Ölnebel aus der Luft. Dadurch verbessert er die Luftqualität am Arbeitsplatz und schützt die Gesundheit der Arbeiter, während er gleichzeitig die Lebensdauer der Maschinen verlängert.

Wie funktionieren Ölnebelabscheider?

Ölnebelabscheider entfernen Ölnebel durch einen Filtrationsprozess, bei dem die Öltröpfchen beispielsweise durch Fasern oder Membranen abgefangen oder durch Koaleszenz leichter abgesondert werden.

Was ist ein Ölnebelabscheider?

Ein Ölnebelabscheider ist ein Gerät, das Ölnebel gezielt aus der Luft entfernt. Dazu nutzt er verschiedene, bewährte Filtertechnologien.

Wie Ölnebel erkennen und messen?

Ölnebel lässt sich gut an seinem Aussehen oder Geruch erkennen. So ist er oft als feiner Dunst sichtbar oder hat einen charakteristischen, starken Geruch. Mit speziellen Partikelmessgeräten können Sie die Konzentration und Größe der Öltröpfchen genaustens bestimmen. Auch gravimetrische Messungen oder Lichtstreuungsmethoden helfen dabei, den Ölnebel zu messen.

Was ist Ölnebel?

Ölnebel besteht aus mikroskopisch kleinen Öltröpfchen, die in der Luft schweben. Diese Tröpfchen sind meist kleiner als 20 Mikrometer und entstehen häufig bei der Metallverarbeitung, beim Schmieren oder Sprühen.

Durch Schleifen, Drehen, Bohren und Fräsen entstehen gesundheitsschädliche Emulsions- und Ölnebel. Besonders Kühlschmierstoffe (KSS) und Minimalmengenschmierung (MMS) setzen gefährliche Aerosole frei, die sich in der Luft verteilen und dringend abgesaugt werden müssen. Hochwertige Ölnebelabscheider sorgen hier für eine zuverlässige Filtration. Sie entfernen bis zu 99,95 % der Verunreinigungen und verbessern die Luftqualität am Arbeitsplatz enorm. Für ein sicheres und gesundes Arbeiten.

Was ist Ölnebelabsaugung?

Ölnebelabsaugung ist ein Verfahren zur Entfernung von feinen Ölnebel Emulsionen, die bei industriellen Fertigungsprozessen wie Schleifen, Fräsen oder Bohren entstehen. Spezielle Filtersysteme erfassen die Aerosole und reinigen die Luft. Dadurch schützen sie die Gesundheit der Mitarbeiter, verhindern die Entstehung von rutschigen Böden, reduzieren den Maschinenverschleiß und tragen nebenbei zum Umweltschutz bei. Moderne Ölnebelabscheider arbeiten mit mehrstufigen Filtern, um bis zu 99,95 % der Partikel abzuscheiden, und lassen sich flexibel in verschiedenen Produktionsumgebungen einsetzen.

Wie entsteht Ölnebel?

Ölnebel entsteht insbesondere in der Metallbearbeitung durch rotierende Werkzeuge. Beim Bohren, Fräsen und Co. zerstäuben die eingesetzten Kühlschmierstoffe aufgrund der hohen Schnittgeschwindigkeiten und Einspritzdrücken zu feinsten Partikeln und Rauch. Zusätzlich entstehen Emulsionen durch thermische Prozesse, beispielsweise dann, wenn heiße Maschinenteile wie Lager oder Kolben Öl zum Verdampfen bringen. Auch weitere Faktoren wie Druckluftpistolen oder offene, warme Werkstücke tragen zur Freisetzung von ölhaltigen Aerosolen bei. Die unsichtbaren Öltröpfchen schweben anschließend frei in der Luft. Ohne Absaugung durch eine Absauganlage bergen sie starke gesundheitliche Risiken.

Gesundheitliche Risiken von Ölnebel

Ölnebel stellt eine ernsthafte Gesundheitsgefahr dar. Die feinen Ölpartikel gelangen über die Atemwege in die Lunge und können dort bei anhaltender Exposition langfristige Schäden verursachen. Häufige Folgen sind Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis und im schlimmsten Fall Lungenkrebs. Neben den Atemwegen greift Ölnebel auch die Haut an. So kann ein wiederholter Kontakt zu Hautreizungen führen oder Ölakne auslösen. Darüber hinaus können die chemischen Zusätze im Ölnebel Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel verursachen. Eine besonders tückische Langzeitfolge ist die sogenannte Lipidpneumonie – eine Erkrankung, bei der sich eingeatmete Ölpartikel in der Lunge ablagern und zu Entzündungen führen.

Um all diese gesundheitlichen Risiken zu minimieren und einen sicheren Raum zu schaffen, sollten Arbeitgeber eine effektive Ölnebelabsaugung installieren. Durch die zuverlässige Erfassung der schädlichen Emulsionen bleibt die Luft rein und die Mitarbeiterschaft gesund.

Deshalb ist die Ölnebelabsaugung wichtig

Die Ölnebelabsaugung ist vielseitig und hält gesund und sicher. Sie schafft eine saubere Luft, in der Mitarbeiter sicher und effizient arbeiten können. Gleichzeitig verlängert sie die Lebensdauer von Maschinen und minimiert sogar die Rutschgefahr, indem sie schlierige Ablagerungen auf allen Oberflächen verhindert. Obendrein spart eine professionelle Absaugung Energiekosten und ist gut für die Umwelt, da der schädliche Rauch neutralisiert wird.

Vorteile der Ölnebelabsaugung auf einen Blick:

  • Gesundheitsschutz für Mitarbeiter
  • Erhöhte Arbeitsplatzsicherheit
  • Schutz und längere Lebensdauer von Maschinen
  • Verbesserte Luftqualität und angenehmes Arbeitsklima
  • Reduzierung von Wartungs- und Reinigungskosten
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
  • Umweltfreundlich und ressourcenschonend

Ölnebelabsaugung Anwendungsgebiete

Die Ölnebelabsaugung kommt in jenen industriellen Bereichen zum Einsatz, in denen Kühlschmierstoffe oder Öle verwendet werden, wie beispielsweise in der Metallbearbeitung und der Automobilindustrie. Insbesondere CNC-Bearbeitungszentren und der Maschinenbau im Allgemeinen benötigen einen oder mehrere Aerosolabscheider. Auch in der Luftfahrtindustrie, Druckereien oder der Medizintechnik helfen Ölnebelabscheider dabei, die Luftqualität konstant hoch und langfristig frei von Schadstoffen zu halten.

Mobile und stationäre Ölnebelabsaugung

Systeme zur Ölnebelabsaugung gibt es sowohl in der mobilen als auch stationären Ausführung. Stationäre Absauganlagen eignen sich dabei ideal für den Dauerbetrieb an Fertigungslinien und in großen Produktionshallen. Das liegt daran, dass sie eine hohe Filterleistung haben und die Luft kontinuierlich sauber halten. Gerade Modelle wie der Oilmaster OM R von KAWEHA bewältigen Volumenströme von bis zu 100.000 m³/h und sind speziell für industrielle Prozesse mit hoher Emissionsbelastung konzipiert. Für flexiblere Anwendungen ist eine mobile Absaugung wie der OILMASTER MINI R ST/M wie geschaffen. Mit einem Volumenstrom von 600 bis 1.500 m³ pro Stunde lässt er sich direkt an CNC-Maschinen, Erodieranlagen oder Extrusionsprozessen einsetzen. Dank seines kompakten Designs und optionaler Absaugarme lässt sich der mobile Emulsionsnebelabscheider zudem bequem an wechselnden Orten einsetzen.

So funktionieren Ölnebelabscheider

Ölnebelabscheider entfernen gesundheitsschädliche Aerosole durch ein mehrstufiges Filtersystem. Hierbei werden zunächst grobe Partikel in der Vorabscheidung herausgefiltert. Anschließend erfolgt die Hauptabscheidung, die je nach Technologie unterschiedlich funktioniert: Mechanische Filter halten Ölnebeltröpfchen zurück, während elektrostatische Abscheider elektrische Ladung nutzen, um die Partikel zu binden. Nassabscheider hingegen leiten die ölhaltige Luft durch ein Wasserbad ab. Nach dieser Hauptfilterung sorgt eine Nachfiltration mit HEPA- oder Aktivkohlefiltern für eine nahezu vollständige Reinigung der Luft. Moderne Ölnebelabscheider von KAWEHA erreichen dabei Abscheidegrade von bis zu 99,95 %. So ist eine sichere und saubere Arbeitsumgebung garantiert.

