Die Arbeitsplatzgrenzwerte der TRGS 900 gelten als Schichtmittelwerte bei achtstündiger Exposition an fünf Arbeitstagen pro Woche über die gesamte Lebensarbeitszeit. Für Betriebe der spanenden Metallbearbeitung bilden diese Grenzwerte die rechtliche Grundlage zur Beurteilung der Luftqualität an Werkzeugmaschinen und Fertigungslinien – deren Einhaltung in der Praxis durch industrielle Absaug- und Filteranlagen sichergestellt wird.

Was regelt die TRGS 900 bei Kühlschmierstoffen?

Die TRGS 900 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) legt fest, bei welcher Konzentration eines Stoffes in der Arbeitsplatzluft keine akuten oder chronischen Gesundheitsschäden zu erwarten sind.

Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) erstellt und aktualisiert diese technische Regel regelmäßig entsprechend dem Stand der Wissenschaft. Bei Kühlschmierstoffen erfasst die Grenzwerteliste insbesondere Mineralölprodukte, Kohlenwasserstoffgemische und deren Additive.

Das Regelwerk unterscheidet zwischen stoffspezifischen Arbeitsplatzgrenzwerten für genau definierte Verbindungen und dem Allgemeinen Staubgrenzwert für nicht anderweitig regulierte Partikel. Für die Beurteilung von KSS-Emissionen spielen beide Kategorien eine Rolle, da Kühlschmiermittel sowohl als Dampf als auch als Aerosol in der Arbeitsplatzluft auftreten können.

Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) bildet dabei den übergeordneten rechtlichen Rahmen, während die TRGS 900 als konkretisierende technische Regel den Stand der Technik beschreibt. Arbeitgeber müssen bei Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen die Einhaltung dieser Grenzwerte sicherstellen und dokumentieren.

Relevante Arbeitsplatzgrenzwerte für Kühlschmierstoffe

Für Kühlschmierstoffe existieren in der TRGS 900 mehrere relevante Einträge. Mineralöle in stark raffinierter Form besitzen einen Arbeitsplatzgrenzwert von 5 mg/m³ für die alveolengängige Fraktion. Diese Vorgabe betrifft nichtwassermischbare Schneidöle und Schleifölprodukte unmittelbar.

Kohlenwasserstoffgemische, die als Lösemittel in KSS-Formulierungen vorkommen, unterliegen dem RCP-Verfahren (Reciprocal Calculation-based Procedure) nach Nummer 2.9 der TRGS 900.

Die Berechnung des Gemischgrenzwertes erfolgt anhand der Zusammensetzung mit folgenden Gruppengrenzwerten:

  • C6-C8 Aliphaten: 700 mg/m³
  • C9-C14 Aliphaten: 300 mg/m³
  • C9-C14 Aromaten: 50 mg/m³

Bei wassermischbaren Kühlschmierstoffen stehen die Emulgatoren, Korrosionsinhibitoren und Biozide im Fokus der Grenzwertbetrachtung. Ethanolamine wie 2,2′-Iminodiethanol (Diethanolamin) beispielsweise haben einen AGW von 0,5 mg/m³ mit der Anmerkung zur Hautresorption. Die DGUV-Regel 109-003 ergänzt diese stoffspezifischen Vorgaben durch einen Zielwert von 10 mg/m³ für die Gesamtbelastung aus Aerosol und Dampf wassergemischter Kühlschmierstoffe. Um diesen Zielwert zuverlässig zu unterschreiten, setzen Betriebe der Metallbearbeitung Ölnebelabscheider direkt an CNC-Maschinen und Fertigungslinien ein.

Allgemeiner Staubgrenzwert bei KSS-Aerosolen

Der Allgemeine Staubgrenzwert (ASGW) der TRGS 900 schützt vor unspezifischen Beeinträchtigungen der Atemorgane durch Partikel. Die Grenzwerte betragen 1,25 mg/m³ für die alveolengängige Fraktion (A-Staub) und 10 mg/m³ für die einatembare Fraktion (E-Staub) als Schichtmittelwerte.

Für Kühlschmierstoff-Aerosole gilt der ASGW jedoch nur eingeschränkt. Die Nummer 2.4 der TRGS 900 schließt ausdrücklich Lackaerosole von der Anwendung aus. Bei ölhaltigen Aerosolen aus der Metallbearbeitung prüfen Fachleute zunächst, ob stoffspezifische Grenzwerte für die enthaltenen Komponenten existieren.

Eine Besonderheit betrifft Stoffe, die gleichzeitig als Dampf und Aerosol vorliegen können. Die TRGS 900 regelt in Nummer 2.10, dass bei Stoffen mit einem Dampfdruck zwischen 0,001 Pa und 100 Pa stets die Summe aus beiden Phasen zu beurteilen ist. Kühlschmierstoffe mit Siedepunkten zwischen 180°C und 350°C fallen typischerweise in diese Kategorie. Die Probenahme muss daher sowohl die gasförmige als auch die kondensierte Phase erfassen. Mehrstufige Aerosolabscheider erfassen beide Phasen und erreichen Reststaubgehalte unter 1 mg/m³.

Messung und Überwachung der Grenzwerte

Die Ermittlung der Stoffkonzentrationen in der Arbeitsplatzluft erfolgt nach TRGS 402 „Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition“. Für die messtechnische Bestimmung von Kühlschmierstoff-Aerosolen stehen validierte Verfahren des IFA (Institut für Arbeitsschutz der DGUV) zur Verfügung.

Die Kennzeichnungen E und A in der Grenzwerteliste der TRGS 900 verweisen auf die zu messende Staubfraktion:

  • E (einatembare Fraktion): Partikel bis etwa 100 µm, die durch Mund und Nase eingeatmet werden
  • A (alveolengängige Fraktion): Partikel unter etwa 10 µm, die bis in die Lungenbläschen vordringen

Bei Ölnebel aus der spanenden Bearbeitung empfiehlt sich die gravimetrische Bestimmung der einatembaren Fraktion gemäß DIN EN 481. Der Bewertungsindex nach TRGS 402 setzt die gemessene Konzentration ins Verhältnis zum Arbeitsplatzgrenzwert. Ein Bewertungsindex unter 1 bedeutet Einhaltung des Grenzwertes. Werte darüber erfordern zusätzliche Schutzmaßnahmen – in der Regel die Absaugung von Öl- und Emulsionsnebel direkt an der Entstehungsquelle.

Kurzzeitwerte und Überschreitungsfaktoren

Die Arbeitsplatzgrenzwerte der TRGS 900 beziehen sich auf den zeitlich gewichteten Durchschnitt einer Arbeitsschicht. Konzentrationsspitzen während des Arbeitstages begrenzt das Regelwerk durch Kurzzeitwerte mit definierten Überschreitungsfaktoren.

Die TRGS 900 unterscheidet zwei Kategorien für Kurzzeitwerte:

  • Kategorie I umfasst Stoffe mit lokaler Wirkung an den Atemwegen oder sensibilisierendem Potenzial. Die Kurzzeitwertphase darf 15 Minuten nicht überschreiten. Bei Stoffen mit Momentanwert-Kennzeichnung (Symbol „=“) gilt der Wert zu jedem Zeitpunkt.
  • Kategorie II betrifft Stoffe mit überwiegend systemischer (resorptiver) Wirkung. Der Basisüberschreitungsfaktor beträgt 2. Bei diesen Stoffen sind längere Überschreitungsphasen zulässig, solange das Produkt aus Faktor und Dauer gleich bleibt – beispielsweise Faktor 4 über 30 Minuten statt Faktor 8 über 15 Minuten.

Für Mineralöle und Kohlenwasserstoffgemische aus Kühlschmierstoffen gilt typischerweise ein Überschreitungsfaktor von 4 in Kategorie II. Insgesamt sind maximal vier Kurzzeitwertphasen pro Schicht zulässig, wobei zwischen den Phasen ein Abstand von mindestens einer Stunde anzustreben ist.

Hautresorptive Stoffe und zusätzliche Gefährdungen

Die TRGS 900 kennzeichnet hautresorptive Stoffe mit dem Buchstaben H. Bei diesen Substanzen genügt die Einhaltung des Luftgrenzwertes allein nicht für den Gesundheitsschutz. Hautkontakt mit dem Gefahrstoff muss durch organisatorische und arbeitshygienische Maßnahmen verhindert werden.

ehrere in Kühlschmierstoffen vorkommende Verbindungen tragen diese H-Kennzeichnung: Ethanolamine, bestimmte Korrosionsinhibitoren und Biozide können über die Haut in den Körper gelangen. Die TRGS 401 „Gefährdung durch Hautkontakt“ konkretisiert die erforderlichen Schutzmaßnahmen bei dermalem Kontakt.

Sensibilisierende Stoffe kennzeichnet die TRGS 900 mit Sa (atemwegssensibilisierend) oder Sh (hautsensibilisierend). Bei diesen Substanzen lassen sich weder für die Auslösung einer allergischen Reaktion noch für die Sensibilisierung selbst wissenschaftlich begründete Schwellenwerte angeben. Die Konzentration sollte daher so niedrig wie technisch möglich gehalten werden.

Praktische Umsetzung im Betrieb

Die Einhaltung der TRGS 900 erfordert bei Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen ein mehrstufiges Schutzkonzept. Substitutionsprüfung steht an erster Stelle: Lassen sich gefährlichere Komponenten im Kühlschmiermittel durch weniger gefährliche ersetzen?

Technische Maßnahmen zur Emissionsminderung setzen direkt an der Quelle an. Die Einhausung von Werkzeugmaschinen, die Optimierung der KSS-Zuführung und die Installation von Absaugsystemen reduzieren die Stoffkonzentration in der Atemluft wirksam. Erfassungseinrichtungen nach VDI 3802 Blatt 2 begrenzen die Luftgeschwindigkeit im Erfassungsquerschnitt auf maximal 4 m/s, um Tropfenverschleppung zu vermeiden.

Die regelmäßige Messung der Arbeitsplatzkonzentration dokumentiert die Wirksamkeit getroffener Schutzmaßnahmen. Bei Überschreitung der Grenzwerte sind zunächst technische Verbesserungen auszuschöpfen, bevor persönliche Schutzausrüstung zum Einsatz kommt. Die Messergebnisse und ergriffenen Maßnahmen müssen gemäß Gefahrstoffverordnung dokumentiert und mindestens drei Jahre aufbewahrt werden.

Arbeitsplatzgrenzwerte einhalten: Wirksame Absaugtechnik von Kaweha

Die TRGS 900 definiert verbindliche Grenzwerte für Kühlschmierstoff-Emissionen, deren Einhaltung technische Schutzmaßnahmen erfordert. Absauganlagen erfassen Ölnebel, Aerosole und Dämpfe direkt an der Entstehungsstelle, bevor sich die Schadstoffe im Arbeitsbereich verteilen können. Die Ölnebelabscheider von KAWEHA filtern dank mehrstufiger Abscheidetechnik über 99,99 % der luftgetragenen Partikel.

Für kleine CNC-Maschinen eignet sich der mobile Oilmaster Mini R ST/M mit Volumenströmen von 600 bis 1.500 m³/h. Große Fertigungshallen profitieren vom stationären Oilmaster OM R mit bis zu 100.000 m³/h Absaugleistung. Beide Systeme unterstützen die Einhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte nach TRGS 900 durch effiziente Erfassung von KSS-Emissionen.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Unsere Experten analysieren Ihre Arbeitsplatzsituation und entwickeln eine maßgeschneiderte Absauglösung für Ihren Betrieb.

Kühlschmierstoffe emittieren bei der spanenden Metallbearbeitung feine Aerosole und Dämpfe in die Arbeitsplatzluft. KSS-Emissionen bilden sich durch hohe Werkzeugdrehzahlen und Bearbeitungstemperaturen, die das Kühlmittelgemisch in luftgetragene Partikel zerteilen.

Die Konzentration von Ölnebel und Emulsionsnebel in der Atemluft unterliegt strengen Grenzwerten gemäß TRGS 611 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) und DGUV-Regel 109-003. Ohne geeignete Absaugtechnik gefährden Kühlschmierstoff-Aerosole die Gesundheit der Mitarbeiter durch Atemwegserkrankungen, Hautreizungen und langfristige Organschäden.

Was sind Kühlschmierstoffe und warum entstehen Emissionen?

Kühlschmierstoffe übernehmen in Werkzeugmaschinen die Wärmeabfuhr und Schmierung bei Prozessen wie Fräsen, Drehen und Bohren. Das Kühlschmiermittel gelangt direkt an die Wirkstelle zwischen Werkzeug und Werkstück, um Reibung zu mindern und Temperaturen zu senken. Neben der Kühlfunktion verbessern Kühlschmierstoffe die Oberflächengüte des Werkstoffs und verlängern die Standzeit der Bearbeitungswerkzeuge. Die KSS-Emulsion bindet auftretende Stäube und gewährleistet einen sicheren Spänetransport vom Werkstück.

Die Industrie unterscheidet zwischen wassermischbaren und nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffen.

Nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe basieren meist auf Mineralölen oder synthetischen Ölen mit hoher Schmierwirkung.

Wassermischbare Kühlschmiermittel enthalten Emulgatoren und Additive für besseren Korrosionsschutz. Bei beiden KSS-Typen entwickeln sich durch Verdampfen und mechanische Zerstäubung gesundheitsschädliche Aerosole im Arbeitsbereich.

Gesundheitsgefahren durch KSS-Emissionen

Dämpfe und Aerosole von Kühlschmierstoffen gelten als nachweislich gesundheitsgefährdend und können Berufskrankheiten fördern. Die Aufnahme der KSS-Aerosole erfolgt über Haut- und Augenkontakt sowie durch Einatmen belasteter Luft. Wassermischbare Kühlschmierstoffe zeigen sich zudem anfällig für mikrobiellen Befall, der bei Beschäftigten Atemwegsbeschwerden und Hautirritationen auslöst. Langfristige Exposition gegenüber Ölnebel und Emulsionsnebel erhöht das Risiko für chronische Atemwegserkrankungen und Hauterkrankungen erheblich.