KAWEHA ist der richtige Partner für Ihre Ölnebelabsaugung

Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Absaug- und Luftfiltrationstechnik bietet KAWEHA maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Ölnebelproblematik. Unser Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, Ihre Produktion, Effizienz und Mitarbeitergesundheit zu steigern. Dazu führen wir in unserem Sortiment eine breite Auswahl an Absaugsystemen wie dem Oilmaster OM Reverse oder dem mobilen Oilmaster Mini. Ob für den Dauerbetrieb an Fertigungslinien oder für die flexible Anwendung an verschiedenen Orten, unsere Absauganlagen filtern zuverlässig und professionell – immer und überall. Profitieren Sie von unserer langjährigen Expertise und kontaktieren Sie uns noch heute! So können wir die ideale Absauglösung für Sie finden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was macht ein Ölnebelabscheider?

Ein Ölnebelabscheider entfernt feine Öltröpfchen und Aerosole aus der Luft. Dazu arbeitet er zumeist mit mehrstufigen Filtersystemen wie mechanischen, elektrostatischen oder zentrifugalen Abscheidern. Hauptsächlich filtert er schädliche Partikel und Dämpfe, um die Luftqualität hochzuhalten und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, nebenbei wirkt er aber auch schädlichen Ablagerungen entgegen.

Warum ist eine Ölnebelabsaugung wichtig?

Die Ölnebelabsaugung schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, erhöht die Lebensdauer von Maschinen und reduziert das Unfallrisiko durch rutschige Böden. Sie sorgt für saubere Luft, verhindert Ablagerungen in der Produktionshalle und hilft zusätzlich dabei, gesetzliche Grenzwerte für Ölnebel einzuhalten.

Was bietet KAWEHA im Bereich Ölnebelabsaugung an?

KAWEHA liefert leistungsstarke und effiziente Absauglösungen für Öl- und Emulsionsnebel. Unsere Absauganlagen sind für industrielle Anwendungen konzipiert, filtern feinste Partikel aus der Luft und tragen zu einem sicheren und sauberen Arbeitsumfeld bei.

 

Ölnebel ist in der industriellen Fertigung ein oft unterschätztes Problem. Ob in der Metallbearbeitung oder bei der Kunststoffverarbeitung – ohne effektive Abscheidetechniken gelangen feine Ölpartikel in die Raumluft, was sich sowohl negativ auf die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch auf die Leistung von Maschinen auswirkt. Elektrostatische Ölnebelabscheider sind eine Möglichkeit, solche Schadstoffe zu entfernen. Doch sind sie wirklich die beste Wahl?

Bei KAWEHA setzen wir bewusst auf mechanische Ölnebelabscheider, die sich durch einfache Wartung, robuste Leistung und langfristige Effizienz auszeichnen. In diesem Text vergleichen wir beide Technologien, erklären die Unterschiede und zeigen, warum unsere mechanischen Abscheider die beste Lösung für eine saubere und sichere Umgebung sind.

Ölnebelabscheider – verschiedene Verfahren

Ölnebelabscheider nutzen unterschiedliche Technologien, mit denen sie feine Ölpartikel aus der Luft filtern und eine saubere Arbeitsumgebung schaffen. So ist die mechanische Filtration eine der bewährtesten Methoden: Hierbei werden Ölpartikel durch physische Barrieren wie Tiefbett-, Taschen- oder Patronenfilter aufgefangen. Diese Filter sind robust, effizient und besonders wartungsfreundlich.

Eine alternative Technologie ist die elektrostatische Abscheidung, bei der Ölpartikel elektrisch aufgeladen und anschließend von entgegengesetzt geladenen Platten angezogen werden. Zwar weisen elektrostatische Systeme eine hohe Partikeleffizienz auf, sie sind jedoch wartungsintensiver und anfälliger für Ablagerungen.

Eine weitere Option ist die Zentrifugalabscheidung, bei der durch rotierende Bewegungen oder Zyklonprinzipien schwerere Ölpartikel von der Luft getrennt werden. Diese Methode eignet sich besonders für größere Partikelmengen und ist eine solide Basis für eine saubere Luftqualität in der Industrie.

Was ist ein elektrostatischer Ölnebelabscheider?

Ein elektrostatischer Ölnebelabscheider filtert Ölnebel aus der Luft, indem er Ölpartikel elektrisch auflädt und sie von geladenen Platten anziehen lässt. Dank des zweistufigen Prinzips – Ionisierung und Abscheidung – eignet sich diese Technologie gut für feinste Partikel bis hin zu 0,01 Mikrometer. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise und der hohen Abscheideeffizienz werden solche Geräte oft in Industrien mit intensiven Bearbeitungsprozessen eingesetzt. Aber Vorsicht: Elektrostatische Abscheider müssen für einen reibungslosen Betrieb häufig gereinigt werden und verursachen einen höheren Energieverbrauch. Deshalb gibt es moderne Alternativen wie mechanische Ölnebelabscheider.

Wie funktionieren elektrostatische Ölnebelabscheider?

Ein elektrostatischer Ölnebelabscheider nutzt elektrische Ladungen, um Öltröpfchen aus der Luft zu entfernen. Zuerst wird die ölhaltige Luft in den Abscheider gesaugt und durch eine Ionisierungszone geleitet, wo Hochspannungselektroden die Ölpartikel elektrostatisch aufladen. Anschließend passieren die geladenen Partikel eine Abscheidezone; dort werden sie von entgegengesetzt geladenen Kollektorplatten angezogen. Die abgeschiedenen Öltröpfchen sammeln sich auf den Platten, fließen nach unten und werden in einem Sammelbehälter aufgefangen. Am Ende verlässt die gereinigte Luft den Abscheider.

Mechanisches Ölnebelabscheider: Die leistungsstarke Alternative

Statt auf komplexe Technologien setzen mechanische Ölnebelabscheider auf robuste physikalische Barrieren wie Filtermedien. Das bedeutet: Weniger Wartung, stabilere Leistung und eine hervorragende Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche industrielle Prozesse. Im Vergleich zu elektrostatischen Abscheidern überzeugen mechanische Systeme durch ihre einfache Bedienbarkeit und geringe Empfindlichkeit gegenüber hoher Partikelbelastung. Ob CNC-Maschinen, Schleifprozesse oder andere Anwendungen – mechanische Ölnebelabscheider punkten durch Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und einen hohen Abscheidegrad. Für einen Arbeitsplatz, der sauber, sicher und wartungsfreundlich bleibt.

Wie funktioniert ein mechanischer Ölnebelabscheider?

Ein mechanischer Ölnebelabscheider entfernt Ölpartikel aus der Luft durch physische Filtration und Koaleszenz. Zuerst wird die ölhaltige Luft eingesaugt und passiert einen Grobfilter, der größere Partikel entfernt. Danach sorgt ein oder mehrere Feinfiltermedien dafür, dass kleinere Öltröpfchen abgeschieden werden – je nach Partikelgröße entweder durch Impaktion, Interception oder Diffusion. Im nächsten Schritt verbinden sich kleine Tröpfchen an den Filterfasern zu größeren Tropfen (Koaleszenz), die schließlich dank der Schwerkraft nach unten fließen und in einem Sammelbehälter aufgefangen werden. Zum Schluss wird die gereinigte Luft sicher zurück in die Umgebung geleitet.

Elektrostatisches vs. mechanisches Verfahren zur Öl-Abscheidung

Elektrostatische und mechanische Ölnebelabscheider sind zwei völlig unterschiedliche Ansätze zur Luftreinigung. Elektrostatische Abscheider können selbst feinste Öltröpfchen aus der Luft entfernen, was sie in bestimmten Anwendungen durchaus brauchbar macht. Ihre Technologie erfordert jedoch regelmäßige Reinigung der Kollektorplatten und einen höheren Energieeinsatz.

Mechanische Ölnebelabscheider setzen hingegen auf robuste Filtermedien. Diese Systeme sind besonders bei gröberen Ölnebeln effizient, benötigen weniger Energie und sind einfacher zu warten. Zudem liefern sie selbst bei hoher Partikelbelastung eine konstante Leistung und sind weniger anfällig für technische Ausfälle – ein klarer Vorteil in vielen industriellen Umgebungen!

Vorteile mechanischer Ölnebelabscheider gegenüber elektrostatischen:

  • Geringerer Energieverbrauch
  • Einfachere Wartung durch unkomplizierten Filterwechsel
  • Stabile Leistung bei hoher Partikelbelastung
  • Robust und weniger störanfällig

Warum KAWEHA auf mechanische Ölnebelabscheider setzt

Bei KAWEHA steht Effizienz, Langlebigkeit und einfache Handhabung an erster Stelle – deshalb setzen unsere Hersteller konsequent auf mechanische Ölnebelabscheider. Mit unserer langjährigen Expertise entwickeln wir leistungsstarke Absauglösungen, die sich durch einen geringen Wartungsaufwand und eine hohe Zuverlässigkeit auszeichnen. Unsere Oilmaster-Serie ist ein Paradebeispiel für diese Philosophie: Sie kombiniert robuste Filtertechnologie mit innovativem Design und wird bereits in zahlreichen Industriebereichen erfolgreich eingesetzt.

Ob bei CNC-Maschinen, in der Metallbearbeitung oder in der Lebensmittelindustrie – KAWEHA-Ölnebelabscheider sind überall dort im Einsatz, wo saubere Luft und ein störungsfreier Produktionsprozess gefragt sind. Dank unserer maßgeschneiderten Ansätze profitieren unsere Kunden von stabilen und nachhaltigen Lösungen, die sich täglich bewähren. KAWEHA – weil Mechanik einfach mehr kann!

Anwendungsbereiche von Ölnebelabscheidern

Ölabscheider werden vorrangig in der Industrie verwendet, denn beim Schleifen, Zerspanen oder Härten entstehen häufig schädliche Öldämpfe. Aber auch bei der Kunststoffverarbeitung und der Herstellung von Textilien können durch thermische Beanspruchung oder den Einsatz von Lösungsmitteln gesundheitsschädliche Aerosole und Ölnebel entstehen. Ölnebelabscheider reinigen in all diesen Bereichen zuverlässig die Luft und schützen gleichzeitig den Menschen und die Umwelt.

Ölrauch, Ölnebel: wie entstehen sie?

Wenn Öle auf hohe Temperaturen (oft über 200°C) erhitzt werden, verdampfen die Bestandteile des Öls. Durch die hohe Wärme brechen chemische Bindungen im Öl auf, was kleinere, flüchtige Moleküle freisetzt. Sobald diese Dämpfe abkühlen, kondensieren sie zu feinen Tröpfchen, die als Ölrauch (Ölnebel) sichtbar werden. Hauptquellen für Ölrauch sind Prozesse wie Metallbearbeitung (Schneiden, Bohren, Fräsen), das Schmieren von heißen Maschinenteilen, Wärmebehandlungen sowie Schweißen und Löten.

In industriellen Umgebungen ist Ölrauch in hohem Maße gesundheitsschädlich – deshalb werden Ölnebelabscheider zur Luftreinigung eingesetzt.

KAWEHA: Ihr Service für saubere Luft und Ölnebel Abscheider

Seit 1991 steht KAWEHA Absaugtechnik für mobile und zentrale Lösungen in der industriellen Absaug- und Luftfiltrationstechnik. Mit Fokus auf die Entwicklung effizienter und robuster Systeme haben wir unter anderem den Oilmaster OM Reverse in unserem Portfolio – ein Ölnebelabscheider, der sich dank seiner verschiedenen Filterstufen durch eine hohe Effizienz hervorhebt. Besonders in der Metallverarbeitung, wie etwa bei der Bearbeitung von CNC-Maschinen, sorgt der Oilmaster für saubere Luft und entfernt Öl- und Emulsionsnebel zuverlässig.

Unternehmen finden bei uns flexible und ATEX-zertifizierte Absauganlagen; sowohl für Rauch, feine Partikel und Emulsionen. Möchten Sie mehr über den Oilmaster OM Reverse oder andere KAWEHA-Abscheider erfahren? Dann kontaktieren Sie uns jetzt, und wir finden die passende Lösung für Ihre Anwendung!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Was ist ein Ölnebelabscheider?

Ein Ölnebelabscheider ist eine Absauganlage und entfernt Öltröpfchen und -nebel aus der Luft. Diese Anlagen werden nachweislich in industriellen Bereichen eingesetzt, in denen durch Prozesse wie Metallbearbeitung, Schmierung von Maschinen oder den Einsatz von Kühlschmierstoffen Ölnebel entsteht.

Wie funktioniert die mechanische Filtration?

Die mechanische Ölnebelabsaugung arbeitet durch physische Barrieren, die Ölpartikel aus der Luft abfangen. Zuerst passiert die Luft ein Vorfilter, der grobe Partikel und größere Tropfen auffängt. Danach wird die Luft durch feinere Filtermedien geführt, wo sie verschiedenen Mechanismen wie Impaktion, Interception und Diffusion ausgesetzt ist. Diese Mechanismen sorgen dafür, dass auch kleinere Öltröpfchen von den Fasern eingefangen werden.

Welche Wartungsanforderungen gibt es?

In der Regel müssen die Filter bei mechanischen Ölnebelabscheidern alle 3 bis 12 Monate ausgetauscht oder gereinigt werden. Auch Dichtungen sollten überprüft und ggf. ausgetauscht werden. Ebenso wichtig ist es, das Gehäuse sowie die Leitungen zu reinigen. Zusätzlich muss der Ölsammelbehälter regelmäßig kontrolliert und entleert werden. Bei elektrostatischen Ölnebelabscheidern hingegen liegt der Fokus auf der regelmäßigen Reinigung der Kollektorplatten, die meist monatlich durchgeführt werden.

Die Aerosolabscheidung ist entscheidend, um die Gesundheit der Mitarbeiter und die Effizienz von Produktionsprozessen in Unternehmen zu schützen. Sie entfernt schädliche Partikel aus der Luft, die Atemwegserkrankungen verursachen können, und verbessert die Luftqualität am Arbeitsplatz. Zudem trägt die Abscheidung von Aerosolen zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wie dem Bundes-Immissionsschutzgesetz bei und minimiert das Risiko rechtlicher Konsequenzen für Firmen.

Die Abscheidung ermöglicht eine nachhaltige Produktion, indem Materialien zurückgewonnen und wiederverwendet werden, was die Betriebskosten senkt. Aerosolabscheider stabilisieren Fertigungsprozesse, erhöhen die Produktqualität und minimieren physikalische Risiken wie Explosionen durch brennbare Partikel.

Gesetzliche Vorschriften für die Aerosolabscheidung in Deutschland

In Deutschland unterliegt die Aerosolabscheidung strengen gesetzlichen Vorschriften, die den Schutz der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung sicherstellen sollen. Im Folgenden werden die wichtigsten Regelwerke und ihre Funktionen zusammengefasst:

  • Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
  • Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)
  • 22. Verordnung zur Durchführung des BImSchG
  • 33. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (33. BImSchV)

1. Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) trat erstmals 1974 in Kraft und ist die wichtigste gesetzliche Grundlage zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen in Deutschland. Es legt klare Grenzwerte für Emissionen aus industriellen Prozessen fest, wie z.B. für Feinstaub (PM10), Stickoxide (NOx), und Schwefeldioxid (SO₂), und dient dem Schutz von Umwelt und Gesundheit. Die Überwachung erfolgt durch die zuständigen Behörden, die sicherstellen, dass Unternehmen gesetzlich vorgeschriebene Immissionsgrenzwerte einhalten. Zudem ermächtigt das Gesetz den Bund, Verordnungen wie die 22. und 33. BImSchV zu erlassen. Verstöße gegen das BImSchG können empfindliche Strafen nach sich ziehen, mit Bußgeldern, die bis zu 50.000 Euro betragen können.