Unsachgemäße Entsorgung von öl- und KSS-haltigen Spänen führt zusätzlich zu Boden- und Gewässerverunreinigung. Gebrauchte Kühlschmierstoffe gelten als gefährlicher Sonderabfall und dürfen keinesfalls in die Kanalisation gelangen.

Grenzwerte und Vorschriften für Arbeitsschutz

Die TRGS 611 gibt verbindliche Vorgaben für wassergemischte Kühlschmierstoffe. Der Nitritgehalt im gebrauchten KSS darf maximal 20 mg/l betragen, um die Bildung krebserzeugender N-Nitrosamine zu verhindern. Der pH-Wert des Kühlschmierstoffs erfordert wöchentliche Kontrolle, da niedrige Werte die Nitrosaminbildung begünstigen.

Ein dauerhafter pH-Wert-Abfall von mehr als 0,5 Punkten gegenüber dem frisch angesetzten Kühlschmierstoff erfordert Gegenmaßnahmen wie Teilaustausch oder Rücksprache mit dem KSS-Hersteller. Alle Messwerte müssen gemäß TRGS 611 und DGUV-Regel 109-003 dokumentiert und mindestens drei Jahre aufbewahrt werden.

Die DGUV-Regel 109-003 konkretisiert Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen. Nach dem Stand der Technik gelten für wassergemischte KSS in der Metallbearbeitung Zielwerte von 10 mg/m³ für die Summe aus Aerosol und Dampf in der Atemluft. Die regelmäßige Messung von Parametern wie Nitritgehalt, pH-Wert, Konzentration und Keimbelastung zählt zu den Pflichten des Arbeitgebers.

Basismaßnahmen zur Emissionsminderung

Vor dem Einsatz lufttechnischer Maßnahmen prüfen Betriebe zunächst grundlegende Schritte zur Verringerung der KSS-Emissionen. Die optimale Einstellung des KSS-Volumenstroms reduziert unnötige Verdampfung. Das Kühlschmiermittel soll unmittelbar und gleichmäßig an die Wirkstelle gelangen, um Reibung zu mindern und Wärmeabfuhr zu gewährleisten. Eine möglichst dichtende Einhausung der Anlage sowie das Anbringen von Spritzabdeckungen begrenzen die Ausbreitung der KSS-Aerosole.

Leckagen an Kühlschmierstoff-Systemen gilt es umgehend durch Abdichten zu beseitigen. Späne und Werkstücke sollten nur kurzfristig im Arbeitsbereich lagern. Verschüttete oder verspritzte Kühlschmierstoffe werden sofort mit Nasssauger oder Bindemittel entfernt. Alle Sammel- und Ablaufstellen bleiben möglichst geschlossen, verschließbare Behältnisse dienen zum Sammeln kontaminierter Putztücher.

Lufttechnische Maßnahmen und Absauganlagen

Reichen die Basismaßnahmen nicht aus, kommen lufttechnische Maßnahmen zum Einsatz. KSS-Emissionen gilt es an den Entstehungs- und Austrittsstellen mithilfe von Erfassungseinrichtungen abzusaugen. Die Eignung der Ölnebelabscheider und Aerosolfilter für Kühlschmierstoff-Emissionen sollte vorab geprüft werden, um deren Wirksamkeit sicherzustellen.

Technische Absauganlagen verbessern die Luftbeschaffenheit am Arbeitsplatz deutlich. Für die Ölnebelabsaugung kommen spezialisierte Abscheidesysteme zum Einsatz, die Aerosole effizient aus der Luft filtern. Die Abstimmung zwischen Maschinenplanung und Lufttechnik erweist sich dabei als entscheidend. Erfassungseinrichtungen für KSS-Emissionen sollten bereits bei der Maschinenplanung berücksichtigt werden.

Die VDI-Richtlinie 3802 Blatt 2 (Verein Deutscher Ingenieure) empfiehlt eine Luftgeschwindigkeit im Erfassungsquerschnitt von maximal 4 m/s. Diese Begrenzung verhindert, dass größere Tropfen oder Späne mit angesaugt werden. Die Rückführung abgeschiedener Stoffe in den Kühlschmierstoff-Kreislauf darf nur erfolgen, wenn keine zusätzliche Gefahr durch Änderung der Zusammensetzung oder mikrobielle Besiedelung auftritt.

Erfassungseinrichtungen für verschiedene Anwendungen

Nach VDI-Richtlinien unterscheidet man geschlossene, halboffene und offene Erfassungseinrichtungen für KSS-Emissionen. Geschlossene Systeme wie Kapselung und Einhausung bieten den höchsten Schutz bei geringsten Erfassungsluftströmen. Halboffene Bauarten kommen zum Einsatz, wenn Beschickungs- oder Bedienungsöffnungen notwendig sind.

Bei der Auswahl der Erfassungseinrichtungen berücksichtigen Planer die Stoffausbreitung durch Thermik, Druckunterschiede und bewegte Maschinenteile. Rohrleitungen für KSS-Absaugung verlaufen mit Gefälle zur Emissionsquelle, damit sich keine flüssigen Kühlschmierstoffe ansammeln. Die Strömungsgeschwindigkeit in den Absaugleitungen sollte mindestens 20 m/s betragen, um Ablagerungen und Verschmutzungen im Rohrsystem zu verhindern.

Neben KSS-Emissionen entwickeln sich in der Fertigung weitere Luftverunreinigungen durch unterschiedlichste Prozesse.

KAWEHA entwickelt für jeden Anwendungsfall maßgeschneiderte Absaugsysteme. Das Produktspektrum reicht von standardisierten Lösungen bis hin zu ATEX-zertifizierten Sonderkonstruktionen (Explosionsschutz gemäß EU-Richtlinie 2014/34/EU) für explosionsgefährdete Bereiche.

KSS-Emissionen wirksam reduzieren – mit KAWEHA Absaugtechnik

KSS-Emissionen erfordern ein abgestuftes Maßnahmenkonzept aus Basismaßnahmen und lufttechnischen Systemen. Die Einhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte nach TRGS und DGUV schützt die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig. Die Ölnebelabscheider von KAWEHA erfassen Aerosole und Dämpfe direkt an der Entstehungsstelle, bevor sich die KSS-Emissionen im Arbeitsbereich ausbreiten können.

Für große Fertigungslinien eignet sich der stationäre Oilmaster OM R mit Volumenströmen bis 100.000 m³/h. An CNC-Maschinen und wechselnden Arbeitsplätzen bewährt sich der mobile Oilmaster Mini R ST/M mit 600 bis 1.500 m³/h Absaugleistung. Beide Systeme filtern dank 3-stufiger Filtration über 99,99 % der Schadstoffe aus der Luft.

Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten. Unsere Experten begleiten Sie von der Beratung über die Planung bis zur Inbetriebnahme. Gemeinsam finden wir die optimale Absauglösung für Ihren Betrieb.

Professionelle Absaugtechnik Beratung ist die Grundlage für saubere Luft, wirksame Luftreinhaltung, Gesundheitsschutz und eine wirtschaftliche Produktion. Denn gerade in der Industrie entscheidet die richtige Absauganlage darüber, ob Stäube, Aerosole und Schadstoffe sicher erfasst und beseitigt werden. KAWEHA unterstützt Unternehmen mit Analyse, Planung, Entwicklung, Bau, Montage und Inbetriebnahme von Absauganlagen – zuverlässig und Made in Germany. Ziel ist stets die optimale Lösung für Sie und Ihre individuellen Anforderungen zu finden.

Absaugtechnik – Grundlage für Luftqualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Die Absaugtechnik umfasst alle technischen Systeme, mit denen Stäube, Partikel, Schleifstaub, Feststoffe, Flüssigkeiten, Aerosole, Gerüche und andere Schadstoffe direkt am Entstehungsort erfasst, abgesaugt und sicher entsorgt werden. Dazu gehören beispielsweise einzelne Geräte, komplette Absaugsysteme, Entstauber, Industriesauger und zentrale Absauganlagen.

  • Industriesauger

Mobile Geräte zum Aufsaugen von Materialien, Stäuben und Flüssigkeiten. Arbeiten mit hohem Unterdruck und geringem Luftvolumen. Bestens geeignet für kleine Arbeitsbereiche und einer mobilen Nutzung.

  • Entstauber

Stationäre Filteranlagen, die große Luftmengen mit geringem Unterdruck bewegen. Sie sind meist groß und fest installiert, und verfügen oft über spezielle Filtersysteme wie HEPA-Filter oder Nassfilter.

  • Zentrale Absauganlage

Komplete System, die über Rohrleitungen mehrere Maschinen und Arbeitsplätze gleichzeitig absaugen. Bestehen aus einer zentralen Saugeinheit mit modularen Anschlüssen, die sich nach Belieben erweitern lassen.

Alle diese Lösungen haben ein gemeinsames Ziel: Sie schaffen eine saubere Raumluft und damit eine gesunde und gesetzeskonforme Arbeitsumgebung.

Typische Anwendungen

Moderne Absauglösungen sind mittlerweile ein fester Bestandteil von industriellen Produktionsprozesse – von der Metallindustrie über die Kunststoffverarbeitung und den Maschinenbau bis hin zur Lebensmittelindustrie und vielen weiteren Bereichen. Überall dort, wo gefräst, geschliffen, gesägt, geschweißt, gemischt oder abgefüllt wird, schaffen die intelligenten Absaugsysteme ein sicheres Arbeitsklima.

Eine funktionsfähige Absauganlage besteht dabei immer aus mehreren Komponenten:

  • Erfassungselemente am Arbeitsplatz oder an der Maschine
  • Rohrleitung und Luftführung
  • Filteranlagen oder Entstauber
  • Ventilatoren und lufttechnische Komponenten
  • Optioniale Wärmerückgewinnung, um Energiekosten zu senken

Entscheidend ist das Zusammenspiel von Absaugleistung, Luftvolumenstrom, Luftführung, Bauweise und Stellfläche. Nur wenn diese Größen zur jeweiligen Anwendung passen, arbeitet die Anlage sicher und wirtschaftlich – und damit dies der Fall ist, hilft Ihnen KAWEHA mit einer persönlichen Absaugtechnik Beratung dabei, das System zu finden, das bestens zu Ihrer Produktion passt. Ohne Kompromisse.

Planung – Von der Analyse bis zur Auslegung der Absauganlage

Analyse und Grundlagen der Planung

Am Anfang jeder Beratung steht eine detaillierte Analyse Ihrer Einsatzbedingungen: Welche Stoffe fallen an? Wie viel Luft muss erfasst werden? Wie hoch muss der entsprechende Luftvolumenstrom sein? Und wo befinden sich die Arbeitsplätze und Maschinen?

KAWEHAs Experten erfassen dazu vor Ort:

  • Die Art und Menge der zu erfassenden Stoffe
  • Die notwendige Absaugleistung und Luftführung
  • Die vorhandenen räumliche Gegebenheiten wie Hallenhöhe, Stellflächen, Transportwege und Möglichkeiten zur Entsorgung
  • Die bereits bestehende Lüftungstechnik

Das Ergebnis ist ein klares Bild der Situation am Standort – und das ist die Grundlage, um die passende Absauglösung für Sie zu finden.

Auslegung und Konstruktion

Auf Basis der Analyse folgt anschließend die Auslegung der Absauganlage. Hier wird entschieden, ob ein zentrales System mit Rohrleitung für mehrere Arbeitsplätze oder eine dezentrale Lösung mit einzelnen Entstaubern oder Industriesaugern sinnvoller ist. Branchen, Produktionsmengen, Betriebszeiten und Prozesse fließen ebenso in die Entscheidung ein wie Ihre individuellen Wünsche und Zukunftspläne.

Bei der Konstruktion werden alle relevanten Komponenten gezielt kombiniert:

  • passende Filteranlagen und Entstauber
  • Erfassungselemente und Rohrleitungssysteme
  • geeignete Ventilatoren und Lüfter
  • auf Wunsch eine Wärmerückgewinnung zur Senkung von Energieverbrauch und Betriebskosten

Wir haben den Anspruch, eine Anlage mit hoher Effizienz, einem optimierten Energieverbrauch, niedrigen Betriebskosten und langlebiger Qualität zu installieren. So entsteht eine Absauglösung, die technisch überzeugt und auch wirtschaftlich dauerhaft Sinn ergibt.

Beratung – Ein ganzheitlicher Ansatz von der ersten Frage bis zur Inbetriebnahme

Die Absaugtechnik Beratung von KAWEHA beginnt nicht am Schreibtisch, sondern bei Ihnen im Betrieb. Berater und Planer besuchen deshalb den Ort des Geschehens, um sich Ihre Gegebenheiten genau anzusehen und mit den Mitarbeitenden zu sprechen – schließlich sind diese mit den täglichen Prozessen vertraut. So werden Risiken, Herausforderungen und Einsatzbedingungen schnell transparent. Daraus entsteht dann ein maßgeschneidertes Angebot, das neben der eigentlichen Absauganlage gerne auch die Montage, Installation und die Inbetriebnahme umfasst. Dabei bleibt der gesamte Projektablauf – von der Planung bis zur Übergabe – jederzeit für Sie nachvollziehbar und stets transparent. Denn wir sind ehrlich zu ihnen.