  • Erste Fassung: 1974
  • Maximale Bußgelder: bis zu 50.000 Euro
  • Wichtige Schadstoffe: Feinstaub (PM10), Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO₂)
  • Zuständige Behörden: z.B. Umweltämter, Landesämter für Umwelt

2. Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)

Die TA Luft ist eine Verwaltungsvorschrift, die seit 1964 besteht und das BImSchG konkretisiert. Sie legt spezifische Grenzwerte für Schadstoffe aus industriellen Prozessen fest, wie z.B. Feinstaub, Schwermetalle, flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Treibhausgase. In der aktualisierten Fassung von 2021 wurden die Emissionsgrenzwerte weiter verschärft, um die Luftqualität zu verbessern. Die TA Luft enthält auch detaillierte Anforderungen an die Überwachung, Messmethoden und Berichterstattung von Emissionen. Unternehmen sind verpflichtet, regelmäßige Messungen durchzuführen und die Ergebnisse an die zuständigen Behörden zu übermitteln. Besonders streng sind die Vorschriften für Emissionen aus Großfeuerungsanlagen, die erhebliche Mengen an Stickoxiden und Feinstaub erzeugen.

  • Erste Fassung: 1964
  • Aktualisierte Fassung: 2021
  • Wichtige Schadstoffe: VOC, Schwermetalle, Feinstaub, Stickoxide
  • Messpflicht: regelmäßige Überwachung und Berichterstattung
  • Grenzwert für Feinstaub: 20 mg/m³ für viele Industriebereiche

3. 22. Verordnung zur Durchführung des BImSchG

Die 22. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (22. BImSchV) ist eine von mehreren Verordnungen, die die EU-Richtlinien zur Luftreinhaltung umsetzen. Sie trat 2004 in Kraft und betrifft hauptsächlich industrielle Großanlagen wie Raffinerien, Stahlwerke und Kraftwerke. Diese Verordnung regelt die Emissionsgrenzwerte für Schadstoffe wie Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO₂) und Feinstaub (PM). Ziel ist es, die Luftverschmutzung in Europa drastisch zu senken und die öffentliche Gesundheit zu schützen. Unternehmen, die unter diese Verordnung fallen, müssen strenge Emissionsanforderungen einhalten und ihre Emissionen kontinuierlich überwachen und melden. Bei Verstößen drohen hohe Strafen und Produktionsstillstände.

  • Inkrafttreten: 2004
  • Wichtige Anlagen: Raffinerien, Stahlwerke, Kraftwerke
  • Grenzwerte für Stickoxide: max. 150 mg/m³ bei Großfeuerungsanlagen
  • Verknüpfung mit EU-Richtlinien: Umsetzung der EU-Luftreinhalterichtlinie

4. 33. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (33. BImSchV)

Die 33. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (33. BImSchV) zielt auf die Reduzierung von spezifischen Schadstoffen, die Sommersmog, Versauerung und übermäßige Nährstoffeinträge in die Umwelt verursachen. Sie trat 2001 in Kraft und wurde zuletzt 2017 aktualisiert. Diese Verordnung legt Grenzwerte für Feinstaub (PM10 und PM2.5), Schwefeldioxid (SO₂), Stickoxide (NOx) und Ammoniak fest. Besonders relevant ist sie für Branchen wie die Landwirtschaft und die chemische Industrie, in denen große Mengen an Stickoxiden und Ammoniak entstehen. Die 33. BImSchV ist besonders in städtischen und stark belasteten Regionen wichtig, da sie auf die Reduzierung von Feinstaub und anderen gesundheitsschädlichen Stoffen abzielt.

  • Inkrafttreten: 2001, letzte Aktualisierung 2017
  • Wichtige Schadstoffe: PM10, PM2.5, SO₂, NOx, Ammoniak
  • Ziel: Reduktion von Sommersmog und Versauerung
  • Grenzwerte für Feinstaub (PM10): 40 µg/m³ (Tagesmittelwert)

Gesetzliche Regelungen Aerosolabscheidung

Gesundheitsgefahren von Aerosol auf die Mitarbeiter

Aerosole in industriellen Arbeitsumgebungen stellen erhebliche Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter dar. Diese Gefahren umfassen verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen, die sowohl akuter als auch chronischer Natur sein können:

  • Atemwegserkrankungen
  • Toxische Effekte
  • Krebserzeugende Wirkungen
  • Haut- und Augenreizungen

1. Atemwegserkrankungen

Aerosole, insbesondere solche, die biologische Substanzen wie Bakterien, Pilze oder Viren enthalten, können schwerwiegende Atemwegserkrankungen auslösen. Bioaerosole sind in industriellen und medizinischen Umgebungen häufig anzutreffen und können Infektionskrankheiten wie Legionellose oder Tuberkulose verursachen. Bei wiederholter oder langfristiger Exposition können diese Partikel auch zu chronischen Atemwegserkrankungen führen und das Risiko für kardiopulmonale Erkrankungen erhöhen. Besonders gefährdet sind Mitarbeiter in Bereichen mit hoher Aerosolbelastung, da sich diese Partikel tief in der Lunge ablagern und zu dauerhaften Funktionsstörungen führen können.

2. Toxische Effekte

Viele Aerosole enthalten schädliche Chemikalien, die toxische Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. Substanzen wie Xylol, die häufig in industriellen Prozessen verwendet werden, können bei Inhalation zu akuten Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Atemnot führen. Langfristige Exposition erhöht das Risiko für chronische Gesundheitsprobleme, einschließlich Schädigungen des Nervensystems und der inneren Organe. Die Schwere der toxischen Auswirkungen hängt von der Dauer der Exposition und der Konzentration der Aerosole in der Luft ab, was regelmäßige Überwachung und Schutzmaßnahmen notwendig macht.

3. Krebserzeugende Wirkungen

Ein besonders ernstes Risiko bei der Exposition gegenüber Aerosolen ist die potenziell krebserzeugende Wirkung bestimmter Partikel, insbesondere von Feinstaub (PM2.5). Diese extrem kleinen Partikel dringen tief in das Lungengewebe ein und können dort zu Zellschäden führen, die das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöhen. Studien haben gezeigt, dass langfristige Exposition gegenüber diesen feinen Aerosolen das Auftreten von Lungenkrebs sowie anderen Tumoren fördern kann. Industrien mit hoher Feinstaubbelastung müssen daher strenge Sicherheitsprotokolle einhalten, um das Krebsrisiko für Mitarbeiter zu minimieren.

4. Haut- und Augenreizungen

Neben den Risiken durch Inhalation können Aerosole auch Haut- und Augenreizungen verursachen, wenn sie direkt in Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten kommen. Dies tritt besonders häufig in Arbeitsumgebungen auf, in denen chemische oder biologische Aerosole freigesetzt werden, wie z.B. in der chemischen Produktion oder bei der Abfallverwertung. Der direkte Kontakt mit diesen Partikeln kann zu Entzündungen, Juckreiz oder ernsthafteren dermatologischen Problemen führen. Augenreizungen können durch Aerosole ausgelöst werden, die sich in der Luft ausbreiten und das Sehvermögen sowie die Augengesundheit beeinträchtigen. Schutzmaßnahmen wie persönliche Schutzausrüstung (PSA) sind daher unerlässlich, um diese Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Welche Aerosolabscheidgeräte werden in industriellen Betrieben häufig verwendet?