Fachkompetenz, Branchenwissen und sichere Technologie – das Fundament der KAWEHA Absaugtechnik

KAWEHA versteht sich als Partner auf Augenhöhe. Deshalb bringen unsere erfahrenen Berater, Planer, Techniker und Monteure sowohl ihr technisches Know-how und ihre Kenntnis mit ein als auch viel praktische Erfahrung aus anderen Projekten und Branchen. Dabei berücksichtigen wir natürlich konsequent alle relevanten Normen und Vorgaben vom Arbeitsschutz und den Unfallverhütungsvorschriften bis hin zu ATEX-Richtlinien, sollten explosionsfähige Stäube oder Gefahrstoffe im Spiel sein. So sind Ihre Absaugsysteme garantiert rechtlich sicher aufgestellt sind und Ihre Mitarbeitenden jederzeit bestmöglich schützen.

Branchen und Anwendungsfälle

Mit unseren Absaugsystemen verfügen wir über umfangreiche Erfahrung in unterschiedlichsten industriellen Bereichen: Metallindustrie, Kunststoffverarbeitung, Lebensmittelindustrie, Holz- und Möbelherstellung, Maschinenbau und viele weitere Branchen. Wir wissen: Jeder Bereich stellt spezifische Anforderungen an Absaugtechnik und Filtertechnik, und diese stellen wir bereit.

Beispiele für typische Anwendungen:

  • Schleifstaub, Metall- und Kunststoffspäne in der Zerspanung
  • Schweißrauch und Aerosole beim Fügen und Trennen
  • Ölhaltige Aerosole und Emulsionen an Werkzeugmaschinen
  • Feine Partikel, Feststoffe oder klebrige Stoffe in der Lebensmittel- oder Chemieproduktion

In all diesen Anwendungsfällen ist Absaugtechnik kein „nice to have“, sondern ein Must-have – und sie ist Teil eines rundum sicheren Produktionsprozesses.

Technisches Know-how und Innovationen

Um dauerhaft erfolgreich zu sein, reicht ein einmal entwickeltes System nicht aus. KAWEHA setzt deshalb auf aktuelle und effiziente Filtertechnik, optimierte Ventilatoren, eine intelligente Steuerung und moderne Luftführung. Neuheiten und Innovationen werden von unseren Experten laufend beobachtet und in neue Produkte und Projekte integriert. Das Ergebnis sind Anlagen, die gleichzeitig das Arbeitsklima und die Sicherheit verbessern, während sie auch auch Themen wie Nachhaltigkeit, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit stets im Blick behalten.

Made in Germany – Unser Qualitätsstandard

Made in Germany – das steht bei uns für hochwertige Materialien, präzise Herstellung und eine langlebige, robuste Bauweise. Aus diesem Grund werden all unsere Absaugsysteme mit einem hohen Qualitätsstandard entwickelt und getestet. Dabei sind all unsere Geräte auf eine lange Lebensdauer und eine konstante Absaugleistung ausgelegt – auch unter anspruchsvollen Bedingungen und im Mehrschichtbetrieb. Zum unserem Produktportfolio gehören:

  • mobile Industriesauger für flexible Einsätze
  • stationäre Entstauber und Filteranlagen
  • zentrale Absaugsysteme mit Wärmerückgewinnung und intelligenter Steuerung

So finden wir für jeden Anwendungsfall und jede Branche die passende Lösung.

Sicherheit, Normen und Richtlinien

Hohe Luftqualität und saubere Raumluft sind nicht nur eine Frage des Komforts, sondern vor allem eine der Sicherheit. KAWEHA legt daher großen Wert auf die Einhaltung aller relevanter Sicherheitsstandards, Normen und Richtlinien. Mit konsequenten lufttechnischen Maßnahmen und geprüften Komponenten reduzieren wir Risiken und

  • schützen Menschen vor der Exposition von Stäuben, Aerosolen und Schadstoffen,
  • schützen von Maschinen und Anlagen vor Verschmutzung und Ausfall
  • und minimieren Brand- und Explosionsrisiken durch kontrollierte Absaugung und eine geeignete Filtertechnik.

Für eine rundum sichere und rechtssichere Absaugung.

Eine langfristige Betreuung der Absaugsysteme

Mit der Inbetriebnahme ist die Zusammenarbeit noch lange nicht beendet – im Gegenteil. KAWEHA versteht sich als Partner über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Absauganlage. Deshalb umfasst unser Leistungsspektrum neben der Planung und Inbetriebnahme auch laufende Wartungen, Reparaturen, Filterwechsel, regelmäßige Inspektionen und die Bereitstellung von Ersatzteilen. So bleibt die Luftreinhaltung auf konstant hohem Niveau und Ihre Investition langfristig geschützt.

Absaugtechnik Beratung mit KAWEHA – Ein wahrer Vorteil für Ihr Unternehmen

Wir bei KAWEHA wissen: Als Unternehmen profitieren Sie gleich mehrfach von einem starken Absaugsystem, denn saubere Luft und eine gut geplante Absauganlage schaffen:

  • bessere Luftqualität und saubere Arbeitsumgebung
  • höheres Sicherheitsniveau und besseren Gesundheitsschutz
  • geringere Risiken durch Staubexplosionen, Brände oder Anlagenverschmutzung
  • reduzierte Betriebskosten durch effiziente Technik und Wärmerückgewinnung
  • längere Lebensdauer von Maschinen und Anlagen

KAWEHA steht Ihnen dabei als langfristiger Ansprechpartner von der ersten Beratung über die Montage bis zur Wartung zur Seite. Gemeinsam mit uns bleibt Ihre Absaugtechnik ebenso flexibel wie Ihr Unternehmen.

KAWEHA: Der direkte Weg zur maßgeschneiderten Absauglösung

Sie planen eine neue Absauganlage, möchten bestehende Absaugsysteme modernisieren oder haben konkrete Fragen zu Absaugtechnik, Planung oder Wartung? Dann ist KAWEHA Ihr direkter Weg zu passenden Antworten und einer maßgeschneiderten Absauglösung. Profitieren Sie von unseren Experten und einer Qualität Made in Germany und vereinbaren Sie noch heute einen Termin zum unverbindlichen Erstgespräch – wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Warum lohnt sich eine professionelle Absaugtechnik Beratung?

Weil jede Produktion andere Einsatzbedingungen, Stoffe, Maschinen und räumliche Verhältnisse hat. Während einer professionellen Beratung ermitteln die Experten, welches Absaugssystem am besten zu Ihnen passt, und das sowohl technisch und wirtschaftlich als auch im Hinblick auf die geltenden Vorschriften und Arbeitsschutz.

Was gehört alles zu einer Absauganlage?

Zu einer typischen Absauganlage zählen Erfassungselemente an den Maschinen, ein Rohrleitungssystem, ein Filter, ein Ventilator sowie Steuer- und Sicherheitstechnik. Je nach Bedarf kommen Industriesauger, zentrale Absaugsysteme oder mobile Geräte zum Einsatz.

Wann ist eine zentrale Absauganlage sinnvoller als einzelne Geräte?

Eine zentrale Anlage lohnt sich besonders dann, wenn viele Maschinen und Arbeitsplätze gleichzeitig abgesaugt werden müssen. Sie spart Platz, reduziert den Wartungsaufwand und kann durch intelligente Luftführung und Wärmerückgewinnung die Energiekosten senken. Einzelgeräte hingegen sind dann ideal, wenn nur wenige Punkte betroffen sind oder maximale Flexibilität erforderlich ist.

Wie häufig muss eine Absauganlage gewartet werden?

Das hängt vom Betrieb, der Staubart und der Filtertechnik ab. In der Regel sind regelmäßige Sichtprüfungen und zyklische Wartungen inklusive Filterwechsel sinnvoll. Das Gute: Mit einem Wartungsvertrag von KAWEHA halten unsere Experten Ihre Anlage dauerhaft zuverlässig im Betrieb.

Prozessluftreinigung ist weit mehr als nur ein technisches Detail am Rand der Produktion: Sie entscheidet im Hintergrund darüber, ob Maschinen, Mitarbeitende und Produkte Tag für Tag zuverlässig funktionieren. Denn saubere Luft ist frei von Emissionen und schützt sensible Anlagen – und damit auch die Gesundheit der Belegschaft. Erfahren Sie hier, worauf es bei der Prozessluftreinigung ankommt.

Prozessluftreinigung – Die Grundlage für saubere Luft und stabile Produktionsqualität

Prozessluftreinigung ist weit mehr als ein technisches Detail am Rand der Produktion. Sie entscheidet im Hintergrund darüber, ob Maschinen zuverlässig funktionieren, Mitarbeitende in einem gesunden Umfeld arbeiten und Produkte auf einem konstant hohen Niveau bleiben. Denn saubere Luft ist frei von Schadstoffen und schützt so selbst die sensibelsten Anlagen und die Gesundheit aller Mitarbeitenden.

Die Qualität moderner Prozessluftreinigung – Anforderungen der Industrie

Relevanz der Prozessluft

Unter Prozessluft versteht man technisch aufbereitete Luft, die gezielt für Produktionsprozesse, Maschinen und Anlagen genutzt wird – beispielsweise als Druckluft, als gefilterte Zuluft in Fertigungszellen oder als reinigende und trocknende Luft für Bauteile. Entscheidend ist dabei immer die Luftqualität: Schon minimale Anteile von Partikeln, Ölnebel, Aerosolen, chemischen Additiven oder feinstem Staub können Oberflächen kontaminieren oder Ablagerungen im System verursachen.

Eine professionelle Prozessluftreinigung entfernt solche Stoffe zuverlässig und stellt sicher, dass die Luft sowohl prozesssicher als auch gesundheitlich unbedenklich bleibt. Moderne Anlagen kombinieren dafür hochleistungsfähige Filtersysteme mit einer präzisen Steuerungen und lüftungstechnischen Konzepten – egal, ob die Reinigung in einer Lüftungsanlage, einer geschlossenen Kabine oder direkt an der Maschine erfolgt.

Für zahlreiche Branchen von der Lebensmittelindustrie über Pharma bis hin zur Metallverarbeitung ist eine geprüfte Prozessluftqualität übrigens längst vorgeschrieben. Unternehmen benötigen daher Systeme, die alle geltenden Normen erfüllen, belastbare Referenzen erbringen und den Qualitätsanspruch der Marke nach außen sichtbar machen.

Auswirkungen schlechter Prozessluft

Wird Prozessluft nicht ausreichend gefiltert, entstehen schleichende, aber gravierende Nachteile im laufenden Betrieb.

  • Maschinenverschleiß steigt: Feinstaub, Abrieb und Aerosole lagern sich in Komponenten ab, wodurch Lager, Sensoren und Elektronik früher ausfallen.
  • Ungeplante Stillstände häufen sich: Ohne stabile Luftreinheit steigt das Risiko für Ausfälle – ein Kostenfaktor, der oft erst spät erkannt wird.
  • Produktqualität sinkt: Partikel in der Umgebungsluft können Oberflächen beschädigen, Toleranzen verändern oder optische Mängel hinterlassen.
  • Gesundheitsschutz ist gefährdet: Schadstoffe, Staub und Dämpfe erhöhen das Risiko für Atemwegserkrankungen und belasten die Mitarbeitenden langfristig.

Strenge Umwelt- und Arbeitsschutzvorgaben verlangen deshalb eine überzeugende Kombination aus Prozessluftreinigung, und Abluftreinigung, denn nur mit einem abgestimmten System lassen sich die jeweiligen Grenzwerte zuverlässig einhalten – und gegenüber Behörden, Kunden oder Auditoren transparent nachweisen.

Moderne Luftreiniger im industriellen Einsatz

Die professionelle Luftreinigung für Unternehmen basiert auf einem klugen Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien. Dazu gehören:

  • Mechanische Filtertechnik für Staub, Späne, Feinpartikel und Feststoffe
  • Mehrstufige Filtersysteme wie HEPA oder ULPA für hochsensible Anwendungen
  • Aktivkohlefilter zur Bindung von Gasen, Gerüchen und organischen Verbindungen
  • Kondensations- und Abscheidesysteme für ölhaltige Aerosole
  • Abluftreinigung mit hoher Effizienz zur Reduktion von Emissionen
  • Luftreiniger für Produktionszellen oder nachgelagerte Raumluftreinigung

Die Auswahl der passenden Technologie richtet sich dabei stets nach der Anwendung, Schadstoffart, Anlagenbauweise und den prozessorientierten Anforderungen des Unternehmens. KAWEHA hilft Ihnen dabei, diese Grundlage zu ermitteln, damit Sie die Technik bekommen, die sie brauchen.

Luftreinigung: Ein wahrer Pluspunkt für Unternehmen

Richtig ausgelegte Luftreiniger leisten in vielen Anwendungsbereichen gleich mehrere Dienste: Sie reduzieren Staub und Feinstaub direkt an der Quelle, verhindern das unkontrollierte Ausbreiten von Aerosolen und schützen sensible Maschinen vor Verschmutzung. Gleichzeitig verbessern sie die Luftqualität am Arbeitsplatz und in angrenzenden Räumen, erhöhen die Konzentration der Mitarbeitenden und erleichtern das Einhalten interner und externer Anforderungen.

KAWEHA entwickelt hierfür Lösungen, die sich entweder in bestehende Systeme integrieren lassen oder als eigenständige Produkte arbeiten. Von kompakten Geräten bis zu zentralen Anlagen erhält Ihr Betrieb genau den Umfang an Luftreinigung, den er braucht – inklusive intelligenter Steuerung, professioneller Installation und einer langfristigen Unterstützung bei Wartungen. Unsere Experten sind noch Jahre nach der Montage für Sie da.

Abluftreinigung – Kontrolle, Reduktion und sichere Ableitung industrieller Emissionen

Während die Raumluftreinigung hauptsächlich die Luft im Arbeitsumfeld verbessert und die Prozessluftreinigung direkt auf die technische Nutzung abzielt, kümmert sich die Abluftreinigung um das, was die Anlagen nach außen abgeben. Verunreinigte Abluft wird dabei gezielt erfasst, durch geeignete Filter geführt und erst danach in die Umgebungsluft abgegeben.