In industriellen Betrieben kommen verschiedene Aerosolabscheidgeräte zum Einsatz, um Schadstoffe aus der Luft zu entfernen und eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Zu den häufigsten Geräten zählen:

  • Ölnebelabscheider
  • Zentrifugalabscheider
  • Elektrofilter

1. Ölnebelabscheider

Ölnebelabscheider werden in der Industrie, insbesondere in der Metallbearbeitung, weit verbreitet eingesetzt, um feine Öl- und Emulsionspartikel aus der Luft zu entfernen. Diese entstehen häufig bei der Verwendung von Kühlschmierstoffen (KSS) in Bearbeitungsprozessen wie Drehen, Fräsen oder Schleifen. Ölnebelabscheider arbeiten in der Regel nach dem Prinzip der mechanischen Filtration. Hierbei werden die Ölpartikel durch spezielle Filterstufen geleitet, die sie auffangen und abtrennen. Je nach Gerätetyp wird der abgeschiedene Ölnebel gesammelt, und das aufgefangene Öl kann wiederverwendet werden, was den Materialverbrauch reduziert und die Betriebskosten senkt.

2. Zentrifugalabscheider

Zentrifugalabscheider, auch als Zyklonabscheider bekannt, nutzen die physikalische Kraft der Zentrifugalkraft, um Partikel aus einem Luftstrom zu trennen. Sobald der Luftstrom mit den Partikeln in den Abscheider eintritt, wird er in eine rotierende Bewegung versetzt. Aufgrund der Zentrifugalkraft werden die schwereren Partikel, wie Staub, Schmutz oder Flüssigkeitstropfen, an die Wände des Abscheiders gedrückt, während die saubere Luft entweicht. Diese Art von Abscheidern ist besonders effektiv bei der Entfernung von groben Partikeln und wird häufig in der Fertigungs- und Schwerindustrie eingesetzt.

Zentrifugalabscheider finden vor allem in Anwendungen wie der Holz- und Zementverarbeitung, der Metallurgie und der Kunststoffproduktion Verwendung, wo größere Mengen von Feststoffpartikeln und Aerosolen in die Luft freigesetzt werden.

3. Elektrofilter

Elektrofilter, auch elektrostatische Abscheider genannt, arbeiten mit elektrischen Feldern, um feinste Partikel und Aerosole aus der Luft zu entfernen. Das Funktionsprinzip basiert auf der Ionisierung der in der Luft schwebenden Partikel. Der Luftstrom wird durch ein starkes elektrisches Feld geleitet, wodurch die Partikel elektrisch aufgeladen werden. Diese aufgeladenen Partikel werden dann von elektrisch entgegengesetzt geladenen Platten angezogen und haften daran, während die gereinigte Luft wieder freigesetzt wird.

Elektrofilter werden häufig in Branchen eingesetzt, in denen feine und gefährliche Partikel entstehen, wie z.B. in der Rauchgasreinigung, Zementproduktion, Abfallverbrennung oder bei metallverarbeitenden Prozessen. Sie sind besonders effektiv bei der Abscheidung von ultrafeinen Partikeln, die mit mechanischen Filtern nur schwer zu erfassen sind, wie etwa Feinstaub (PM2.5) oder Rauchpartikel.

Welche Auswirkungen hat Ölnebel auf das Unfallrisiko in Betrieben?

Ölnebel erhöht das Unfallrisiko in Betrieben durch rutschige Oberflächen, was zu Stürzen führen kann. Der Ölnebel beeinträchtigt Maschinen durch Ablagerungen, verursacht Funktionsstörungen und erhöht den Wartungsaufwand. Zudem besteht eine erhöhte Brandgefahr, da Ölnebel leicht entzündlich ist, besonders in der Nähe von Wärmequellen. Diese Faktoren führen zu höheren Betriebskosten und reduzierter Effizienz.

Ölnebelabscheider Oilmaster von Kaweha

Der Ölnebelabscheider Oilmaster von Kaweha bietet eine hocheffiziente Lösung zur Abscheidung von Öl- und Emulsionsnebel in industriellen Anwendungen. Mit seiner dreistufigen Filtration und einem robusten Design sorgt er nicht nur für eine sichere Unterschreitung der gesetzlichen Grenzwerte wie der TA Luft, sondern auch für einen Restwertgehalt der gereinigten Luft von unter 1 mg/m³.

Der Oilmaster ist speziell für den Dauerbetrieb an Fertigungslinien konzipiert und schützt zuverlässig die Gesundheit der Mitarbeiter, während er gleichzeitig die Umweltbelastung minimiert. Dank integriertem Frequenzumrichter lässt sich der Betriebspunkt optimal anpassen, und der geringe Wartungsaufwand bei langen Filterstandzeiten sorgt für maximale Effizienz. Ob CNC-Maschinen, Erodierprozesse oder Kunststoffextrusion – der Oilmaster garantiert eine sichere und nachhaltige Luftreinigung.

In vielen industriellen Prozessen, besonders in der Metallbearbeitung, ist die Bildung von Ölnebel ein Problem, das die Gesundheit der Mitarbeiter gefährdet und die Effizienz der Maschinen beeinträchtigt. Um diese Risiken zu minimieren, sind Maßnahmen zur Kontrolle und Reduzierung von Ölnebel entscheidend.

Ölnebel entsteht durch die Freisetzung feiner Öltröpfchen in die Luft und führt zu Atemwegsproblemen, Hautreizungen und Maschinenschäden. Mithilfe moderner Ölnebelabscheider und Absauganlagen wird der Nebel gefiltert und abgeschieden. Diese Technologien helfen, gesetzliche Grenzwerte einzuhalten und die Belastung am Arbeitsplatz zu minimieren, wodurch die Gesundheit der Mitarbeiter und die Betriebseffizienz gewährleistet werden.

Was ist Ölnebel?

Ölnebel entsteht durch die Freisetzung feiner Öltröpfchen in die Luft, die ein Aerosol bilden. Diese Tröpfchen sind in der Regel größer als ein Mikrometer und bestehen aus einem heterogenen Gemisch. Besonders bei industriellen Prozessen wie dem Schmieren und Kühlen von Maschinen wird Ölnebel freigesetzt und verbreitet sich in der Luft.

Bei Kühlschmierstoffen (auch bekannt als Schmiermittel, Emulsionen oder Kühlmittel) bestehen diese zu 90% bis 95% aus Wasser, der Rest ist lösliches Öl. Ölnebel ist oft sichtbar, besonders unter der Decke und bei Gegenlicht, und hat einen charakteristischen Geruch. Ölrückstände auf Oberflächen sind ein Indikator für starke Ölnebelbelastung.

Wie entsteht Ölnebel?

In der verarbeitenden Industrie tritt Ölnebel häufig bei spanabhebenden Bearbeitungsverfahren wie Drehen, Fräsen, Schleifen und Bohren auf. Dabei wird Öl durch rotierende Werkzeuge zerstäubt, insbesondere bei hohen Schnittgeschwindigkeiten und Einspritzdrücken. Zusätzlich entsteht Ölnebel durch thermodynamische Prozesse, wenn Flüssigkeiten verdampfen und sich verteilen.

Andere Quellen umfassen die Verwendung von Druckluftpistolen und freigesetzte ölhaltige Luft. Ölnebel entsteht nicht nur bei der Metallbearbeitung, sondern auch in der Plastik-, Gummi-, Textil- und Stahlindustrie sowie in Härtereien. In all diesen Branchen tragen industrielle Emissionen zur Luftverschmutzung bei.

Entstehung von Ölnebel

Gefahren durch Ölnebel

Ölnebel ist ein weitverbreitetes Phänomen in industriellen Umgebungen, das sowohl gesundheitliche als auch betriebliche Risiken mit sich bringt. Durch den Einsatz von Schmier- und Kühlmitteln entsteht Ölnebel, der in Form von winzigen Aerosolen in die Luft gelangt und sowohl Menschen als auch Maschinen erheblich beeinträchtigen kann. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Gesundheits- und Betriebsrisiken auf.

Welche Gesundheitsgefahren treten durch Ölnebel auf?