Das ist insbesondere bei Schadstoffen, Gerüchen, Gasen, Stäuben und brennbaren Partikeln wichtig. So schützt die Abluftreinigung nicht nur die am Prozess beteiligten Menschen, sondern auch die Umwelt und die Nachbarschaft – ein Punkt, der gerade für verantwortungsbewusste Unternehmen und für moderne Markenidentität immer wichtiger wird.

Effiziente Abluftkonzepte

Effiziente Abluftreinigung fügen sich nahtlos in bereits vorhandene Lüftungsanlage, bestehende Rohrleitungen und technische Systeme ein. Gut geplante Lösungen schaffen es sogar, den Energieverbrauch langfristig zu senken, die Standzeiten von Filtern zu verlängern und die Betriebskosten insgesamt deutlich niedrig zu halten. KAWEHA setzt dabei auf modulare Bauweisen und flexible Komponenten, die sich in unterschiedlichen Branchen einsetzen lassen – von Lackieranlagen über die Lebensmittelindustrie bis hin zur chemischen Produktion. So entsteht ein System, das besten zu Ihren räumlichen Gegebenheiten und wirtschaftlichen Zielen passt.

Kaweha Prozessluftreinigung – Maßgeschneiderte Lösungen für Industrie und Gewerbe

Bei KAWEHA finden Sie ein breites Portfolio an Produkten und Lösungen, die allesamt auf unterschiedliche Gegebenheiten zugeschnititen sind. Zu unseren besten Lösungen gehören:

  • Öl- und Emulsionsnebelabscheider der Oilmaster-Serie für bearbeitende Maschinen
  • Anlagentechnik für Gase, VOC und andere gasförmige Schadstoffe
  • Dustmaster-Systeme für Staub, Feinstaub und feste Partikel
  • ATEX-konforme Filter- und Luftreinigungssysteme für explosionsgefährdete Bereiche
  • Mobile und zentrale Geräte für unterschiedlich große Betriebe und verschiedene Einsatzzwecke

Im Zusammenspiel mit der eigenen Entwicklungsabteilung entstehen so maßgeschneiderte Systeme, die in Aufbau, Bauweise und Steuerung genau das leisten, was Sie brauchen.

Unsere Einsatzbereiche und Branchen

Die Luftreinigungs-Systeme von KAWEHA sind in vielen Branchen im täglichen Einsatz: in CNC-Bearbeitungszentren, bei Schleif- und Schweißprozessen, in der Kunststoffbearbeitung, in Laboren und selbst in sensiblen Bereichen der Lebensmittelindustrie. Jede Branche bringt dabei ihre ganz eigenen Anforderungen, Normen und technischen Rahmenbedingungen mit sich – und wir verbinden diese mit praxiserprobter Technologie und der Erfahrung aus zahlreichen Projekten in Deutschland.

Von der Erstanalyse über den gelungenen Einbau vor Ort bis zum laufenden Service begleitet KAWEHA auch Ihr Unternehmen als langfristiger Partner. Unser Ziel ist dabei stets klar: saubere Luft, verlässliche Prozesse, zufriedene Kunden und ein hoher Standard an Gesundheitsschutz und Produktqualität.

Effizienz, Betriebskosten und Wartung – Warum gute Luftreinigung langfristig Geld spart

Eine professionelle Prozessluftreinigung und Abluftreinigung sind Investitionen, die sich im laufenden Betrieb vielfach auszahlen. Denn saubere Luft bedeutet weniger Ablagerungen in Maschinen, weniger ungeplante Stillstände, weniger Nacharbeit und damit geringere Ausfälle. Gleichzeitig schützt eine durchdachte Raumluftreinigung die Mitarbeitenden, wodurch sie einerseits krankheitsbedingte Ausfälle reduziert und andererseits das Vertrauen in das eigene Arbeitsumfeld stärkt.

Ein weiterer Plus: Die modernen Luftreinigungssysteme von KAWEHA werden stets mit Blick auf Effizienz, Energieverbrauch und Optimierung der gesamten Produktion geplant. So lassen sich etwa durch eine bedarfsgerechte Steuerung, eine sinnvolle Verwendung von Wärmerückgewinnung oder einer intelligenten Filterreinigung Betriebskosten nachhaltig reduzieren.

Wirtschaftliche Vorteile der Prozessreinigung auf einen Blick

  • Weniger Betriebskosten durch geringeren Energieverbrauch
  • Niedriger Wartungsaufwand dank längerer Maschinenstandzeiten
  • Minimierte Materialverluste durch weniger Ausschuss
  • Rundum geringere Risiken durch eine bessere Kontrolle der Emissionen und Abluft

Doch auch die beste Luftreinigungsanlage bleibt nur dann leistungsfähig, wenn sie regelmäßig geprüft wird. Bei KAWEHA profitieren Unternehmen deshalb von:

  • planbaren Wartungsintervallen
  • schnellen Filterwechseln
  • transparenter Dokumentation für Audits und Behörden
  • Optimierungsmaßnahmen bei Prozess- oder Materialänderungen

Durch eine kontinuierliche Überwachung und Anpassungen bleibt die Luftqualität schließlich konstant hoch – und das System langfristig zuverlässig.

Erfolgreiche Prozessluftreinigung mit KAWEHA

Ob in der Fertigungshalle, im Labor oder im Büro: saubere Luft gehört in der Produktionsumgebung dazu. Mit KAWEHA gewinnen Sie deswegen einen Partner, der Technologie, Erfahrung und Verständnis für Ihre Absaug-Anforderungen verbindet – und daraus Lösungen entwickelt, die in der Praxis funktionieren: leistungsstark, wirtschaftlich und verlässlich. Für eine Prozessluftreinigung, die zu Ihrem Anspruch an Qualität passt.

Starten Sie jetzt Ihr Projekt mit KAWEHA – und sichern Sie sich Prozessluftreinigung auf höchstem Niveau. Kontaktieren Sie uns noch heute für eine unverbindliche Beratung und eine Lösung, die exakt zu Ihnen passt!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist eine Prozessluftreinigung wirklich sinnvoll?

Ja – vor allem dort, wo viele Menschen arbeiten und die Luftqualität durch Feinstaub, Aerosole oder Allergene belastet ist. Ein Luftreiniger kann die Belastung deutlich reduzieren, ersetzt aber kein sinnvolles Lüftungs- und Hygienekonzept.

Was sagen Ärzte zu Luftreinigern?

Fachleute sehen sie als hilfreiche Ergänzung zum Gesundheitsschutz, insbesondere für empfindliche Personen oder Allergiker. Sie betonen aber, dass Luftreinigung immer Teil eines Gesamtpakets aus Maßnahmen sein sollte, keine alleinige Lösung.

Was ist Prozessluft?

Prozessluft ist technisch aufbereitete und von Schadstoffen gefilterte Luft. Ihre Qualität muss den jeweiligen Anforderungen der jeweiligen Industrie entsprechen, damit Abläufe sicher, stabil und reproduzierbar bleiben.

Wie unterscheiden sich Raumluftreinigung und Prozessluftreinigung?

Die Raumluftreinigung konzentriert sich auf die Luft im Arbeitsumfeld von Menschen, während die Prozessluftreinigung spezifisch auf technische Abläufe, Maschinen und Produkte ausgerichtet ist. In vielen Unternehmen ergänzen beide Systeme einander.

Wie unterstützt KAWEHA Unternehmen konkret?

Bei KAWEHA finden Sie alles rund um die Luftreinigung aus einer Hand: Wir beraten auf Augenhöhe, planen transparent und installieren und warten ihre Anlage fachgerecht. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte Lösung, die bestens zu Ihrem Betrieb passt.

In vielen Branchen entstehen durch die Verarbeitung von Gefahrstoffen potenziell gesundheitsgefährdende Emissionen. Ob Stäube, Gase, Dämpfe oder Aerosole – diese Schadstoffe belasten die Atemluft und auch die Umwelt. Gesetzliche Vorgaben wie die Gefahrstoffverordnung und die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) schreiben daher Schutzmaßnahmen vor. Bei KAWEHA finden Sie deshalb hochentwickelte, normgerechte Absaugsysteme für die sichere Erfassung und Filterung von Gefahrstoffen – für mehr Arbeitsschutz, gesunde Luft und ein rundum sicheres Arbeitsumfeld in jedem Gefahrstoffarbeitsplatz.

 

Was sind Gefahrstoffe und warum sind sie so gefährlich?

Gefahrstoffe sind Substanzen oder Gemische, die durch ihre physikalischen oder chemischen Eigenschaften eine Gefährdung für Mensch, Umwelt und Maschinen darstellen. Dazu zählen unter anderem Stäube, Gase, Dämpfe, Aerosole oder verdampfende Flüssigkeiten. Im Labor, in Industrien und Werkstätten begegnet man diesen Stoffen regelmäßig, da sie häufig durch das Erhitzen, Mischen oder Zerspanen von Materialien entstehen. Ohne Absaugung setzen sich diese Emissionen direkt in der Luft ab: Werden sie in hoher Konzentration eingeatmet, wird es besonders gefährlich – auch für die Produkte und Maschinen, auf die sich die Schadstoffe ablagern. Eine normgerechte Absauganlage ist deshalb wichtig: Sie erfasst die Stoffe direkt an der Entstehungsquelle und wirken der Gefahr entgegen. 

 

Gesetzliche Anforderungen und Grenzwerte

Die Absaugung an Gefahrstoffarbeitsplätzen ist ein Muss. Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und technische Regeln wie die TRGS 528 oder TRGS 560 schreiben dazu klare Grenzwerte für die Belastung der Atemluft vor. So sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung geeignete Maßnahmen zu treffen. Das sogenannte STOP-Prinzip gibt dabei die Reihenfolge vor. Es steht für: 

 

  • Substitution
  • Technische Maßnahmen
  • Organisatorische Maßnahmen
  • Persönliche Schutzausrüstung

 

Die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nimmt in dieser Reihenfolge ab. Das bedeutet, technische Maßnahmen wie Absauganlagen sind grundsätzlich einer persönlichen Schutzausrüstung für die Mitarbeiter vorzuziehen, da diese bedeutend zuverlässiger und weniger fehleranfällig sind. Die PSA ist demnach als Zusatz oder als Rettungsanker zu verstehen, wenn sich eine Gefährdung nicht anderweitig vermeiden lässt. Es gilt: Werden Gefahrstoffe nicht normgerecht abgesaugt, drohen neben gesundheitlichen Risiken auch rechtliche Konsequenzen. 

 

Absaugung als technische Schutzmaßnahme

Technische Absaugsysteme haben das Ziel, Gefahrstoffe direkt an der Entstehungsquelle abzusaugen. Dabei zählt jede Sekunde und jeder Zentimeter: Je näher die Absaugung an der Emissionsquelle erfolgt, desto höher ist die Effizienz. Ob am Absaugtisch, am Arbeitsplatz oder über punktuelle Absaugungen an Maschinen; moderne Absauganlagen reduzieren die Konzentration gefährlicher Schadstoffe in der Atemluft erheblich. Die Kombination aus punktgenauer Erfassung, leistungsstarkem Luftstrom und effizienter Filterung kreiert dabei besonders sichere Arbeitsbedingungen.

 

Nach diesem Prinzip funktioniert die Absaugung von Gefahrenstoffen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Punktabsaugung und Raumabsaugung. Bei der Punktabsaugung wird die Luft direkt an der Emissionsquelle abgesaugt. Das geschieht zum Beispiel mit einem Absaugarm, einem Absaugtisch oder einer integrierten Haube. Raumabsaugungen hingegen regulieren die gesamte Luftqualität im Arbeitsbereich, saugen dafür aber weniger präzise und bei hochkonzentrierten Gefahrenstoffen weniger effizient. Allerdings schließt das eine System das andere nicht aus, denn beide Systeme lassen sich gut miteinander kombinieren. Ergänzt um passende Filtertechnologien und Luftstromführung bilden sie ein leistungsstarkes Absaug-Duo, das sich perfekt auf Ihr persönliches Gefahrstoffprofil abstimmen lässt.

 

Ein Mehr an Sicherheit: So gelingt die Planung am Arbeitsplatz

Um den Arbeitsplatz sauber und sicher zu halten, braucht es eine gute Planung: Welche Gefahrstoffe werden verarbeitet? Wie hoch ist das Volumen der Emissionen? Welche Arbeitsabläufe, Werkstücke oder Maschinen sind beteiligt? Auf dieser Grundlage erfolgt die Auswahl einer geeigneten Absaugtechnologie. Das professionelle Team von KAWEHA hilft Ihnen dabei, die beste Absauglösung für Ihren Betrieb zu finden. Dazu finden Sie bei uns folgende Absauganlagen:

 

  • Stationäre Absauganlage: Punkten mit hohen Volumenströmen und einer zentralen Erfassung von Gefahrenstoffen an mehreren Arbeitsplätzen. Perfekt für den Dauerbetrieb an einem festen Ort.
  • Mobile Absauganlage: Sind für wechselnde Arbeitsplätze und einer punktuellen Absaugung konzipiert. Lassen sich flexibel dort einsetzen, wo sie gebraucht werden.

 

Ob für Gase, Stäube oder Dämpfe: KAWEHA entwickelt für Sie die Absauglösung, die alle betrieblichen Anforderungen und auf den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Für ein Maximum an Schutz und Sicherheit.

 

Das Herz jeder Anlagen: Die Filtertechnologie

Die eingebauten Filter geben die Wirksamkeit der Absauganlage vor. KAWEHA nutzt deshalb folgende, leistungsstarke Filtersysteme:

 

  • Vorfilter: Entfernen größere Partikel und dienen in mehrstufigen Systemen häufig als Vorfilter.
  • HEPA-Filter: Schaffen Abscheidegrade bis 99,995 % und fangen Feinstaub, Bakterien, Ölnebelpartikel und Allergene ab. 
  • Aktivkohlefilter: Binden gasförmige Schadstoffe, Gerüche, Lösungsmitteldämpfe und flüchtige organische Verbindungen.
  • Taschenfilter: Einsatz je nach Partikelgrößenklasse und häufig bei hoher Staubbelastung oder klebrigen/haftenden Stäuben.
  • Filterplatten ePTFE-Filtermembran: Speziell für große Mengen feiner Stäube in Dauerprozessen mit höchster Betriebssicherheit gepaart mit sehr langen Standzeiten.