Ölnebel stellt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit von Arbeitnehmern dar, insbesondere wenn sie regelmäßig in Berührung mit den feinen Partikeln kommen. Zu den häufigsten Gesundheitsproblemen zählen die folgenden:

1. Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Asthma, Lungenkrebs)

  • Chronische Bronchitis und Asthma: Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) treten bei Exposition gegenüber Ölnebel häufig Atemwegserkrankungen wie chronische Bronchitis und Asthma auf. Diese werden durch die tief in die Lunge eindringenden Öltröpfchen und deren chemische Zusätze (z.B. Emulgatoren, Konservierungsmittel) verursacht​
  • Lungenkrebs: Eine Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) zeigt, dass Langzeitexposition gegenüber industriellen Aerosolen, einschließlich Ölnebel, das Risiko für Lungenkrebs erhöhen kann. Vor allem Mineralöle, die bei der Metallbearbeitung verwendet werden, enthalten krebserregende Substanzen​.

2. Haut- und Augenerkrankungen (Dermatitis, Augenreizungen)

  • Dermatitis: Laut der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) kann der direkte Kontakt mit Öl und den darin enthaltenen chemischen Zusätzen, wie Konservierungsstoffen, zu Hauterkrankungen wie Dermatitis führen. Die regelmäßige Exposition über längere Zeiträume erhöht das Risiko einer Dermatitis erheblich.
  • Augenreizungen: Eine Studie im Kluthe-Magazin betont, dass Ölnebel Augenreizungen und andere Schleimhautprobleme hervorrufen kann, insbesondere wenn die Partikel klein genug sind, um in die Schleimhäute der Augen einzudringen​.

3. Kopfschmerzen und Übelkeit

  • Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit: Die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS 900) weist darauf hin, dass chemische Substanzen in Ölnebel, wie z.B. aromatische Kohlenwasserstoffe und Additive, zu akuten Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit führen können. Dies tritt besonders in schlecht belüfteten Arbeitsbereichen auf​.

Welche betrieblichen Gefahren treten durch Ölnebel auf?

Ölnebel stellt erhebliche betriebliche Gefahren dar, die sowohl die Sicherheit der Mitarbeiter als auch den ordnungsgemäßen Betrieb von Maschinen beeinträchtigen können. Diese Gefahren können schwerwiegende Folgen für den Produktionsprozess und die Betriebskosten haben. Hier sind die wesentlichen Risiken im Detail:

1. Rutschgefahr und Unfallrisiko

Ölnebel setzt sich auf Oberflächen wie Böden, Arbeitsbereichen und Maschinen ab und macht sie rutschig. Dies erhöht das Unfallrisiko, insbesondere in Industrien mit intensiver Maschinenarbeit, wo Arbeiter auf rutschigen Oberflächen leicht ausrutschen oder stürzen können. Besonders betroffen sind Bereiche, in denen sich Öltröpfchen auf Gehwegen oder Arbeitsflächen ansammeln, was zu schwerwiegenden Verletzungen führen kann.

2. Maschinenstörungen und erhöhte Wartungskosten

Feine Ölnebelpartikel lagern sich auf empfindlichen Maschinenkomponenten und elektronischen Geräten ab, was zu Funktionsstörungen führen kann. Diese Ablagerungen können mechanische Teile blockieren oder elektrische Systeme beeinträchtigen, was nicht nur zu Leistungseinbußen, sondern auch zu Maschinenstillständen führt. Die erhöhte Belastung durch Ölnebel erfordert häufigere Wartungsarbeiten, um Maschinen sauber und funktionsfähig zu halten. Dies wiederum steigert die Betriebskosten, da sowohl Ausfallzeiten als auch Wartungsaufwand zunehmen.

3. Brandgefahr

Ölnebel ist leicht entzündlich, besonders in der Nähe von Wärmequellen oder Funken. In Industrien mit heißen Maschinen oder Schweißarbeiten erhöht sich die Brandgefahr erheblich, da sich die Ölpartikel in der Luft oder auf Oberflächen entzünden können. Selbst eine kleine Zündquelle kann zu Bränden führen, wenn sich eine ausreichende Menge Ölnebel in der Luft befindet.

4. Reduzierte Maschineneffizienz

Die Ablagerung von Ölnebel auf Maschinenoberflächen führt zu einem erhöhten Reibungswiderstand und beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit der Maschinen. Maschinen, die mit Ölverschmutzungen kämpfen, arbeiten langsamer und weniger effizient, was die Gesamtproduktivität des Unternehmens mindert. Darüber hinaus führt die Verschmutzung zu einem erhöhten Energieverbrauch, da die Maschinen härter arbeiten müssen, um die gleiche Leistung zu erbringen.

5. Elektrische Kurzschlüsse und Schäden

Elektronische Geräte und Steuerungen sind besonders empfindlich gegenüber Ölnebel. Wenn Ölpartikel in elektronische Bauteile eindringen, kann dies Kurzschlüsse oder Fehlfunktionen auslösen. Dies ist besonders problematisch in Betrieben, in denen empfindliche Maschinen mit komplexen elektrischen Steuerungen eingesetzt werden. Kurzschlüsse können teure Reparaturen nach sich ziehen und im schlimmsten Fall zu Bränden führen.

6. Höhere Instandhaltungskosten

Durch die Ansammlung von Ölnebel auf Maschinen und in den Arbeitsbereichen steigen die Wartungskosten. Maschinen müssen häufiger gereinigt werden, um Ausfallzeiten und Fehlfunktionen zu vermeiden. Die Häufigkeit und Intensität der Reinigungs- und Wartungsarbeiten erhöhen die laufenden Betriebskosten und können die Produktivität erheblich beeinträchtigen.

Lässt sich Ölnebel messen?

Ja, Ölnebel lässt sich mit speziellen Messmethoden erfassen. Optische Verfahren wie die Opazitätsmessung messen die Trübung, die durch Ölnebel entsteht, während Streulichtmessgeräte die Partikelgrößenverteilung bestimmen. Gravimetrische Methoden, bei denen Öltröpfchen auf einem Filter gesammelt und gewogen werden, bieten ebenfalls eine präzise Möglichkeit, die Konzentration von Ölnebel zu messen, insbesondere zur Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte.

Auch elektronische Partikelzähler kommen zum Einsatz, die in Echtzeit die Partikelanzahl und -größe erfassen.

In Deutschland gilt ein Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) von 5 mg/m³, der in der TRGS 900 festgelegt ist. Dieser Grenzwert kann je nach Art des Kühlschmierstoffs variieren und liegt für nicht-wasserbasierte Stoffe bei bis zu 10 mg/m³.

Die Einhaltung dieser Grenzwerte ist zwingend vorgeschrieben, und Arbeitgeber müssen regelmäßige Messungen durchführen, um sicherzustellen, dass die Konzentration von Ölnebel nicht gefährliche Werte erreicht.

Vermeidung von Ölnebel

Die Vermeidung von Ölnebel erfordert technische, organisatorische und prozessoptimierende Maßnahmen. Dazu gehört die Anpassung der Schnittgeschwindigkeiten und die Optimierung der Kühlschmierstoffzufuhr. Technische Lösungen wie leistungsstarke Absaug- und Filtersysteme, KAWEHA-Ölnebelabscheider sowie regelmäßige Wartung und Filteraustausch helfen, Ölnebel zu filtern und abzuscheiden.

Moderne Ölnebelabscheider (auch bekannt als Öldunstabscheider oder Aerosolabscheider) verwenden modulare Filterkonfigurationen, die an spezifische Kundenanforderungen angepasst werden können. Aktivkohlefilter können zur Eliminierung von Aromaten und Gerüchen eingesetzt werden. Auch alternative Technologien wie Minimalmengenschmierung oder Trockenbearbeitung tragen zur Reduzierung von Ölnebel bei. Diese Maßnahmen sind Teil der allgemeinen Luftreinhaltung, die darauf abzielt, die Filtrationstechnik in Industrien zu verbessern und somit den Umweltschutz zu fördern.

Ölnebelabscheider von Kaweha

Die Ölnebelabscheider von Kaweha, wie unser Oilmaster OM R, bieten eine effiziente Lösung zur Abscheidung von Öl- und Emulsionsnebel sowie Aerosolen in industriellen Anwendungen. Mit einem Leistungsspektrum von 1.500 bis 100.000 m³/h garantieren unsere Anlagen durch exzellente Filtertechnologie optimalen Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Entwickelt für den Dauerbetrieb in Produktionsumgebungen, setzen unsere Ölabsauganlagen durch ihre robuste Bauweise und minimalen Wartungsanforderungen neue Maßstäbe in der Luftreinigungstechnologie. Bei Kaweha schützen wir langfristig Umwelt und Gesundheit der Mitarbeiter und gewährleisten höchste Effizienz in der Produktion.

Als führender Hersteller von Ölnebelabscheidern verstehen wir die entscheidende Rolle, die diese Systeme in der Industrie spielen. Unsere Ölnebelabscheider sind nicht nur für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zur Luftqualität unerlässlich, sondern tragen auch wesentlich zur Effizienz und Langlebigkeit von Werkzeugmaschinen bei. Durch sorgfältige Installation und regelmäßige Wartung bieten unsere Abscheider zahlreiche Vorteile, die wir im Folgenden detailliert erläutern.

Wann werden Ölnebelabscheider eingesetzt?

Ölnebelabscheider werden in der Industrie eingesetzt, um feine Emulsionsnebel, Ölnebel, Rauch und andere Aerosole aus der Luft zu filtern, die bei der Verwendung von Kühlschmiermitteln in Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren entstehen. Diese Systeme sind entscheidend für die Einhaltung gesetzlicher Arbeitsschutzvorschriften und zur Sicherstellung einer sauberen Arbeitsumgebung. Anwendungsbereiche umfassen spanabhebende Bearbeitungen wie Bohren, Fräsen und Schleifen, bei denen Werkstücke oft mit Kühlschmierstoffen benetzt werden, sowie spanlose Umformungen wie Tiefziehen und Pressen, die ebenfalls Emulsionsnebel und Ölnebel erzeugen.

Vorteile von Ölnebelabscheidern für Werkzeugmaschinen

Der Einsatz von Ölnebelabscheidern in der Industrie bringt zahlreiche Vorteile mit sich, insbesondere für Werkzeugmaschinen. Diese Systeme tragen nicht nur zur Verbesserung der Luftqualität bei, sondern auch zur Effizienz und Langlebigkeit der Maschinen. Nachfolgend werden die wichtigsten Vorteile von Ölnebelabscheidern detailliert erläutert.

Effektive Ölnebelentfernung

Ölnebelabscheider sind entscheidend für die effektive Entfernung von Ölnebeln, die bei der Verwendung von Kühlschmiermitteln in Werkzeugmaschinen entstehen. Wissenschaftliche Studien, wie die vom Fraunhofer ICT und der Universität Karlsruhe durchgeführten Untersuchungen, haben gezeigt, dass Ölnebelabscheider die Aerosolkonzentrationen in der Luft signifikant reduzieren können. Dies minimiert die Exposition der Mitarbeiter gegenüber gesundheitsschädlichen Stoffen und trägt zu einer sauberen Arbeitsumgebung bei.

Verbesserte Langlebigkeit von Werkzeugmaschinen

Durch die Abscheidung von Ölnebeln verhindern Ölnebelabscheider, dass feine Partikel und Aerosole auf den Oberflächen von Werkzeugmaschinen abgelagert werden. Dies schützt die Maschinen vor Verschleiß und Abnutzung (kann durch Öl nicht entstehen!), was wiederum ihre Lebensdauer verlängert. Eine saubere Arbeitsumgebung reduziert den mechanischen Stress und die Abnutzung der Maschinenkomponenten, wodurch deren Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit erhöht werden. Ebenfalls werden elektrotechnische Anlagen geschützt, welche durch angesaugte Aerosole an empfindlichen Komponenten Schaden davon tragen können.

Reduzierte Wartungskosten

Der Einsatz von Ölnebelabscheidern führt zu einer signifikanten Reduktion der Wartungskosten. Durch die effektive Entfernung von Ölnebeln und anderen Schadstoffen wird die Notwendigkeit häufiger Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Maschinen minimiert. Dies bedeutet weniger Ausfallzeiten und geringere Kosten für Ersatzteile und Reparaturen, was die Betriebseffizienz und Produktivität steigert.

Verbesserte Luftqualität und Arbeitssicherheit

Eine der wichtigsten Funktionen von Ölnebelabscheidern ist die Verbesserung der Luftqualität in industriellen Arbeitsumgebungen. Durch die Reduktion von Schadstoffen in der Luft tragen diese Systeme wesentlich zur Arbeitssicherheit bei. Dies ist besonders relevant in der Metallbearbeitung, wo die Exposition gegenüber Ölnebeln und Aerosolen ohne entsprechende Abscheidetechnologien gesundheitliche Risiken für die Mitarbeiter darstellen kann.

Einhaltung von Umwelt- und Sicherheitsstandards

Ölnebelabscheider helfen Unternehmen, strenge Umwelt- und Sicherheitsstandards einzuhalten. Vorschriften wie die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV ) setzen klare Grenzwerte für Emissionen und die Luftqualität am Arbeitsplatz. Durch den Einsatz von Ölnebelabscheidern können Unternehmen sicherstellen, dass sie diese gesetzlichen Anforderungen erfüllen und somit rechtliche Konsequenzen vermeiden.

Ist der Einsatz von Ölnebelabscheidern in allen Werkstätten gesetzlich vorgeschrieben?

Der Einsatz von Ölnebelabscheidern ist nicht pauschal in allen Werkstätten gesetzlich vorgeschrieben, aber es gibt strenge Vorschriften zur Luftqualität am Arbeitsplatz, die in vielen Fällen den Einsatz solcher Systeme erforderlich machen. Ob ein Ölnebelabscheider konkret notwendig ist, hängt von Faktoren wie der Art und Menge der verwendeten Kühlschmierstoffe, den Bearbeitungsprozessen und deren Intensität, der Raumgröße und Belüftung sowie den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung ab. Besonders in der Metallbearbeitung ist der Einsatz von Ölnebelabscheidern oft notwendig, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Arbeitgeber sind verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Reduzierung von Ölnebelemissionen zu ergreifen, was häufig den Einsatz von Ölnebelabscheidern beinhaltet.

Welche Normen und Richtlinien gelten für die Verwendung von Ölnebelabscheidern in der Industrie?

Für die Verwendung von Ölnebelabscheidern in der Industrie gelten mehrere relevante Normen und Richtlinien. Diese Richtlinien stellen sicher, dass die technische Ausstattung den gesetzlichen Anforderungen entspricht und die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt wird. Hier sind die wichtigsten Normen und Richtlinien detailliert aufgeführt:

  • Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft): Diese Verwaltungsvorschrift, herausgegeben vom Umweltbundesamt, legt Grenzwerte für Emissionen fest, die auch für Ölnebel relevant sind. TA Luft ist ein zentrales Instrument der deutschen Luftreinhaltepolitik und definiert unter anderem die maximal zulässigen Konzentrationen von Schadstoffen in der Luft.
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV): Diese Verordnung enthält allgemeine Anforderungen an die Luftqualität in Arbeitsstätten. Sie stellt sicher, dass Arbeitsplätze so gestaltet sind, dass gesundheitliche Gefährdungen minimiert werden. Dazu gehören ausreichende Belüftung und regelmäßige Überprüfung der Luftqualität.
  • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV): Diese Verordnung regelt den Umgang mit gefährlichen Stoffen am Arbeitsplatz, einschließlich Ölnebel. Sie verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Exposition gegenüber Gefahrstoffen zu minimieren.
  • TRGS 900 (Technische Regeln für Gefahrstoffe): Diese Regeln legen Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) für verschiedene Stoffe fest, darunter auch Ölnebel. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsschutzes und dienen dem Schutz der Gesundheit der Beschäftigten.