 

Zusätzlich verfügen einige unserer Absauganlagen wie der Oilmaster OM Reverse über eine mehrstufige Filtration, die selbst die feinsten Aerosole und Ölnebel hochgradig abtrennt. 

 

Wann ist eine Rückführung der Luft erlaubt?

Absauganlagen führen die gefilterte und gesäuberte Luft entweder nach draußen oder zurück in den Raum. Der Grund: Die Rückführung gefilterter Luft spart Energie und hält das Raumklima stabil. Sie ist jedoch nur erlaubt, wenn keine krebserzeugenden oder mutagenen Gefahrstoffe freigesetzt wurden und die Grenzwerte laut TRGS eingehalten werden. KAWEHA prüft und dokumentiert alle relevanten Parameter für jede Anlage, um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit den geltenden Vorschriften arbeiten.

 

Unser Prüf- und Wartungsservice, Ihre Betriebssicherheit

Absauganlagen müssen regelmäßig geprüft und gewartet werden, denn nur so bleibt die Schutzfunktion erhalten. Die TRGS schreibt die Prüfintervalle vor: für Stäube muss eine Wartung mindestens jährlich, für Gase mindestens alle drei Jahre erfolgen. Die Wartungen bei KAWEHA umfassen den Wechsel- von Filtern und die Reinigung der Absaugflächen.

 

Unsere Empfehlung: Alle Anlagen mit Sensoren zur Luftstrommessung, Druckanzeige und Filterzustandskontrolle ausstatten, damit Fehler oder eine verminderte Leistung frühzeitig erkannt werden. Denn eine gelungene Absaugung beginnt bei der Auslegung: Der Luftstrom muss stets ausreichend stark und gleichmäßig sein, die Rohrleitungen hingegen möglichst kurz und gerade. Hindernisse im Luftstrom oder falsche Absaugpunkte reduzieren die Leistung mitunter immens. 

 

Branchenbeispiele: Absaugung in Werkstätten, Industrie und Co.

Gefahrstoffe entstehen in vielen Branchen: Im Labor beispielsweise werden oft hochreaktive Stoffe verarbeitet, deren Dämpfe bereits in geringen Mengen gefährlich sind. Werkstätten hingegen erzeugen viel Staub und Aerosole beim Schleifen, Fräsen oder Schweißen. In der Industrie, wie die Chemie-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie, gibt es zahlreiche Anwendungen mit freisetzungsintensiven Prozessen. So divers die Branchen sind, so divers und maßgeschneidert sind auch die Absaug-Lösungen von KAWEHA – und obendrein stets normgerecht und sicher.

 

KAWEHA – Lufttechnik Lösungen, die schützen

KAWEHA steht bereits seit vielen Jahren für hochwertige Absaugtechnik nach Maß. Unsere starke Produktpalette umfasst stationäre Absauganlagen mit hohem Luftvolumen für große Produktionsbereiche sowie mobile Geräte für flexible Arbeitsplätze. Darüber hinaus entwickeln wir Sonderanlagen, etwa ATEX-Anlagen für explosionsgefährdete Bereiche oder besonders sensible Gefahrstoffe. Was auch immer Sie benötigen, wir kreieren es. Dabei sind all unsere Systeme robust, effizient und wartungsfreundlich – und obendrauf erhalten Sie eine kompetente Beratung unseres Expertenteams, inklusive Montage und einem Rundum-Service, der überzeugt. 

 

Häufige gestellte Fragen (FAQ)

 

Wann ist eine Absaugung am Arbeitsplatz notwendig?

Eine Absaugung am Arbeitsplatz ist immer dann notwendig, wenn Gefahrstoffe entstehen, die eingeatmet oder sich verbreiten könnten. Absauganlagen fangen die riskanten Emissionen ein, sodass sie nicht in der Luft verbleiben.

 

Wo muss das Absaugen von Gefahrstoffen ansetzen?

Das Absaugen von Gefahrstoffen ist nur dann effektiv, wenn sie direkt an der Freisetzungsquelle ansetzt. Das ist – je nachdem – die Maschine, der Arbeitsplatz oder ein Behälter.

 

Was ist bei der Auswahl einer Absauganlage zu beachten?

Um die richtige Absauganlage für Ihren Zweck zu finden, achten Sie auf die Art des Gefahrstoffs, den Volumenstrom, die Filterklasse, die Arbeitsplatzgestaltung und die geltenden Vorschriften.

 

Ist Schweißrauchabsaugung Pflicht?

Ja, besonders bei krebserzeugenden Stoffen oder Überschreitung von Grenzwerten gemäß TRGS 528/560.

 

Ob beim Schweißen, Schleifen oder in der Holzverarbeitung: Wer mit Staub, Rauch oder Spänen arbeitet, ist auf eine leistungsstarke Absauganlage angewiesen. Nur ist die Frage: ist eine mobile oder stationäre Absauglösung die richtige Wahl? In über 80 % der Fälle werden mobile Absauggeräte verwendet, obwohl eine stationäre Anlage aus technischer Sicht notwendig wäre. Oftmals hat das einen ineffizienten Betrieb, erhöhten Wartungsaufwand, steigende Kosten und nicht zuletzt ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko zufolge. Erfahren Sie hier die Unterschiede, Einsatzgebiete und Entscheidungsgrundlagen stationärer und mobiler Absauganlagen und wie KAWEHA Sie mit Absauglösungen nach Maß unterstützt.

Mobile Absauganlagen

Mobile Absauganlagen sind perfekt für den flexiblen Einsatz, beispielsweise für temporäre Anwendungen oder wechselnde Arbeitsorte. Sie lassen sich leicht transportieren und schnell aufstellen, wenn kurzfristig eine Absauglösung benötigt wird. Auch in kleinen Werkstätten oder für einzelne Arbeitsstationen mit gelegentlicher Belastung sind sie eine sinnvolle Lösung. Gerade bei Sanierungen, Montagearbeiten vor Ort oder als Übergangslösung bei Umbauten punkten mobile Absauggeräte mit vielen Vorteilen.

Wenn sie dauerhaft in belasteten Umgebungen eingesetzt werden, stoßen mobile Absauganlagen allerdings schnell an ihre Grenzen. Sie sind in der Regel nicht für den 24/7-Betrieb ausgelegt, haben eine geringere Saugleistung und müssen häufiger gewartet werden. Bei starkem Staubaufkommen, kontinuierlicher Späneentwicklung oder intensiven Schweißarbeiten reicht ihre Leistung deshalb oft nicht aus. Außerdem verfügen mobile Geräte meist nicht über eine zentrale Steuerung oder Filterüberwachung.

Mobile Absauganlagen Vorteile:

  • Schnell und flexibel einsetzbar
  • Ideal für temporäre Arbeitsplätze
  • Kompakt und leicht zu transportieren
  • Geringe Investitionskosten

Mobile Absauganlagen Nachteile:

  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Hoher Wartungsaufwand
  • Nicht für Dauerbetrieb geeignet
  • Geringere Energieeffizienz und Filterkapazität

Stationäre Absauganlagen

Stationäre Absauganlagen stehen für Effizienz, Sicherheit und Leistung – vor allem in Arbeitsumgebungen mit dauerhaftem Staub- oder Rauchaufkommen. Sie werden individuell auf die Prozesse abgestimmt und ermöglichen eine zentrale Erfassung an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig. Die hohe Saugleistung, gepaart mit intelligenter Steuerung und langlebiger Technik, resultiert in einem störungsfreien und gesetzeskonformen Betrieb.

Stationäre Systeme sind robuster, wartungsärmer und energieeffizienter als ihre mobilen Pendants. Sie lassen sich mit automatischer Filterreinigung, Wärmerückgewinnung oder ATEX-konformen Sicherheitskomponenten ausstatten und sind dadurch bestens für Industrie, Handwerk und Bildungseinrichtungen geeignet. Auch bei der Integration in bestehende Gebäudeinfrastruktur bieten sie klare Vorteile, etwa durch platzsparende Außenaufstellung oder dezentrale Erfassungspunkte.

Stationäre Absauganlage Vorteile:

  • Leistungsstark und langlebig
  • Geeignet für Dauerbetrieb
  • Zentrale Steuerung und Überwachung
  • Höchste Luftqualität und Energieeffizienz
  • Anbindung mehrerer Arbeitsplätze möglich

Stationäre Absauganlage Nachteile:

  • Höherer Planungs- und Installationsaufwand
  • Anfangsinvestition höher als bei mobilen Lösungen
  • Weniger flexibel im Standortwechsel

Schweißabsaugung & Späneabsaugung im Vergleich

Bei Schweißarbeiten entstehen hochgefährliche Partikel und Gase, die ohne Absaugung direkt in die Atemwege der Mitarbeitenden gelangen. Besonders beim Schweißen von Edelstahl entstehen gesundheitsschädliche Chrom-Nickel-Verbindungen, die nur mit hochwirksamer Filtertechnik zurückgehalten werden können. Für gelegentliche Schweißarbeiten kann ein mobiles Gerät durchaus genügen – doch bei regelmäßigen oder intensiven Einsätzen ist eine stationäre nötig. Diese Anlagen verfügen über eine deutlich höhere Erfassungs- und Filterleistung und erhöhen die Sicherheit für Mensch und Umwelt.

Auch in der Späneabsaugung – etwa bei der Metall- oder Holzverarbeitung – sind zuverlässige Absaugsysteme wichtig. Späne und Schleifstaub können Maschinen beschädigen, Brände verursachen oder Mitarbeiter gefährden. Stationäre Späneabsauganlagen mit großem Sammelvolumen, funkenhemmender Technik und automatischer Filterreinigung gewährleisten einen durchgehend sicheren Betrieb. Gerade bei kontinuierlicher Materialbearbeitung oder mehreren Maschinen ist eine zentrale Lösung wirtschaftlicher und nachhaltiger als der Einsatz mehrerer mobiler Geräte.

Unterschiede zwischen mobilen und stationären Absauganlagen

Der Hauptunterschied zwischen mobilen und stationären Absauganlagen liegt in der Art der Nutzung. Mobile Absauganlagen sind für kurzfristige, flexible Einsätze gedacht – überall dort, wo Arbeitsplätze wechseln oder nur eine gelegentliche Absaugung erforderlich ist. Sie sind kompakt, transportabel und ihr Installationsaufwand ist gering. Stationäre Systeme hingegen sind für den Dauerbetrieb optimiert. Sie erbringen deutlich mehr Leistung, verfügen über eine zentrale Steuerung und sind auf langfristige Nutzung ausgelegt.

Zudem unterscheiden sich beide Systeme stark in der Wartung: So müssen mobile Geräte regelmäßig manuell gereinigt und gewartet werden, wohingegen viele stationäre Anlagen über automatische Filterabreinigungen und größere Sammelbehälter verfügen. Auch in Sachen Sicherheit punkten stationäre Systeme durch fest verbaute Technik, zentrale Filtereinheiten und mögliche ATEX-Zertifizierungen mit klaren Vorteilen. Die Wahl der Absauganlage hängt also stark vom jeweiligen Einsatzszenario ab – mithilfe einer fundierten Bedarfsanalyse vermeiden Unternehmen Folgekosten und Sicherheitsrisiken.

Was bedeutet W3-Zertifizierung bei Absauganlagen?

Die W3-Zertifizierung kennzeichnet Absauganlagen, die für das Schweißen von hochlegierten Stählen – z.B. Edelstahl – zugelassen sind. Diese Anlagen wurden durch unabhängige Prüfinstitute auf ihre Abscheideleistung geprüft und müssen mindestens 99 % der Schadstoffe aus dem Schweißrauch filtern. Die gefilterte Luft darf bei mobilen Geräten sogar wieder in den Arbeitsraum zurückgeführt werden. Hierbei sei gesagt, dass mobile W3 Geräte wirklich nur mobil genutzt werden dürfen. Die dauerhafte Verwendung an einem stationären Arbeitsplatz ist gem. TRGS 528 untersagt.

Ebenfalls wichtig: Stationäre Filteranlagen für die Absaugung und Filtration von Chrom- und Nickelhaltigen Stäuben sowie jeglicher Art von krebserzeugender und/oder keimzellmutagenen Stoffen müssen im Abluftbetrieb nach außen geführt werden.

Entscheidungshilfe: Wann mobile, wann stationäre Absaugung?

Die Wahl zwischen mobiler und stationärer Absaugung sollte nie allein aus Kostengründen oder wegen kurzfristiger Flexibilität getroffen werden. Vielmehr hängt sie vom Einsatzzweck, der Belastungsintensität, gesetzlichen Vorgaben und der gewünschten Zukunftssicherheit ab.

Mobile Absaugung ist sinnvoll:

  • Bei temporären Einsätzen
  • Für kleine Werkstätten mit geringem Staubaufkommen
  • Als Ergänzung in schwer zugänglichen Bereichen
  • Wenn häufige Standortwechsel nötig sind

Stationäre Absaugung ist notwendig:

  • Bei Dauerbetrieb oder hoher Emissionsbelastung
  • In Produktionshallen, Schulen, Werkstätten
  • Zur Anbindung mehrerer Arbeitsplätze
  • Bei gesetzlichen Anforderungen wie ATEX

Eine professionelle Beratung hilft, Fehlinvestitionen zu vermeiden. KAWEHA unterstützt Sie bei der Analyse und liefert die passende Lösung für Ihre Absaugbedürfnisse.