Zusätzlich zu diesen Normen und Richtlinien gibt es spezifische Anforderungen für den Betrieb und die Wartung von Ölabscheidern:

  • Regelmäßige Eigenkontrolle: Diese Kontrollen werden durch geschultes Personal durchgeführt und umfassen die Überprüfung der Betriebsparameter und der Funktionsfähigkeit der Anlage.
  • Halbjährliche Wartung: Diese Wartung erfolgt durch einen Sachkundigen und beinhaltet die Inspektion und Wartung kritischer Komponenten, um eine optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten.
  • Generalinspektion alle 5 Jahre: Diese wird durch einen Fachkundigen durchgeführt und umfasst eine umfassende Prüfung der Anlage, einschließlich der Dichtigkeit, der technischen Komponenten, des Betriebstagebuchs und der Entsorgungsnachweise. Mängel müssen dokumentiert und behoben werden, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Die Einhaltung dieser Normen und Richtlinien ist besonders in der Metallbearbeitung von großer Bedeutung, wo Ölnebelabscheider häufig eingesetzt werden, um die strengen Vorschriften bezüglich der Expositionslimits am Arbeitsplatz und der Luftqualität in Innenräumen zu erfüllen. Diese Maßnahmen tragen entscheidend zur Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter bei und unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

Welche wissenschaftlichen Studien wurden zur Effektivität von Ölnebelabscheidern durchgeführt?

Mehrere wissenschaftliche Studien und technische Berichte haben die Effektivität von Ölnebelabscheidern untersucht. Eine bedeutende Untersuchung wurde vom Fraunhofer ICT und dem Institut für Technische Thermodynamik und Kältetechnik der Universität Karlsruhe durchgeführt. Diese Studie, gefördert durch das Land Baden-Württemberg, charakterisierte die Abscheidung von Ölnebeln und beschrieb detailliert die Versuchsanlagen und Methoden zur Aerosolerzeugung und Kühlschmierstoffabscheidung. Die Ergebnisse zeigten, dass Ölnebelabscheider effektiv bei der Reduktion von Aerosolkonzentrationen in der Luft sind.

Zusätzlich haben wir bei Kaweha Ölnebelabscheider entwickelt, die auf dem Agglomerationsprinzip basieren. Diese Technologie verlangsamt die Luftgeschwindigkeit, wodurch Aerosole in Flüssigform zurückgeführt werden, was zu einer effektiven Abscheidung von Ölnebeln und Aerosolen führt und somit eine saubere und sichere Arbeitsumgebung gewährleistet.

 



Die mobile Ölnebelabsaugung ist eine Schlüsseltechnologie zur Sicherung der Luftqualität in industriellen Produktionsstätten. Ihr mobiler Aufbau ermöglicht einen flexiblen Einsatz direkt an der Quelle von Ölnebeln und Aerosolen und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Effizient und bedienerfreundlich ermöglichen diese Systeme eine schnelle Anpassung an sich ändernde Produktionsbedingungen und sind damit unverzichtbar für Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit und die Einhaltung strenger Umweltstandards setzen.

Was ist ein mobiler Ölnebelabscheider und wie funktioniert er?

Ein mobiler Ölnebelabscheider ist eine moderne Filteranlage, die speziell für die Abscheidung von Aerosolen und Ölnebel aus der Luft in industriellen Umgebungen entwickelt wurde. Diese mobilen Systeme verwenden eine effiziente, mehrstufige Filtertechnologie, um die Luftqualität erheblich zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen. Durch ihre kompakte und mobile Bauweise können sie flexibel in verschiedenen Produktionsbereichen eingesetzt werden. Ihre Funktion beruht auf dem Prinzip der mechanischen Abscheidung, bei dem die Luft durch spezielle Filter geleitet wird, die Ölpartikel und andere Verunreinigungen zurückhalten.

 

Absauganlage Oilmaster OM Mini von Kaweha Absaugtechnik

Der Oilmaster Mini – eine patentierte Entwicklung von Kaweha

Der Oilmaster Mini ist ein hervorragendes Beispiel für die Innovationskraft der Kaweha Absaugtechnik. Dieses Produkt wurde speziell für den Einsatz in Umgebungen entwickelt, in denen Mobilität und Effizienz entscheidend sind. Der Oilmaster Mini ist nicht nur ein mobiles Gerät zum Absaugen von Ölnebel, sondern auch mit einer patentierten Filtertechnologie ausgestattet, die eine effektive und zuverlässige Reinigung der Arbeitsumgebung sicherstellt. Die patentierten Komponenten garantieren eine außergewöhnliche Leistung und Langlebigkeit, was den Oilmaster Mini zur idealen Wahl für Unternehmen macht, die Wert auf eine nachhaltige Produktion legen.

 

Vorteile der mobilen Absauganlage für industrielle Prozesse

Die mobile Ölnebelabsaugung bietet zahlreiche Vorteile in der industriellen Produktion. Sie schützt nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter durch die effiziente Beseitigung gefährlicher Aerosole und Ölnebel, sondern reduziert auch das Risiko von Atemwegserkrankungen und Hautproblemen. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, die Lebensdauer von Maschinen und Werkzeugen zu verlängern, indem sie die Ansammlung von Ölrückständen verhindert, die sonst zu starken Verunreinigungen oder mechanischen Schäden führen könnten. Durch seine Mobilität kann er an verschiedenen Orten und Maschinen eingesetzt werden, was zu einer höheren Effizienz und Wirtschaftlichkeit führt.

Wartung von Ölnebelabscheidern

Die regelmäßige Wartung mobiler Ölnebelabscheider ist entscheidend für ihre Langlebigkeit und Effizienz. Ein regelmäßiger Wartungsplan sollte die Überprüfung und Reinigung der Filterelemente umfassen, die für die Aufrechterhaltung einer optimalen Filtrationsleistung entscheidend sind. Außerdem sollten die Auffangbehälter für das abgeschiedene Öl regelmäßig geleert und gereinigt werden, um Ablagerungen zu vermeiden, die die Leistung beeinträchtigen könnten.

Gesetzliche Rahmenbedingungen für mobile Absauganlagen

Für den Einsatz mobiler Ölnebelabsaugsysteme ist die Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen von großer Bedeutung. Diese Systeme müssen bestimmte Sicherheits- und Umweltstandards erfüllen, die von nationalen und internationalen Behörden festgelegt werden. Die Vorschriften können sich auf die Spezifikationen der Filtertechnologie, die Emissionsgrenzwerte und die Entsorgung der gesammelten Abfälle beziehen. Es ist wichtig, dass Unternehmen die neuesten Standards verstehen und umsetzen, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Ist ölhaltige Luft in Werkstätten ein Gesundheitsrisiko?

Ja, ölhaltige Luft in Werkstätten stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Die Hauptgefährdungen durch Ölnebel umfassen Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten und weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Regelmäßige Aussetzung gegenüber Ölnebel kann zu Atemwegsproblemen wie Husten, Atembeschwerden und im schlimmsten Fall sogar zu Lungenkrebs führen. Zusätze in Kühlschmierstoffen wie Emulgatoren sind ebenfalls gesundheitsschädlich. Ölnebel kann Hautreizungen und Ölakne verursachen. Langfristige Exposition kann auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel hervorrufen.

Um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, müssen Arbeitgeber technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, wie ausreichende Hallenlüftung, Absauganlagen, Ölnebelabscheider und Filter. In Deutschland liegt der gesetzliche Grenzwert für Ölnebel in Abhängigkeit von der Ölsorte zwichen 1- 10 mg/m³ Luft. Mit geeigneten Filtersystemen lässt sich eine deutlich geringere Belastung erreichen.

Beratung und Kundenservice von Kaweha

Für die mobile Ölnebelabsaugung bieten wir nicht nur standardisierte Systeme an, sondern entwickeln auch maßgeschneiderte Lösungen für Ihre speziellen Anforderungen. Unsere Systeme sind so konzipiert, dass sie Ölnebel effizient und sicher absaugen und so die Luftqualität verbessern und die Betriebssicherheit erhöhen. Mit unserem umfangreichen Know-how und unserer Erfahrung finden wir für jede Anforderung die optimale Lösung – für Standardmaschinen ebenso wie für innovative Prozesse. Unsere Experten begleiten Sie von der Beratung bis zur Umsetzung, um die effizienteste und wirtschaftlichste Lösung zu gewährleisten.

Kontaktieren Sie uns, damit wir gemeinsam die perfekte Lösung für Ihre Bedürfnisse erarbeiten können!