Individuelle Absauganlagen von KAWEHA

KAWEHA ist Ihr Partner für maßgeschneiderte Absauganlagen. Ob für Metallverarbeitung, Bildungsbereiche, Schweißtechnik oder Holzverarbeitung – wir entwickeln Anlagen, die auf den Punkt genau auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind. Unsere Experten berücksichtigen dabei neben technischen Faktoren auch wirtschaftliche Aspekte, gesetzliche Normen und räumliche Gegebenheiten.

Diese Leistungen können Sie von uns erwarten:

  • Detaillierte Bedarfsanalyse und Beratung
  • Planung und Realisierung von stationären oder mobilen Absaugsystemen
  • Lösungen für Schweißrauch, Schleifstaub und Späne
  • ATEX-konforme Technik für explosionsgefährdete Bereiche
  • Wartung, Instandhaltung und Service aus einer Hand

Stationäre oder mobile Absauggeräte von KAWEHA

Die richtige Absauganlage entscheidet über Sicherheit, Effizienz und Gesundheit am Arbeitsplatz. Mobile Systeme stehen für viel Flexibilität – sind aber für den Dauereinsatz oft ungeeignet. Stationäre Anlagen überzeugen dagegen mit einer optimalen Performance, sind energieeffizienter und langfristig wirtschaftlicher. KAWEHA begleitet Sie bei jedem Schritt, von der Planung bis zur Inbetriebnahme Ihrer Absauganlage. Unsere Lösungen sind individuell, normgerecht und zukunftssicher. ATEX-gerechte Stauberfassung oder effiziente Späneabscheidung: Mit KAWEHA treffen Sie die richtige Entscheidung.

Jetzt Kontakt aufnehmen – wir beraten Sie Gerne!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Was ist bei einer Absauganlage wichtig?

Eine Absauganlage muss an den jeweiligen Arbeitsplatz angepasst sein, ausreichend Luftvolumenstrom liefern, gesetzliche Vorgaben wie ATEX erfüllen und über eine leistungsfähige Filtertechnik verfügen. Gerne unterstützt KAWEHA Sie bei der Wahl der für Sie passenden Absauganlage.

Wie stark muss eine Absauganlage sein?

Wie leistungsstark eine Absauganlage sein sollte, hängt vom jeweiligen Einsatz ab. Schweißarbeitsplätze benötigen beispielsweise andere Leistungen als Schleifarbeitsplätze oder Maschinen zur Spänebearbeitung. Die Saugleistung sollte immer auf das Schadstoffaufkommen abgestimmt sein.

Wie funktioniert eine Absauganlage?

Bei einer Absauganlage werden Schadstoffe direkt an ihrer Entstehungsstelle erfasst, über Rohre oder flexible Erfassungselemente in das Filtersystem geleitet, dort gereinigt und anschließend entweder nach außen abgeleitet oder wieder in den Raum zurückgeführt – je nach Anlagenkonzept.

Wenn in industriellen Prozessen brennbare Stäube, Gase oder Dämpfe entstehen und auf Sauerstoff treffen, bilden diese unter Umständen eine explosionsfähige Atmosphäre. Dann kann bereits ein kleiner Funke eine gefährliche Explosion auslösen. Damit es nicht so weit kommt, müssen industrielle Absauganlagen nach der ATEX-Richtlinie konzipiert und eingesetzt werden. Diese sogenannte EX-geschützte Absaugung bietet einen sicheren Schutz vor explosionsfähigen Stoffen und bindet die Gefahr. Für eine gesunde und sichere Arbeitsumgebung.

Was ist EX-geschützte Absaugung?

Die EX-geschützte Absaugung entfernt gefährliche und brennbare Stäube, Gase und Dämpfe aus der Luft, um das Explosionsrisiko immens zu reduzieren. Dabei erfüllen die Systeme die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU, welche strenge Sicherheitsstandards für den Explosionsschutz vorgibt. Entsprechend sind sie mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen wie antistatische Materialien, spezielle Filterelemente und einer durchdachten Erdung ausgestattet. Eingesetzt werden sie in Industrien wie der Metallverarbeitung oder Lebensmittelherstellung und überall sonst, wo sich brennbare Partikel in der Luft ausbreiten können.

Was ist eine explosionsfähige Atmosphäre?

Eine explosionsfähige Atmosphäre entsteht, wenn sich brennbare Stoffe in einer bestimmten Konzentration mit Sauerstoff vermischen. Liegt dieses Gemisch innerhalb der Explosionsgrenzen und kommt eine Zündquelle hinzu, tritt im schlimmsten Fall eine Explosion auf. Die Explosionsgrenze selbst beschreibt dabei die Dichte der Konzentration des brennbaren Stoffes in der Luft: Liegt die Dichte unterhalb der Grenze, ist der Anteil der brennbaren Stoffe zu gering für eine Explosion. Liegt er hingegen oberhalb der Grenze, reicht der Sauerstoff nicht mehr für eine Explosion aus. Nur innerhalb der Explosionsgrenze können sich also explosionsfähige Atmosphären bilden. Diese brauchen außerdem eine Temperatur zwischen -20 °C und +60 °C sowie einen ungefähren Luftdruck von 0,8 bis 1,1 bar.

Typische Beispiele für explosionsfähige Atmosphären finden sich beispielsweise in Großbäckereien, wo Mehlstäube mit der Luft eine gefährliche Verbindung eingehen, oder in der Alkoholherstellung, bei der während des Gärprozesses gefährliche, explosionsfähige Gase entstehen.

ATEX-Zonen – Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche

ATEX-Zonen klassifizieren explosionsgefährdete Bereiche nach Häufigkeit und Dauer des Auftretens einer explosionsfähigen Atmosphäre. Sie werden in Gas-EX-Zonen und Staub-EX-Zonen unterteilt.

Gas-EX-Zonen:

  • Zone 0: Ständige oder häufige Präsenz einer explosionsfähigen Atmosphäre (über 1000 Stunden pro Jahr).
  • Zone 1: Gelegentlich auftretende explosionsfähige Atmosphäre (10 bis 1000 Stunden pro Jahr).
  • Zone 2: Selten und nur kurzzeitig auftretende explosionsfähige Atmosphäre (unter 10 Stunden pro Jahr).

Staub-EX-Zonen:

  • Zone 20: Ständige oder häufige Präsenz von explosionsfähigem Staub.
  • Zone 21: Gelegentliche Bildung einer explosionsfähigen Staubatmosphäre.
  • Zone 22: Seltene und kurzzeitige Bildung von explosionsfähigem Staub.

In all diesen Bereichen ist der Einsatz von ATEX-zertifizierten Absaugsystemen vorgeschrieben. Zudem müssen Betriebe eine Gefährdungsanalyse durchführen und ein Explosionsschutz-Dokument erstellen. Die klare Kennzeichnung dieser Zonen mit dem „EX“-Symbol sorgt für zusätzliche Deutlichkeit.

ATEX-Absauganlagen für sicheres Arbeiten

ATEX-Absauganlagen müssen in jenen industriellen Bereichen zum Einsatz kommen, wo ein potenzielles Explosionsrisiko durch brennbare Stoffe besteht. Die spezialisierten Systeme halten die Konzentration dieser Stoffe stets unterhalb der unteren Explosionsgrenze (UEG) und verringern obendrein das Entstehungsrisiko von Zündquellen wie Funken oder heiße Oberflächen. Besonders zuverlässig sind sie dadurch, dass sie die strengen Sicherheitsanforderungen der EU-Richtlinien einhalten und für die unterschiedlichen EX-Zonen ausgelegt sind. Das macht sie zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel zum Explosionsschutz, das bewährte Sicherheitskonzepte mit organisatorischen und technischen Lösungen kombiniert. So tragen ATEX-Absauganlagen aktiv dazu bei, Arbeitsplätze sicher zu halten.

EX-Absauganlagen für verschiedene Einsatzbereiche

Je nach Art der explosionsgefährdeten Stoffe kommen unterschiedliche EX-Absauganlagen zum Einsatz. Sie entfernen gefährliche Stäube und Partikel zielsicher und sind speziell für verschiedene ATEX-Zonen konzipiert.

Nassabscheider – für feuchte, klebrige oder metallische Stäube

Nassabscheider eignen sich besonders für feuchte, klebrige oder metallische Stäube sowie Anwendungen mit starkem Funkenflug. Diese Anlagen nutzen Wasser als Medium im Filter, um Partikel sicher zu binden.
Einsatzbereiche: Metallbearbeitung, Aluminiumverarbeitung.

Trockene Entstauber – für feine und trockene Stäube

Trockene Entstauber sind ideal für staubintensive Prozesse, bei denen feine oder trockene Stäube entstehen. Sie verhindern die Ansammlung brennbarer Partikel und reduzieren das Risiko von Staubexplosionen durch leistungsfähige Filtersysteme.
Einsatzbereiche: Zementindustrie, Holzverarbeitung.

ATEX-Industriesauger – für explosionsfähige Stäube und Späne

Industriesauger mit ATEX-Zertifizierung sind speziell für den Umgang mit explosionsfähigen Stäuben, Feinstaub und Spänen ausgelegt. Sie halten die Konzentration gefährlicher Stoffe unterhalb ihrer Explosionsgrenzen.
Einsatzbereiche: Lebensmittelindustrie, pharmazeutische Produktion.

Gasabsaugungen – für gefährliche Dämpfe und Gase

Explosionsfähige Gase und Dämpfe erfordern spezielle Gasabsaugungen, die zuverlässig schädliche Stoffe aus der Luft entfernen. Die Anlagen sind mit einem Funken- und Explosionsschutz ausgestattet, um Zündgefahren zu vermeiden.
Einsatzbereiche: Chemieindustrie, Laborbetriebe.

Ventilatoren für explosionsgefährdete Bereiche

Auch ATEX Ventilatoren werden in gefährdeten Bereichen eingesetzt, um explosive Gase oder Stäube sicher abzuführen. Sie sind speziell für den Einsatz in Zone 1 konzipiert und entsprechen strengen europäischen Sicherheitsnormen.
Einsatzbereiche: Lagerhallen mit brennbaren Stoffen, Industrieanlagen mit explosionsfähigen Gemischen.

ATEX-Richtlinie für EX-geschützte Absaugung

Die ATEX-Richtlinie ist eine EU-weite Vorschrift für den Explosionsschutz, die seit dem 1. Juli 2003 für alle neuen Geräte und Schutzeinrichtungen verbindlich gilt. Die Bezeichnung leitet sich vom französischen Begriff „ATmosphères EXplosibles“ ab und beschreibt die einheitlichen Sicherheitsstandards in explosionsgefährdeten Bereichen. Dabei unterteilt sich die Richtlinie zwei Hauptverordnungen: Die ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU, welche die Anforderungen an Geräte, Komponenten und Schutzsysteme für den Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen regelt, und die ATEX-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG. Diese nimmt die Betreiber und Arbeitgeber in Sachen Explosionsschutz und seiner Dokumentation in die Pflicht.

Beide Verordnungen verfolgen die zentralen Ziele, die Entstehung von explosionsfähigen Atmosphären und Zündquellen zu vermeiden und den Wirkungsradius einer eventuellen Explosion zu begrenzen.

Technische Regeln zur EX-Absaugung

Es gibt eine Vielzahl an technischen Regeln, die den Explosionsschutz konkretisieren. Sie stellen sicher, dass EX-Absauganlagen normgerecht geplant, betrieben und gewartet werden. Diese Regeln gibt es:

Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)

Die TRGS-Reihe befasst sich mit der Handhabung explosionsfähiger Gemische:

  • TRGS 720–722: Bewertung und Vermeidung explosionsfähiger Atmosphären
  • TRGS 723–724: Maßnahmen zur Vermeidung von Zündquellen und konstruktiver Explosionsschutz
  • TRGS 725: Regelungen für Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen
  • TRGS 727: Schutzmaßnahmen gegen elektrostatische Aufladung

Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)

Diese Vorschriften betreffen die Wartung und Prüfung von Anlagen:

  • TRBS 1112 Teil 1: Explosionsgefährdungen bei Instandhaltungsarbeiten
  • TRBS 1201 Teil 1: Prüfung von Anlagen in EX-Bereichen
  • TRBS 2152/TRGS 720: Allgemeine Anforderungen an explosionsfähige Atmosphären

Weitere relevante Regeln

  • TRBS 3151/TRGS 751: Explosionsschutz an Tankstellen und Füllanlagen
  • TRGS 509 & 510: Lagerung gefährlicher Stoffe in Behältern

Alle Regeln basieren auf der Gefahrstoff- und Betriebssicherheitsverordnung und spiegeln den aktuellen Stand der Technik wider. Betreiber von EX-Absauganlagen müssen sie zu jederzeit einhalten, um Mitarbeiter und Betrieb zu schützen.

Was ist bei der EX-geschützten Absaugung wichtig?

Eine gründliche Risikoanalyse und Zoneneinteilung sind bei der EX-geschützten Absaugung wichtig, da dadurch potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt werden. Außerdem müssen alle eingesetzten Komponenten der Absauganlage ATEX-zertifiziert sein und beispielsweise über eine explosionsfeste Bauweise und Druckentlastung verfügen. So tragen auch das Material und die Glätte der Oberflächen zur Sicherheit bei. Nicht zu vergessen ist zudem eine regelmäßige Wartung sowie eine fachgerechte Schulung des Personals zur sicheren Verwendung.

EX-geschützte Absauganlagen von KAWEA

KAWEHA entwickelt seit 1991 die industrielle Absaugtechnik von morgen. Mit unserer langjährigen Expertise bieten wir effiziente Absauglösungen mit der besten Technik – perfekt abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse vor Ort. Unsere ATEX-konformen Absauganlagen wie der Dustmaster 20.000 oder der Nano-Deduster gewährleisten höchsten Explosionsschutz in explosionsgefährdeten Bereichen, während unsere energieeffizienten Systeme mit Wärmerückgewinnung auch ökologische Vorteile bieten. Zusätzlich finden Sie bei uns individuelle Sonderlösungen, die genau auf Ihre Bedürfnisse als Kunde zugeschnitten sind.

Das Gute: Für welches System Sie sich auch entscheiden, zeichnen sich alle durch ihre ATEX-Konformität, hohe Filterleistung und ihr robustes Design aus. Für maximale Sicherheit und Effizienz am Arbeitsplatz.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Was ist ein EX-geschützter Bereich?

Ein EX-geschützter Bereich ist ein Raum, in dem eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann. Solche Bereiche werden in verschiedene EX-Zonen eingeteilt. Diese basieren auf der Häufigkeit und Dauer, in der eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.

Was bedeutet das EX-Symbol?

Das EX-Symbol ist ein sechseckiges Kennzeichen und zeigt an, dass das entsprechende Gerät oder System für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet ist. Es ist gemäß der ATEX-Richtlinie 2014/34/EU zertifiziert.

Was bedeutet EX-Zone 22?

EX-Zone 22 bezeichnet einen Bereich, in dem unter normalen Betriebsbedingungen nur selten oder kurzzeitig eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann. Diese Zone stellt ein mittleres Risiko dar. Sicherheitsvorkehrungen wie die Vermeidung von Zündquellen und entsprechend gekennzeichnete Geräte sind allerdings auch hier erforderlich.

 

In industriellen Produktionsumgebungen entstehen Schadstoffe wie Feinstaub, Rauch und Dämpfe, die ohne effektive Luftfiltration Arbeitsplätze, Maschinen und Prozesse belasten. Absauganlagen und Filtersysteme sorgen für saubere Luft, schützen die Gesundheit der Mitarbeiter und optimieren die Betriebseffizienz. Welche Filtermethoden gibt es, wie funktionieren sie, und welche Normen sind relevant?

Was sind die Ziele der Luftfiltration?

Luftfiltration entfernt Schadstoffe aus der Luft und verbessert die Luftqualität am Arbeitsplatz. In industriellen Produktionsumgebungen entstehen gesundheitsgefährdende Partikel wie Feinstaub, Rauch, Dämpfe oder gasförmige Schadstoffe. Moderne Filtersysteme und Absauganlagen erfassen und filtern diese effizient. Dadurch sinkt das Risiko von Atemwegserkrankungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Gleichzeitig wird die Einhaltung gesetzlicher Umwelt- und Arbeitsschutzvorgaben sichergestellt.

Warum ist Luftfiltration in der Industrie unverzichtbar?

Luftgetragene Schadstoffe gefährden nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern beeinträchtigen auch Maschinen, Produktionsprozesse und die Betriebseffizienz. Feinstaub und Ablagerungen können empfindliche Anlagen und Werkzeuge schädigen, den Wartungsaufwand erhöhen und die Produktionsqualität verschlechtern.

Effektive Luftfiltrations- und Absaugsysteme verhindern die Verbreitung von Schadstoffen, reduzieren Stillstandzeiten und verbessern die Arbeitsbedingungen. Moderne Filtertechnologien senken zudem den Energieverbrauch von HVAC-Anlagen und optimieren durch effizientere Luftzirkulation die Betriebskosten.

Filtertechnologien und ihre Anwendung

Zur Luftreinigung kommen verschiedene Filtermechanismen zum Einsatz, je nach Schadstoffart und Anwendungsbereich. Dazu gehören:

  • Vorfilter
  • HEPA-Filter
  • Aktivkohlefilter
  • PTFE-Filtermembranen
  • UV-C-Luftreiniger

Vorfilter (Grobstaubfilter)

Vorfilter entfernen grobe Partikel wie Staub, Metallspäne oder Fasern und verhindern das Verstopfen der Hauptfilter. Sie sind essenziell für Anwendungen mit hoher Staubbelastung, z. B. in der Metallverarbeitung oder Holzindustrie.

HEPA-Filter (High-Efficiency Particulate Air)

HEPA-Filter eliminieren bis zu 99,99 % aller Partikel ab 0,3 Mikrometer und eignen sich für Umgebungen mit hohen Reinheitsanforderungen. Sie kommen in Reinräumen, Laboren und sensiblen Produktionsbereichen zum Einsatz und filtern Feinstaub, Allergene, Bakterien und Viren.

Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter binden gasförmige Schadstoffe, flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Lösungsmitteldämpfe und Gerüche. Sie sind ideal für Lackierereien, chemische Betriebe und Produktionsanlagen mit hoher Lösungsmittelbelastung.

PTFE-Filtermembranen

PTFE-Filter sind beständig gegen aggressive Chemikalien und eignen sich für industrielle Prozesse mit feinen Stäuben oder toxischen Partikeln. Sie werden häufig in der Pharmaindustrie, Chemieproduktion und Metallverarbeitung eingesetzt.

UV-C-Luftreiniger

UV-C-Luftreiniger nutzen ultraviolettes Licht, um Keime, Bakterien und Viren abzutöten. Diese chemiefreie Methode eignet sich besonders für sterile Umgebungen wie Labore, Krankenhäuser und die Lebensmittelproduktion.

Normen und Anforderungen: ISO 16890

Die ISO 16890-Norm bewertet die Effizienz von Luftfiltern weltweit einheitlich und unterteilt Filterklassen nach Partikelgröße. Sie umfasst folgende Kategorien:

  • ISO ePM1
  • ISO ePM2.5
  • ISO ePM10
  • ISO Grob

ISO ePM1

Filter dieser Klasse entfernen mindestens 50 % der Feinstaubpartikel unter 1 Mikrometer. Diese gelangen tief in die Lunge und verursachen zahlreiche gesundheitliche Probleme. Besonders relevant sind sie in Bereichen mit hoher Feinstaubbelastung, z. B. in Produktionsstätten oder stark verschmutzten Stadtgebieten.

ISO ePM2.5

Ein ISO ePM2.5-Filter fängt mindestens 50 % der Partikel bis 2,5 Mikrometer. Diese Feinstaubpartikel sind in Abgasen, Rauch und industriellen Emissionen enthalten und können langfristig Atemwegserkrankungen verursachen. Sie kommen häufig in Büros, Produktionshallen und Lagern zum Einsatz.

ISO ePM10

Diese Filterklasse scheidet mindestens 50 % der Partikel bis 10 Mikrometer ab. Solche Partikel stammen oft aus Bau- und Produktionsprozessen, etwa durch Schleif- und Schneidarbeiten. Sie verbessern die Luftqualität in Industriebetrieben und Großanlagen.

ISO Grob

Diese Filterklasse erfasst grobe Partikel wie Staub, Sand oder Pflanzenfasern. Sie dient als erste Filterstufe und schützt nachfolgende Filter vor vorzeitigem Verschleiß.

Integration von Luftfiltrationssystemen in bestehende Prozesse

Um Betriebsabläufe nicht zu beeinträchtigen, muss die Integration von Luftfiltrations- und Absaugtechnik strategisch erfolgen. Eine detaillierte Analyse der Luftbelastung und Produktionsprozesse ist entscheidend, um das optimale System auszuwählen. Retrofit-Lösungen ermöglichen eine Nachrüstung ohne große Umbaumaßnahmen, während moderne Steuerungssysteme die Filtrationsleistung automatisch anpassen und so Energieeffizienz sowie Wartungsaufwand optimieren.

Zentrale Absaugsysteme für mehrere Arbeitsstationen reduzieren Kosten und Wartungsaufwand und sorgen für eine gleichmäßige Luftqualität. Echtzeit-Überwachungssysteme erkennen Luftbelastungen frühzeitig und ermöglichen rechtzeitige Filterwechsel.

Individuelle Beratung und Lösungen von Kaweha Absaugtechnik

Mit langjähriger Erfahrung in der industriellen Luftreinhaltung entwickelt Kaweha Absaugtechnik maßgeschneiderte Filtrations- und Absauglösungen, die exakt auf die Anforderungen Ihres Unternehmens abgestimmt sind.

Unsere Absaugsysteme erfassen Schadstoffe effizient, unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und sorgen für reibungslose Betriebsabläufe. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung und erfahren Sie, wie Sie mit innovativer Luftfiltration eine gesunde und produktive Arbeitsumgebung schaffen.

Beim Löten entstehen Dämpfe, die schädliche Partikel enthalten und eine Gesundheitsgefahr darstellen. Um die Gefahr zu minimieren, kommen Lötrauchabsauger zum Einsatz: Sie filtern den schädlichen Lötdampf aus der Luft heraus und kreieren so eine saubere und sichere Arbeitsumgebung. Für welche Anwendungen eignet sich die Absaugung? Was spricht für sie? Und wie funktioniert sie überhaupt? KAWEHA beantwortet alle offenen Fragen und hilft Ihnen dabei, die passende Absaugtechnik zu finden.

Was ist Lötrauchabsaugung?

Lötrauchabsaugung ist ein Verfahren, bei dem der beim Löten entstehende Rauch und die schädlichen Partikel direkt an der Entstehungsstelle abgesaugt werden. Absaughauben erfassen den Rauch an der Quelle und leiten ihn in ein mehrstufiges Filtersystem weiter, wo der Rauch von der Luft getrennt wird. Das ist deshalb wichtig, weil Lötrauch giftige Dämpfe und Feinstaub wie Formaldehyd, Schwermetalle oder Säuren enthält. Diese führen im schlimmsten Fall zu Atemwegserkrankungen, Hautreizungen oder langfristigen Lungenschäden. Unternehmen mit einer Lötrauchabsaugung halten die gesetzlichen Anforderungen zum Arbeitsschutz ein und stellen die Sicherheit ihrer Mitarbeitender sicher.

Deshalb ist eine Lötrauchabsaugung am Arbeitsplatz wichtig

Eine Lötrauchabsaugung am Arbeitsplatz ist wichtig, um diesen sauber und sicher zu halten. Zum einen beugen die Anlagen Gesundheitsschäden der Mitarbeiter vor, zum anderen sorgen sie für eine gesteigerte Sicherheit am Arbeitsplatz, denn Lötrauch beeinträchtigt die Sicht und hinterlässt Ablagerungen auf Maschinen, Oberflächen und dem Boden. Das verursacht Verschleiß und erhöht die Unfallgefahr. Außerdem schreibt der Gesetzgeber vor, dass Unternehmen Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung ergreifen müssen. Eine Lötrauchabsaugung ist also gesetzlich erforderlich und ein unverzichtbarer Bestandteil des effizienten Arbeitsalltags.

Vorteile der Lötrauchabsaugung auf einen Blick:

  • Schutz der Gesundheit: Verhindert Hautreizungen, Atemwegserkrankungen und langfristige Lungenschäden
  • Verbesserung der Arbeitsplatzsicherheit: Reduziert Unfallrisiken durch klare Sicht und saubere Oberflächen
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Erfüllt Arbeitsschutzgesetze und minimiert Haftungsrisiken
  • Schutz von Maschinen und Produkten: Vermindert Ablagerungen und verbessert die Lebensdauer von Maschinen
  • Effizienzsteigerung: Fördert das Wohlbefinden der Mitarbeiter und steigert die Produktivität

Lötrauchabsaugung Funktionsweise und Anwendungsbereiche

Eine Lötrauchabsaugung funktioniert, indem sie den entstehenden Rauch und die darin enthaltenen Schadstoffe direkt an der Quelle erfasst, filtert und die anschließend gereinigte Luft zurückführt. Der Prozess beginnt mit der Erfassung des Rauchs durch Absaugarme, Hauben oder Düsen, die direkt an der Entstehungsstelle platziert werden. Anschließend durchläuft der Luftstrom ein mehrstufiges Filtersystem, das zunächst grobe gesundheitsschädliche Partikel mit einem Vorfilter entfernt. Feinstaub wird mit einer Garantie von 99,97 % abgefangen und alle gasförmigen Schadstoffe sowie Gerüche werden mithilfe von Aktivkohlefiltern effektiv absorbiert. Nach der Filtration wird die gereinigte Luft entweder in den Raum zurück- oder nach außen abgeführt.

Durch ihre Effizienz sind Lötrauchabsaugsysteme in vielen Branchen unverzichtbar. So kommen sie beispielsweise in der Elektronikindustrie, der Automobilindustrie, im Maschinenbau sowie in Bildungseinrichtungen, Laboren und diversen kreativen Bereichen wie der Schmuckherstellung zum Einsatz.

Gesundheitsgefahren durch Lötrauch

Lötrauch stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar, die niemals unterschätzt werden sollte. Bereits eine tägliche Exposition ab 30 Minuten gilt als bedenklich. Das liegt daran, dass die im Rauch enthaltenen Schadstoffe und Partikel unter anderem die Atemwege reizen, wodurch bereits nach kurzer Einwirkung akute Symptome wie Husten, Niesen und Atembeschwerden auftreten können. Eine anhaltende Reizung der Atemwege zieht häufig Folgeerkrankungen wie Asthma, Bronchitis und Lungenentzündungen nach sich. Zudem können Augenreizungen, Kopfschmerzen und Hautprobleme wie Dermatitis oder Akne auftreten. Bestimmte Bestandteile des Rauchs, wie beispielsweise Formaldehyd, gelten sogar als krebserregend und erhöhen das Risiko für Nasenkrebs. Auch bei der Verwendung von bleihaltigem Lot ist besondere Vorsicht geboten, da der bleihaltige Rauch bei anhaltender Exposition neurologische und kognitive Schäden anrichten kann. Lotrauchabsaugungssysteme sorgen dafür, dass es nicht so weit kommt und die Luft stets sauber und gesund ist.

Arten der Lötrauchabsaugung

Es gibt verschiedene Arten der Lötrauchabsaugung, wobei sich jede Art für eine bestimmte Arbeitsumgebung und Anforderungen eignet.

  1. Punktabsaugung
    Bei der Punktabsaugung wird der Lötrauch direkt an der Entstehungsstelle erfasst. Flexible Absaugdüsen oder -arme machen eine präzise Erfassung der Schadstoffe möglich, weswegen sie besonders effizient und für Einzelarbeitsplätze oder kleine Lötstationen geeignet ist. Kommt oft beim Handlöten oder mikroskopischen Löten zum Einsatz.
  2. Absaughauben
    Absaughauben sind über dem Arbeitsplatz positioniert und erfassen dort den aufsteigenden Rauch über eine größere Fläche. Entsprechend ideal sind sie für Arbeitsplätze mit hohem Lötrauchaufkommen wie in Lötbädern, beim Reflowlöten oder in automatisierten Fertigungsprozessen.
  3. Mobile Lötrauchabsaugung
    Mobile Lötrauchabsaugungen sind tragbare Geräte, die sich flexibel an verschiedenen Arbeitsplätzen einsetzen lassen. Sie punkten mit ihrer hohen Mobilität und Flexibilität und eignen sich bestens für wechselnde Arbeitsplätze.
  4. Stationäre Lötrauchabsaugung
    Stationäre Lötrauchabsaugungen bestehen aus fest installierten Systemen, welche mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig bedienen. Mit der zentralen Steuerung und Filterüberwachung sind sie hervorragend bei großen Serienproduktionen oder als Mehrplatzlösung.

Lötrauchabsaugung Filtersystem

Lötrauchabsaugsysteme halten die Luft durch verschiedene Filterelemente- und systeme rein. Sie verfügen über einen Vorfilter, der grobe Partikel entfernt und dadurch die nachfolgende Filtereinheit schützt. Streckmetallvorfilter sind hier eine besonders nachhaltige Lösung, da sie sich gut reinigen lassen. HEPA-Filter der Stärke H13 oder höher hingegen fangen Feinstaubpartikel mit einer Größe von bis zu 0,3 Mikrometern ab, während Aktivkohlefilter sowohl gasförmige Schadstoffe als auch unangenehme Gerüche absorbieren. Das Gute: Moderne Absauganlagen kombinieren zumeist mehrere Filterstufen miteinander, um die Luft garantiert gründlich zu reinigen und die Luftqualität konstant hochzuhalten.

KAWEHA – maßgeschneiderte Absauganlagen für Lötrauch und mehr

Wir bei KAWEHA bieten Ihnen maßgeschneiderte Systeme zur Lötrauchabsaugung, die sicher, zuverlässig und effizient sind. Ob mobil und für kleine Werkstätten, ob stationär und für große Produktionsstätten oder ob energieeffizient oder ATEX-konform, wir finden, was Sie brauchen. Dabei schöpfen wir aus unserem Pool aus über 30 Jahren Erfahrung in der Absaug- und Luftfiltrationstechnik und einem hochwertigen Sortiment aus den verschiedensten Anlagen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und verbessern Sie noch heute die Luftqualität an Ihrem Arbeitsplatz. Kontaktieren Sie uns, damit wir gemeinsam die perfekte Absaugtechnologie für Sie finden!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann muss der Filter in einer Lötrauchabsaugung gewechselt werden?

Der Filter in einer Lötrauchabsaugung muss mindestens einmal pro Jahr gewechselt werden. Außerdem ist ein Wechsel dann erforderlich, wenn die zulässige mittlere Arbeitsplatzkonzentration überschritten wird oder der Wartungsplan des Herstellers entsprechende Angaben macht. Spätestens nach jedem 10. Wechsel des Feinstaubfilters sollte zudem auch der Kompaktfilter ersetzt werden.

Ist die Lötrauchabsaugung Vorschrift?

Ja, in Deutschland ist der Einsatz einer Lötrauchabsaugung gesetzlich vorgeschrieben – auch bei gelegentlichen Lötarbeiten. Unternehmen müssen die technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) sowie die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) einhalten.

Wie ist die Lötrauchabsaugung gesetzlich geregelt?

Die Lötrauchabsaugung ist durch mehrere Gesetze geregelt. Laut der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) § 10 Absatz 5 muss die abgesaugte Luft ordnungsgemäß zurückgeführt werden. Die TRGS 528 „Schweißtechnische Arbeiten“ gilt auch für Lötarbeiten, und die TRGS 402 gibt Vorgaben zur Ermittlung und Beurteilung von Gefährdungen durch inhalative Exposition. Auch der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) für Feinstaub liegt bei 3 mg/m³ und muss jederzeit eingehalten werden.

Durch den Einsatz von Kühlschmierstoffen oder Minimalmengenschmierungen entsteht in der Metallbearbeitung schnell ein starker Emulsionsnebel. Dieser gefährdet die Gesundheit der Mitarbeiter und die Haltbarkeit der Maschinen. Um die Luft jederzeit sauber zu halten, bietet KAWEHA Ihnen deshalb leistungsstarke Ölnebel- und Emulsionsnebelabsaugungen an. Sie filtern die schädlichen Dämpfe effizient und zuverlässig aus der Luft. Für ein sauberes und sicheres Arbeitsumfeld – dank modernster Technologien.

Was ist Emulsionsabsaugung?

Emulsionsnebelabsaugung ist ein Verfahren, das gezielt dafür entwickelt wurde, um Emulsions- und Ölnebel aus der Luft zu entfernen. In der Metallverarbeitung entstehen beim Bohren, Drehen, Fräsen und Schleifen Staub und feine Tröpfchen, die als Aerosole in die Luft abgegeben werden und dort verweilen. Emulsionsnebelabsauganlagen erfassen diese feinen Aerosole direkt an der Entstehungsquelle und filtern sie mittels mehrstufigem Filtersystem aus der Luft. Dieser Prozess macht die Arbeitsumgebung gesünder und sicherer und gewinnt obendrein einen Teil der wertvollen Kühlschmierstoffe zur Wiederverwendung zurück.

Vorteile der Emulsionsabsaugung:

  • Verbessert die Luftqualität am Arbeitsplatz
  • Schützt die Gesundheit der Mitarbeiter
  • Verhindert Ablagerungen auf Maschinen
  • Sichert die Qualität der Produkte
  • Gewinnt Kühlschmierstoffe zurück

Wie entstehen Emulsionsnebel?

Emulsionsnebel entsteht vor allem bei spanabhebenden Bearbeitungsverfahren in der Metallverarbeitung. Dazu zählen etwa Bohren, Drehen, Fräsen und Schleifen. Die Hauptursache für die Bildung von Emulsionsnebel ist der Einsatz von Kühlschmierstoffen (KSS), die beim Bearbeiten von Metall zu feinen Partikeln zerstäuben. Zusätzlich fördern thermische Prozesse die Bildung des Emulsionsnebels: Wenn die Kühlschmierstoffe durch die Hitzeentwicklung beim Bearbeiten verdampfen oder mit heißem Werkzeug in Kontakt kommen, entstehen kleine Tröpfchen und Rauch.

Weitere Ursachen sind der Einsatz von Hochdruckpumpen und Druckluftpistolen oder die Verdampfung aus offenen Behältern. Der entstandene Emulsionsnebel besteht stets aus winzigen Tröpfchen einer Wasser-Öl-Emulsion und verteilt sich ungehindert als Aerosol in der Luft.

Deshalb ist eine Emulsionsabsaugung wichtig

Die Emulsionsabsaugung ist wichtig, weil sie die Gesundheit der Mitarbeiter, die Qualität der Produkte und die Werkzeugmaschinen in der metallverarbeitenden Industrie schützt. Das liegt daran, dass Ölnebel und Emulsionsnebel die Luftqualität senken und durch schädliche Aerosole negativ beeinträchtigen. Beim langen Einatmen dieser Aerosole können Atemwegserkrankungen, Hautreizungen und sogar allergische Reaktionen entstehen. Hier hilft nur eines: die Exposition mittels gezielter Absaugung zu vermeiden.

Darüber hinaus trägt eine gute Absaugung zu einer besseren Arbeitsplatzqualität bei: Sie verhindert, dass der Ölnebel die Sicht auf Maschinen oder Werkstücke beeinträchtigt, und kreiert ein sauberes Arbeitsumfeld. Das reduziert zum einen die Unfallgefahr und den Wartungsaufwand und verlängert zum anderen die Lebensdauer der Maschinen. Obendrein hilft die Rückgewinnung von Kühlschmierstoffen mittels der Absaugung dabei, Energie und Ressourcen zu schonen. Effizient, Sicherheit und Nachhaltigkeit – all das macht die Emulsionsabsaugung möglich.

Ölnebelabscheider für Emulsionen

Ölnebelabscheider sind speziell dazu konzipiert, Ölnebel einzufangen und zu filtern. Dazu saugt der Ölnebelabscheider die belastete Luft an, filtert sie durch grobe und feine Filtersystemen und gibt die gereinigte Luft wieder in den Raum oder ein Rohrsystem zurück. Je nach Bedarf können Sie aus verschiedenen Technologien und Filtersystemen wählen. Zu den gängigsten Ausführungen zählen mechanische Abscheider mit mehrstufigen Filtersystemen, die bis zu 99,95 % der Partikel aus der Luft entfernen und einen Restwertgehalt von weniger als 1mg/m³ erreichen können.

Anwendungsbereiche von Ölnebelabscheidern

Überall dort, wo unter dem Einsatz von Kühlmittel gedreht, gebohrt, gefräst und geschliffen wird oder anderweitige Aerosole entstehen, kommen Ölnebelabscheider zum Einsatz. Das ist in der Metallindustrie, aber auch in der Automobilindustrie, der Fahrzeugproduktion oder der Motorenbearbeitung der Fall. Selbst in der Lebensmittelverarbeitung und der pharmazeutischen und chemischen Industrie entfernen die Anlagen Spritznebel und entfernen den Ölgehalt in der Luft. So verbessern Ölnebelabscheider in vielen Bereichen effizient die Luftqualität und sichern das Arbeitsumfeld nachhaltig.

Emulsionsabsaugung – zentral und mobil

Bei KAWEHA Absaugtechnik GmbH finden Sie sowohl zentrale als auch mobile Aerosolabscheider, die den höchsten Gesundheits- und Umweltstandards entsprechen. So ist die Oilmaster OM R Serie eine leistungsstarke und robuste stationäre Anlage, die für große Produktionsumgebungen entwickelt wurde. Mit einem beeindruckenden Volumenstrom von 1.500 bis 100.000 m³/h eignet sie sich perfekt für die kontinuierliche Abscheidung und für eine rund um die Uhr saubere Luft.

Für flexiblere Anwendungen bieten wir Ihnen die Oilmaster Mini R ST/M. Die mobile Absauganlage besitzt einen Volumenstrom von 600 bis 1.500 m³/h und zeichnet sich durch eine einfache Wartung, eine 3-stufige Filtration und ein kompaktes Design aus. Ideal für CNC-Maschinen und Erodier- und Extrusionsprozessen in kleineren Produktionsbereichen. Zusätzlich finden Sie bei KAWEHA maßgeschneiderte Sonderlösungen, wie etwa ATEX-Filteranlagen für explosionsgefährdete Umgebungen oder speziell angefertigte Absaug- und Filtrationssysteme für neue und komplexe Produktionsprozesse. Individuell und schnell sauber – das ist die Devise.

Emulsionsabsaugung mit KAWEHA – Ihre Lösung für saubere Luft

Mit den innovativen Absauglösungen von KAWEHA für Öl- und Emulsionsnebel setzen Sie auf Effizienz, Gesundheitsschutz und Umweltfreundlichkeit. Ob stationär für große Fertigungslinien oder mobil für flexible Anwendungen – die Oilmaster Serie hält die Luftqualität in Ihrer Produktion auf einem konstant hohen Level. Dabei sind unsere individuell anpassbaren Lösungen perfekt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten und versprechen ein Maximum an Leistung.

Schützen Sie Ihre Mitarbeiter und Maschinen und profitieren Sie noch heute von unserem Service. Gemeinsam mit unseren Experten finden Sie schon bald die passende Emulsionsabsaugung für Ihr Unternehmen!

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Wie funktioniert die Absaugung?

Die Absaugung funktioniert durch ein mehrstufiges Verfahren. Zuerst erfassen Absaughauben oder Absaugöffnungen den Nebel direkt an der Quelle und leiten diesen mittels Unterdruck durch Rohre bis zum Filter weiter. Hier werden die schädlichen Aerosole aus der Luft gefiltert, bis diese gereinigt und wieder in den Raum oder ins Freie zurückgeführt wird. Die abgeschiedenen Schadstoffe werden gleichzeitig gesammelt, entsorgt oder recycelt.

Was ist Emulsionsnebel?

Emulsionsnebel ist ein feiner Nebel aus bis zu 1 Mikrometer kleinen Flüssigkeitströpfchen, die in der Luft schweben wie Gase. Diese Tröpfchen bestehen aus einer Emulsion, sprich: einer Mischung zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten. Solche Nebel entstehen in der Regel bei industriellen Prozessen wie der Metallbearbeitung, bei denen Öl oder wasserbasierte Emulsionen als Kühlmittel eingesetzt werden.

Wie kann man eine Emulsion stabilisieren?

Emulsionen lassen sich mittels Emulgatoren, Verdickungsmitteln, Dispergierung oder einer Anpassung des pH-Werts stabilisieren. Auch elektrostatische oder sterische Stabilisierungsmethoden helfen dabei, die Tröpfchen stabil beieinander zu halten. Die Stabilisation zielt darauf ab, die Emulsionen haltbarer und entsprechend wirksamer zu machen.

Wie helfen Absauganlagen gegen Emulsionen?

Absauganlagen helfen gegen Emulsionen, indem sie den Emulsionsnebel gezielt aus der Luft absaugen, filtern und entfernen. Dadurch halten sie die Luftqualität hoch und steigern die Arbeits- und Mitarbeitersicherheit.